20. Oktober 1948: Aufstand der Armeeangehörigen in Ryosu - Nordkorea-Information

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20. Oktober 1948: Aufstand der Armeeangehörigen in Ryosu

Dieser Aufstand ist eine bewaffnete Massenerhebung der in Ryosu, Süd-Bezirk Jolla stationierten Soldaten des 14. Regiments der südkoreanischen Armee gegen faschistische Kolonialherrschaft der US-Imperialisten und für die Demokratie und die Vereinigung und Unabhängigkeit des Vaterlandes.

Am Frühmorgen des 20. Oktober 1948 verweigerten ca. 3000 Soldaten des 14. Regiments der südkoreanischen Armee in Ryosu den „Einsatzbefehl“ der US-Imperialisten und der Landesverräterclique um Syungman Rhee zur Niederdrückung des patriotischen Kampfes der Jeju-Inselbewohner und erhoben sich zum bewaffneten Aufstand.

Die Bewohner der Stadt Ryosu und die in der Umgebung stationierten Soldaten der südkoreanischen Armee schlossen sich daran, und schließlich wurde der Aufstand massenweise erweitert.

Die Aufständischen riefen die Losungen „Es lebe Heerführer Kim Il Sung!“, „Es lebe die Demokratische Volksrepublik Korea!“, „Raus mit den US-Truppen aus Südkorea!“ und „Gegen die separate Regierung Südkoreas!“, schlugen die reaktionären Herrschaftsorgane und befreiten viele Gebiete wie Ryosu und Sunchon.

In den befreiten Gebieten wurden eine Reihe von revolutionärer politischer Maßnahmen getroffen; es wurden die Volkskomitees wiederhergestellt, die legitimen Tätigkeiten der demokratischen Organisationen begonnen, die nationalen Landesverräter zum Volksgericht übergeben und Vorbereitungsarbeiten für die Durchführung der Bodenreform geleistet.

Bis 27. Oktober rückten die Aufstandstruppen in 11 Kreise des Süd-Bezirks Jolla und Kyongsang vor und befreiten 7 Kreise davon. Die dadurch bestürzten US-Imperialisten und südkoreanischen Herrscher verkündeten in den Aufstandsgebieten den „Belagerungsbefehl“ und verübten unter Einsatz der Land-, See- und Luftstreitkräfte, 60% der südkoreanischen Armee, Belagerung und Angriff gegen die befreiten Gebiete. So wurde der Aufstand der Soldaten bestialisch unterdrückt.

Dieser Aufstand erreichte zwar infolge bestialischer Unterdrückung der US-Imperialisten und der südkoreanischen Herrscher keinen entscheidenden Sieg, aber demonstrierte tatkräftig das unbeugsame Streben und den revolutionären Willen der südkoreanischen Bevölkerung, die gegen die Politik der US-Imperialisten für Kolonialunterjochung Südkoreas und landesverräterischen Handlungen der inländischen Reaktionäre auftrat und eine demokratische Ordnung und die Vereinigung und Unabhängigkeit des Vaterlandes verlangte.

Naenara, Mai 2014

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