Ein Eid, den Kim Il Sung am Fluß Amnok abgelegt hat - Nordkorea-Information

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Ein Eid, den Kim Il Sung am Fluß Amnok abgelegt hat


In Mangyongdae, wo Kim Il Sung, großer Präsident des koreanischen Volkes, geboren wurde und seine Kindheit verbrachte, gibt es das historische Revolutionsmuseum Mangyongdae, in dem die historischen Materialien und Gegenstände der revolutionären Familie von Kim Il Sung zur Schau gestellt sind.

Im Raum Nr. 4 des Museums ist ein Ölgemälde von Kim Il Sung im Alter von Zehnern zu sehen, der mit festem Entschluss, die geraubte Heimat wiederzuerlangen, sich auf den Tausend Ri langen Weg zur Wiedergeburt des Landes macht.

Getreu dem hohen Vorhaben seines Vaters Kim Hyong Jik, dass man Korea gut kennen sollte, lernte Kim Il Sung in der Changdok-Schule. Aber Mitte Januar Juche 14 (1925) erfuhr
Kim Il Sung kurz vor seinem Schulabgang eine plötzliche Nachricht, dass sein Vater wieder von der japanischen Polizei verhaftet worden sei. Er war von einer schrecklichen Wut und Feindseligkeit ergriffen und entschlossen, sein Leben aufs Spiel zu setzen, um sich an den japanischen Imperialisten zu rächen. So machte er sich auf den 1000 Ri langen Weg zur Wiedergeburt des Heimatlandes.

Am 3. Februar Juche 14 (1925), also etwa 10 Tage später nach seiner Abreise von Mangyongdae traf er an der Fährstelle Phopyong am Fluß Amnok an.
Jenseits des Flusses Amnok war China. Am Ufer des Flusses Amnok, wo der kalte Wind tobte, blickte er sich mit schmerzhafter Trauer und Wut nach dem Heimatland abermals um.

Am ersten März 1919
ging ich über den Amnok.
Jedes Jahr kommt der Tag,
ich kehre erst zurück, wenn ich am Ziel bin.
... ...


Damals sang Kim Il Sung das von einem Unbekannten komponierte "Lied vom Fluß Amnok" leise vor sich hin und schritt auf die andere Seite des Flusses Amnok zu.

Kim Un Suk, Führerin im Revolutionsmuseum Mangyongdae sagt: "Kim Il Sung schrieb in seinen Erinnerungen `Mit dem Jahrhundert´ wie folgt:`Dabei kam es mir in den Sinn: Wann werde ich wieder diesen Boden betreten können, wann werde ich erneut in das Land zurückkehren, wo ich aufgewachsen bin und wo meine Vorfahren ihre letzte Ruhestätte gefunden haben? Bei diesem Gedanken preßte sich mein kindliches Herz vor Trauer zusammen. Ich malte mir die tragische Realiltät der Heimat aus und legte den pathetischen Eid ab, nicht eher zurückzukehren, bis Korea unabhängig sein würde.`"

Getreu dem Eid von jenem Tag, den Kim Il Sung im Alter von Zehnern bei der Überquerung des Flusses Amnok abgelegt hatte, erfüllte er durch den langjährigen blutigen antijapanischen Kampf die historische Sache der Befreiung des Vaterlandes. Um die Koreaner zum glücklichsten Volk in dieser Welt zu machen, war er zeitlebens aufopferungsvoll tätig.

Mit großer Sehnsucht nach Kim Il Sung überliefert das koreanische Volk auch heute seine Verdienste um Heimat, Volk, Epoche und Revolution für alle Generationen.  


Stimme Koreas, Februar 2014

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