16. März 1923: Ein Tausend Ri langer Weg zum Lernen - Nordkorea-Information

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16. März 1923: Ein Tausend Ri langer Weg zum Lernen

Am 16. März 1923 Jahren machte sich Kim Il Sung auf den Tausend Ri langen Weg zum Lernen. Ri ist eine koreanische Maßeinheit der Länge, und Tausend Ri beträgt etwa 400 km. Aus diesem Anlass besuchten wir das Revolutionsmuseum Mangyongdae in Pyongyang.

Mit anderen Besuchern sahen wir uns aufmerksam die ausgestellten historischen Materialien und Gegenstände in den Räumen an. Im Raum Nr. 4 waren die historischen Materialien darüber zu sehen, dass Kim Il Sung den Tausend Ri langen Weg zum Lernen zurückgelegt hatte. Vor einem großen elektronischen Sandkastenmodell, das die Tausend Ri lange Route zum Lernen darstellte, hörten wir der Führerin Kim Jin Ok zu. "Es war an einem Tag im Jahr 1923.Kim Il Sung, der von seinem Vater
Kim Hyong Jik zum patriotischen Geist erzogen wurde, hatte den Abschluss der Grundschule von Badaogou vor Augen. Zu dieser Zeit machte sich Kim Hyong Jik viel Gedanken über die Zukunft seines Sohnes und fragte seinen Sohn Kim Il Sung, was er nach dem Abschluss der Grundschule machen wolle. Dann riet er dem Sohn dazu, nun in Korea zu lernen. Er sagte voller Ernst: `Ein ganzer Mann, der in Korea geboren wurde, sollte Korea gut kennen. Wenn du in Korea klar erkannt hast, warum unser Land unterging, ist das schon ein großer Gewinn. Du sollst in der Heimat erleben, welch ein tragisches Leben unser Volk führt, damit du weißt, was du zu tun hast.` Am 16. März 1923 nahm Kim Il Sung von seinen Eltern und seinen Freunden Abschied und brach zu einer 1000 Ri langen Reise zum Lernen auf. Von der Strecke von Tausend Ri, die er zurückzulegen hatte, war mehr als die Hälfte so gut wie unbewohnte steile Berge und Hochgebirge, wo auch am hellen Tag Raubtiere lauerten."

Die Landschaft war nach wie vor herrlich.
Aber die Bevölkerung des Heimatlandes stöhnte unter der japanischen Kolonialherrschaft. Kim Il Sung, der sich während der Reise mit dem elenden Leben der Koreaner vertraut machte, fasste den festen Entschluss dazu, baldigst das geraubte Heimatland wiederzuerlangen. Während seiner Tausend Ri langen Reise von Badaogou im Nordosten Chinas bis Mangyongdae erfuhr er viel über die Realität Koreas und prägte sich den Sinn des Hinweises vom Vater, Korea gut zu kennen, tief ins Herz ein. Bei Erläuterung der Führerin blickten wir voller Rührung auf das Ölgemälde "Der große Führer Kim Il Sung legte den Tausend Ri langen Weg zum Lernen zurück und traf im Geburtshaus in Manggyongdae ein".



Bei Sonnenuntergang am 29. März, 14 Tage nach seiner Abreise von Badaogou, betrat Kim Il Sung endlich den Hof seines Geburtshauses in Mangyongdae.Er fasste hell lächelnd die Großmutter, die vor Erstaunen ohne Schuhe auf den Hof sprang, an den Händen. Beim Blick auf ein Gemälde, das es darstellte, wurden wir zutiefst gerührt. Kim Il Sung schrieb später in seinen Erinnerungen, dass dieser Tausend Ri lange Weg für ihn eine große Schule gewesen sei, die ihm es ermöglicht habe, das Heimatland und sein Volk kennenzulernen. Am Heimatort Mangyongdae besuchte Kim Il Sung die Changdok-Schule und setzte sich dabei ein großes Ziel, die Unabhängigkeit des Landes zu verwirklichen. Während der Besichtigung des Museums konnten wir uns erneut davon überzeugen, dass das heutige Erstarken und Gedeihen von Korea losgelöst vom Tausend Ri langen Weg zum Lernen, den Kim Il Sung in den Zehnern zurückgelegt hatte, undenkbar sind.

