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Im sozialistischen Gesundheitssystem

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Im sozialistischen Gesundheitssystem

Wie der Mensch losgelöst von der Liebe nicht existieren kann, ist das Gesundheitswesen losgelöst von der Herzensgüte undenkbar.

Seit über 50 Jahren loderte in Korea die Flamme der Herzensgüte heftig auf.

Im Februar 1961 wurde eine schöne Tat bekannt, die das ganze Land in Bewegung gesetzt hatte.

Es handelt sich um bewegende Erzählung, dass die Mediziner des Hospitals im Düngemittelbetrieb Hungnam und der Medizinischen Hochschule Hamhung einen Knabe, der wegen der Verbrennung dritten Grades am ganzen Körper in Lebensgefahr schwebte, zur Besinnung kommen ließen, durch Transplantation ihrer Häute ihn wundervoll retteten.

An einem Februartag las Kim Il Sung den Artikel mit dem Titel „Für das Leben des Menschen“ in der Zeitung „Rodong Sinmun“ und schickte persönlich seinen Brief an das Hospital im Düngemittelbetrieb Hungnam und die Medizinische Hochschule Hamhung. Im Juni jenen Jahres hielt er auf der Konferenz der vorbildlichen Gesundheitsmitarbeiter eine Rede.

Auf seiner Rede erwähnte er, man könne überall im Lande den bewegenden Erzählungen von schönen Taten der Gesundheitsmitarbeiter zuhören; er sagte, das Wichtigste für die Mediziner bestehe darin, mit grenzenloser Menschenliebe die höchste Herzensgüte für Patienten zu bekunden.

Seitdem wurde es zu schönen Gebräuchen der Gesellschaft, dass die Mediziner wie ihre Blutsverwandten die Patienten schonen, lieben und voller Herzensgüte sie medizinisch behandeln.

Die edle Menschenliebe, Selbstlosigkeit und Herzensgüte der Gesundheitsmitarbeiter im Chollima-Zeitalter wurden über 1980er und 1990er Jahre hindurch auch im neuen Jahrhundert weiterhin zur Geltung gebracht.

Für eine Jungfrau in einem Gebirgsdorf, deren Gesichtsform unerkennbar verbrannt wurde, bekundete Rim Hyon Dan 8 Jahre lang allerlei Herzensgüte für sie, und so gelang es ihr, ihre eigentliche Gestalt zu reanimieren. Die Hauptheldin dieser bewegenden Erzählung ist Ärztin des Koreanischen Rot-Kreuz-Krankenhauses.



Naenara, Juli 2015

An einem Dezembertag 2006 wurde eine Jungfrau mit schwer verbranntem Gesicht in Abteilung für kosmetische Chirurgie des Koreanischen Rot-Kreuz-Krankenhauses aufgenommen. Sein Augenlid, Lippe und Nase wurden völlig verbrannt, und seine Wange und Kinn verwandelten sich so wie Holzkohle, dass man kaum erkennen kann.

In fast 20 Jahren beschäftigte sich zwar Rim Hyon Dan mit kosmetischer Operation, aber sie sah zum ersten Mal die 19-jährige Patientin an, deren ganzes Gesicht außer der Stirn völlig verzogen wurde. Aus der Heilkunde, über die sie verfügt, wurde nur verzweifeltes Resultat wie therapeutische und Renaturierungsunmöglichkeit gezogen.

Doch dachte sie, dass diese Jungfrau sicherlich ihr Leben aufgeben werde, falls sogar Ärztin, letzte Hoffnung der Patientin, die das zentrale Krankenhaus besucht hatte, auf dementsprechende Therapie verzichtet. Rim fasste ihren Entschluss, mit lebenslanger Hingabe das originelle Gesicht dieses Mädchens zu renaturieren.

Seitdem hat sie in 8 Jahren mehr als 100-malige große und kleine Operationen durchgeführt.

Im letzten Jahr wurde ihr eigenes Gesicht renaturiert.

Sie verdankte Rim Kum Dan, die sich mit allerlei Herzensgüte für sie bemüht hatte, und dem Vaterland, das diese ausgezeichnete Medizinerin herangezogen hatte.

Diese Tatsache kann man häufig in Korea erleben, wo die Herzensgüte eben als das Leben im sozialistischen Gesundheitswesen und als geistig-moralische Qualität der Mediziner betrachtet wird.

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