Bootsfahrtstelle Pyongyang - Nordkorea-Information

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Bootsfahrtstelle Pyongyang

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Vergnügung auf den Wellen

In der herrlichen Saison, Frühling ist auf dem Fluss Taedong, der durch die Mitte der Hauptstadt Pyongyang fließt, das Bootsfahren in vollem Gange. Die blauen Boote und die Menschen in roter Schwimmweste sehen wie Blumen aus, die auf dem Wasser schweben. Dieser Anblick zieht die Aufmerksamkeit der Menschen zu sich und lockt sie heran. Am Flussufer, das von vielen Menschen wimmelt, unterhielten wir uns mit der Bootsfahrtstellepflegerin Kim Yong Sim. "Unsere Bootsfahrtstelle wird täglich viel besucht. Sehen Sie mal! Auch heute haben wir so viele Besucher, dass sie wie Blumen den Fluss Taedong bedecken können. Unter ihnen sind auch Alte, und sie sagen voller Freude, dass sie um 10 oder 20 Jahre jünger geworden seien."

Wir sprachen die am Ufer lärmenden Oberschüler an, die schienen, gerade aus dem Boot gestiegen zu sein. Wahrscheinlich sind sie aus derselben Klasse.  "Ich dachte, Rudern ist nicht schwer.  Aber es war nicht einfach. Beim Rudern konnte ich begreifen, wie man rudern soll. Es war wunderbar.",  "Auf dem Boot haben wir auch Fotos gemacht."

Da fiel uns ein Knabe auf, der inständig seine Eltern darum bat, nicht aus dem Boot zu steigen.
Der Junge in Schwimmweste sah sehr niedlich aus.  "Ich bin Kim Yon Pyong und besuche den Kindergarten Taedongmun.",  "Man kann sich von Müdigkeit erholen und fühlt sich wohl. Das Rudern ist auch gut für Kindererziehung....",  "Ich bekomme den klaren Kopf und habe das Gefühl, in den Himmel zu fliegen. Man bekommt Freude, Optimismus und Kraft."

Nach diesen Leuten, die bei der Pflegerin ein nochmaliges Bootsfahren bestellten, stiegen wir auch in ein Boot. Zu sehen waren viele Menschen, darunter die Alten mit Enkeln oder Enkelinnen, die Jugendlichen, die sich lieben, und die Studenten, die ihr Boot von Wellen des Flusses Taedong treiben ließen und in Fantasie vertieft sind. Es gibt Schüler, die um die Wette rudern, und auch einen Jungen, der sich über sein kreisendes Boot ärgert. Dies brachte uns zum Gelächter. Das in den Himmel empor geragte Monument der Juche-Ideologie, die Okryu-Brücke, das Restaurantschiff "Taedonggang" und die hohen Wohnhäuser ansehend, fuhren wir gutgelaunt mit dem Boot.

Wir trafen uns mit den Kindern, die im kreisenden Boot gestritten hatten. Sie konnten inzwischen gut rudern.  "Anfangs ruderte jeder für sich. Deshalb kreiste das Schiff nur an einer Stelle. Dann ruderten wir in gleiche Richtung und riefen dabei eins und zwei, eins und zwei.",  "So vereinigten wir die Kraft und Seele. Und das Boot fuhr schnell. Das war wirklich toll."

Beim Rudern vertiefte sich die Freundschaft der beiden Kinder. Die Kinder, die in gehobener Stimmung Boot fuhren, hinterlassend, kamen wir wieder ans Ufer. Das Zuschauen war nicht schlechter als Bootsfahren. Die Gesichter der Leute, die mit Zufriedenheit aus den Booten ausstiegen, machten auch die Zuschauer fröhlich. Am Ufer unterhielten wir uns mit den Jugendlichen.  "Die Strasse, durch die wir immer gingen, sahen wir von der Mitte des Flusses aus. Es ist wirklich schön. Die Strasse, die Fußgänger und die Landschaft, alles ist sehr schön.",  "In der Mitte des Flusses merkten wir noch deutlicher die Schönheit unseres Landes. Die Landschaft des Flusses Taedong einschließlich der Okryu-Brücke ist sehr herrlich. Dabei dachte ich, dass wir, Angehörige der jungen Generation, unser Vaterland zuverlässig verteidigen und glorifizieren müssen."

Die Bootsfahrtstelle verleiht den Menschen die Freude über das Leben, den Optimismus und den Stolz auf das Vaterland. Mit der heißen Liebe zum Sozialismus und mit dem glühenden Willen, ihn noch schöner zu gestalten, vergnügten sich die Besucher.

Stimme Koreas, April 2014

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