Stimme Koreas, März 2014



Präsident Kim Il Sung und der „400 km lange Weg zum Lernen“


Der „400 km lange Weg zum Lernen“ ist lange, historische Route, die der Präsident Kim Il Sung im jungen Alter von 12 Jahren von Badaogou des Provinzen Changbai die Grenze beider Länder überschreitend durch Pophyong, Woltan, Hwaphyong, Huksu, Kanggye, Songgan, Jonchon, Koin, Chongun, Huichon, Hyangsan, Kujang und Kaechon bis zum Heimatort Mangyongdae in 14 Tagen allein zurückgelegt hatte.

Er legte am 16. März 1923, als sich die Tragödie des nationalen Untergangs am düstersten auftürmte, diesen Weg mit hohem Sinn zurück, dass man Korea gut kennen sollte, wenn man das von den japanischen Imperialisten unter Füßen getretenen Land und die Nation retten will.

Kim Il Sung beschrieb in seinen Erinnerungen „Mit dem Jahrhundert“ wie folgt:

„Für mich war dieser Weg eine große Schule, die mir es ermöglichte, das Heimatland und unser Volk kennen zu lernen.“

Diesen Weg, den er unter Kälte des harten Winters die unermesslichen Schwierigkeiten überwindend beschritt, war ein 1.
000 Ri langer Weg der Revolution, der ihm ermöglichte, das Vaterland und das Volk noch tiefer kennen zu lernen. Zur Zeit, da er diesen Weg beschritt, war es damals auch in Korea üblich, dass Kinder reicher Familien mit einem Bündel in der Hand zum Auslandsstudium gingen. Man bildete sich ein, man könnte nur im Ausland Anschluss an die Zivilisation finden und die Wissenschaft meistern. Das war eine Zeitströmung. Als die anderen so ins Ausland reisten, legte er den 1000 Ri langen Weg zurück, in Korea zu studieren.

Mehr als 500 Ri langer Weg davon sind die steilen, unbewohnten Bergpässe. Die anderen konnten sich kaum auf diesen Weg machen, auch wenn sie von anderen auf dem Rücken gezwungen sein mögen. Aber er betrat mit einem hohem Geist, Korea gut kennen zu lernen, im jungen zehnten Alter allein den 1000 Ri langen Weg.

Sein Vater Kim Hyong Jik, hervorragender Leiter der antijapanischen nationalen Befreiungsbewegung, sagte ihm vor seiner Abreise nach Vaterland, er habe sich viel Mühe gegeben, da er von Kindheit an die Eltern befolgte, aber könne sich auch noch viel Mühe geben, wenn er wieder nach Korea gehen würde. Trotzdem er habe sich entschlossen, ihn nach Korea zu schicken. Wenn man ein Mann sei, der in Korea geboren sind, müsse man gehörig Korea gut kennen lernen. Es wäre ein großer Gewinn, dass er deutlich wissen würde, wieso unser Land untergegangen ist. Erlebe mal in Heimat, wie elend unser Volk lebt. Und er würde gut weißen, was er tun sollte. Er habe von jung an viel gelitten, weil er den Eltern folgen musste. er wird sich möglicherweise noch mehr plagen müssen,wenn er wieder in Korea ist. Trotzdem entschloss sich sein Vater dazu, dich nach Korea zu schicken. Ein ganzer Mann, der in Korea
geboren wurde, sollte Korea gut kennen. Wenn er in Korea klar erkannt hat, warum sein Land unterging, ist das schon ein großer Gewinn. Er sollte in der Heimat erleben, welch ein tragisches Leben unser Volk führt, damit er weiß, was er zu tun hat.

Angespornt von diesem erhabenen Geist seines Vaters stieg er über hohe und steile Bergpässe und sah in diesem Verlauf das Ansehen des Vaterlandes in vollem Unglück mit eigenen Augen zu Tränen. Er erlebte auf der Route alle Schwierigkeiten und Leiden, aber die Flüchtlinge, den er auf dem Weg begegnet hatte, und die herzzerreißende Wirklichkeit des Vaterlandes war ihm noch mehr kaum zu dulden. Die Menschen, den er im Tag ein oder zwei Mal begegnen konnte, waren Flüchtlinge oder blutbefleckte Koreaner, die ihre Handhälse gefesselt von den japanischen Polizisten verschleppt wurden. Die Berge und Flüsse des Vaterlandes, wo die Gräber der Vorfahren sind, waren dieselbe wie früher schön und klar, aber die jammernde Stimme der von japanischen Imperialisten des Landes beraubten Koreaner ertönte unaufhörlich und die Spuren der Armut, die man überall spüren konnte, waren noch auffälliger als dies.

