Ich vermisse sein gütiges Antlitz - Nordkorea-Information

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Ich vermisse sein gütiges Antlitz

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Nun hören Sie die Erinnerungen von Kim Bong Sil, Lehrerin des Pyongyanger Schülerpalastes.

Je näher der Tag der Sonne herankommt, desto glühender wird meine Sehnsucht nach dem Präsidenten Kim Il Sung. In der Mittelschulzeit entfaltete ich im Pyongyanger Schülerpalast mein künstlerisches Talent. Damals hatte ich die Ehre, mehrmals vor ihm als Xylophonspielerin, Hauptspielerin der Leichtmusik, aufzutreten.

An einem Dezembertag Juche 63 (1974) trat ich zum ersten Mal vor ihm auf. Ich hatte nur ein Jahr lang Xylophon spielen gelernt. Ich machte mir große Sorge, weil ich Fehler machen konnte. Vor Aufregung konnte ich nicht richtig spielen. Doch nach meinem ungeschickten Auftritt, bei dem sich nur die Keime meines kleinen Talents zeigten, meinte Kim Il Sung, das Mädchen spiele hervorragend, wenn es erwachse, könne es eine ausgezeichnete Künstlerin werden. So gab er mir Liebe und Kraft.

An einem Maitag Juche 65 (1976), also 2 Jahre später, sah er sich mit einem ausländischen Staatsführer, der sich zu Besuch in unserem Land aufhielt, wiederum unseren Auftritt an. An jenem Tag sagte er lobend, von den Schülerinnen und Schülern, die Leichtmusik spielen, sei die Xylophonspielerin am besten, sie sei besser als die Experten. Als der Auftritt zu Ende ging, stand er zuallererst auf, zollte uns Beifall, begab sich auf die Bühne und gratulierte uns zum erfolgreichen Auftritt. Ich stand damals in der vordersten Reihe und grüßte den Präsidenten Kim Il Sung. Er drückte mir die Hand und wünschte, dass ich mich künftig zu einer ausgezeichneten Xylophonspielerin entwickle.

Dank seiner großen Fürsorge und Aufmerksamkeit, die größer als die Liebe der leiblichen Eltern waren, konnte ich mich zur talentierten Xylophonspielerin entwickeln. Als Mitglied der Kunstgruppe der Schüler Pyongyang machte ich auch eine Auslandstournee. Es war an einem Julitag Juche 67 (1978), also unmittelbar nach der Rückkehr von der erfolgreichen Gastspielreise. An jenem Tag spielten wir vor dem Präsidenten Kim Il Sung. Mit dem Entschluss, auf einem hohen Niveau Xylophon zu spielen und damit dem Präsidenten große Freude zu bereiten, betrat ich die Bühne. Ich konzentrierte mich auf das Xylophonsolo "Die Feldküche fährt". Doch inmitten des Spiels fiel plötzlich die Kugel eines Schlegels heraus und rollte auf der Bühne hinweg. Es wurde mir schwarz vor den Augen, und ich fühlte mich entmutigt. Ich versuchte, die Selbstbeherrschung nicht zu verlieren, nahm ganz schnell einen Ersatzschlegel vom Xylophon in die Hand und setzte das Spiel fort. Nach dem Spiel verbeugte ich mich vor dem Präsidenten. Doch dabei vergoss ich Tränen, weil ich einen großen Fehler gemacht hatte. Aber Kim Il Sung applaudierte zuallererst und bat mich um eine Zugabe. Er sah ein, dass ich über den Fehler ein schmerzliches Bedauern empfinden würde, und bat mich um eine Zugabe, um mich zu ermutigen und aufzumuntern. An dem Tag drückte er wie ein leiblicher Vater, der seine Kinder empfängt, die draußen braven Taten geleistet haben, uns warmherzig die Hand und gratulierte uns zur erfolgreichen Tournee. Er erinnerte an den leiblichen Vater, der alle Schülerinnen und Schüler des ganzen Landes in seine Obhut nimmt und sie zu den Pfeilern des Landes entwickelt.

Die erhabene Liebe der Staatsführer Kim Il Sung und Kim Jong Il zu den Schülern und Kindern wird heute vom Marschall Kim Jong Un fortgesetzt. Wie in der Vergangenheit, wo ich mit meinem Xylophonspiel dem Präsidenten Kim Il Sung große Freude bereitet hatte, werde ich künftig meine Leidenschaft dafür einsetzen, viele talentierte junge Xylophonspieler, die dem Marschall Kim Jong Un Freude bereiten können, heranzubilden.


Stimme Koreas, April 2015

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