Die Geschichte des Reitens - Nordkorea-Information

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Die Geschichte des Reitens

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Im Rückblick auf die Geschichte des Reitens

Die Koreaner, die eine 5000jährige Geschichte haben, ritten seit langem gern. Bereits in der Zeit des ersten koreanischen Staates Kojoson, der von Anfang des 30. Jahrhunderts vor Christus bis 108 vor Christus existierte, dienten die Pferde als Zugvieh und spielten bei Manöver der Kavallerie, der regulären Streitkräfte, eine wichtige Rolle. Und in der Koguryo-Zeit, wo großer Wert auf Militärwesen gelegt wurde, wurde das Reiten überall im Land einschließlich der Übungsplätze für kriegerische Künste weiter gefördert, um die Invasion der ausländischen Kräfte zu vereiteln. Die Bewohner von Koguryo, das von 277 vor Christus bis 668 nach Christus existierte und als Tausend-Jahre-Großmacht im Osten in die koreanische Geschichte einging, ritten gern von jung auf und besaßen ausgezeichnete Reittechnik. In dieser Zeit wurde das Dressurreiten weit verbreitet. Verschiedene ausgezeichnete Techniken wie das Reiten im Kopfstehen, das Bogenschießen beim Reiten und das Verbergen am Rumpf des Pferdes wurden auch in andere Länder verbreitet. Damals wurden die Hengste mit feinen Farben ausgewählt.



Die Bewohner von Koguryo, die im Bogenschießen, Speerwerfen und Schwertkampf bewandert waren, trieben öfters mit Pferden Jagdspiel. Dabei eigneten sie sich großartige Fähigkeiten zur Vernichtung der Aggressoren an.

Die Grabfresken aus der Koguryo-Zeit stellen die tapferen Jagdspiele der Bewohner von Koguryo beim Reiten schön dar.

Sie bepanzerten auch die Pferde. Es gab auch die Krieger, die solche Pferde ritten. Dank dieser Atmosphäre der Meisterung der kriegerischen Künste und der Körperabhärtung beim Reiten trug Koguryo in den Kämpfen für die Verteidigung des Landes stets den Sieg davon und machte sich als eine Tausend-Jahre-Großmacht im Osten einen Namen. Auch in der Zeit von Koryo, Nachfolgestaat von Koguryo, wurden die Traditionen des Bogenschießens und Speerwerfens beim Reiten fortgesetzt. Koryo setzte es von seiner Anfangszeit an als staatliches Gesetz fest, dass die tapferen, kräftigen und flinken jungen Leute in den Dörfern ausgewählt und ihnen das Reiten und das Bogenschießen beigebracht werden. Auch in der Zeit des Koreanischen Feudalen Königreichs, des letzten Feudalstaates Koreas, wurden das Reiten und das Bogenschießen staatlich gefördert. So setzten die Koreaner die Reittradition fort, härteten dabei ihren Körper und ihre Seele ab, verteidigten das Heimatland vor der Aggression der ausländischen Kräfte und verbreiteten ihre ausgezeichnete Kulturtradition im großen Umfang.


Stimme Koreas, Nov. 2014

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