Wenn Kim Il Sung die elende Lebenslage der Menschen, die in den Dörfern, wo die nahezu gestürzten Grashütten und engen Häuser sind, mit eigenen Augen sah, fasste er einen festen Entschluss, mit den Japsen, die das 3000 Ri große Heimatland in die Höhle auf Erden verwandelten, sein Leben aufs Spiel zu setzen.

Während des 2-jährigen Aufenthalts im Vaterland hat er noch tiefer kennen gelernt, welches Volk das koreanische Volk ist, und beherzigte sich deutlich, dass die japanischen Imperialisten ja die Erzfeinde sind, die dem koreanischen Volk unerträgliches Unglück und Leid gezwungen hatten. Und aus dessen, dass die breiten Volksmassen einschließlich Arbeiter, Bauern, Jugendliche und Schüler Blut vergießend den japanischen Imperialisten Widerstand leisteten, hatte er sich mit der Würde der koreanischen Nation, die mit nichts entwürdigt werden kann, und dem eisernen Willen zur Unabhängigkeit tief abgefunden.

Durch die atemberaubende Wirklichkeit des Vaterlandes fand er die Wahrheit, dass die koreanische Nation nur durch den Kampf die japanischen Imperialisten vertreiben und im befreiten Heimatland glücklich leben kann und dass man das Land wieder erlangen kann, wenn man das beste koreanische Volk in der Welt gut organisiert und mobilisiert.

Dieser 400
km lange Weg war ein Weg der Revolution, der seinen Willen dazu gefestigt zu haben, die japanischen Imperialisten zu zerschlagen und so schnell wie möglich das Vaterland wieder zu erlangen.

Dieser Weg, den er zurückgelegt hatte, war der Weg der Liebe für Vaterland und Nation. Kim Il Sung beherzigte sich den großen Geist, den er durch den 400km langen Weg zum Studium gefasst hatte, in seinem ganzen Leben, machte auch den 10.
000 Ri langen, blutigen Weg des antijapanischen Kampfes und noch den Kugelhagel des Koreakriegs unbeugsam durch und erwarb sich die unvergänglichen großen Verdienste um Vaterland, Volk und Revolution.

Die Route dieses Wegs wird nicht nur geografisch gerechnet. Dieser Weg ist der Weg zum Studium, der die Revolutionäre Koreas lehrt, von was sie auf dem Weg der Revolution kennen lernen und was sie tun sollen, und ist der unbesiegbare Weg, der ermöglicht, den langen Weg der Songun-Revolution bis zuletzt konsequent fortzusetzen.

Das einmütige Streben des gesamten koreanischen Volkes und der Jugendlichen und Schüler tief begreifend, den hohen Geist Kim Il Sungs, der in diesem Weg eingeprägt ist, zu verkörpern und die von ihm eingeleitete koreanische revolutionäre Sache über Generationen hinweg auf ewig erstrahlen zu lassen, bildete Kim Jong Il aus Jugendlichen und Schülern die Expeditionsgruppe für den 400km langen Weg zum Studium und wirkte darauf, diese Expedition zur Organisierung und Tradition zu machen.

Zum 90. Jahrestag 2013, dass Kim Il Sung diesen Weg beschritten hatte, sorgte Kim Jong Un dafür, die Expedition der Jugendlichen und Schüler des ganzen Landes für den 400
km langen Weg zum Lernen in großem Umfang zu organisieren und durchzuführen, damit die revolutionären Traditionen der großen Generalissimussen standhaft fortgesetzt werden.

Diese Expedition ist von großer Bedeutung dafür, die Jugendlichen und Schüler der DVR Korea zu Revolutionären koreanischen Typs heranzubilden, und wird deren Lebenskraft mit jedem Tag größer an den Tag gelegt.

Naenara, März 2014

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