10. Juli 1894: Geburtstag von Kim Hyong Jik (1894–1926) - Nordkorea-Information

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10. Juli 1894: Geburtstag von Kim Hyong Jik (1894–1926)

Die glänzenden Verdienste am Frühmorgen der Geschichte

Der 10. Juli 2014
ist der 120. Geburtstag von Kim Hyong Jik (1894–1926), dem hervorragenden Leiter der antijapanischen nationalen Befreiungsbewegung Koreas und dem unbeugsamen revolutionären Kämpfer.

In den 1910er Jahren war das ganze Land infolge der bestialischen Repressalien und Politik auf brutale Ausbeutung mit Zorn und Groll des koreanischen Volkes erfüllt.

In der Zeit des Elends der Nation, als das Schicksal des Vaterlandes und der Nation zwischen Leben und Tod schwebte, beschritt Kim Hyong Jik mit dem weit reichenden Ziel, die Unabhängigkeit des Landes zu erreichen, den Weg zur revolutionären Tätigkeit. Durch tiefgründige Forschung und Nachdenken legte er eine neue Idee für die Unabhängigkeit Koreas, das Gedankengut „Jiwon“ (weit reichende Ziele) dar.

Dieses Gedankengut ist eine revolutionäre Lebensanschauung, dass man im Kampf für Heimatland und Nation wahres Lebenssinn und Glück findet, und ein revolutionärer Geist, dass die Unabhängigkeit Koreas um jeden Preis erreicht werden muss, auch wenn man dafür von Generationen zu Generation kämpft. Es wurde damals zur Fackel, die den Teilnehmern der Unabhängigkeitsbewegung und dem koreanischen Volk Hoffnung und Überzeugung von Wiedergeburt der Nation gab, und trieb die antijapanische nationale Befreiungsbewegung zügig voran, die in Stagnation geraten war.

Schon in seiner Mittelschulzeit unternahm er mit vielen Teilnehmern der Unabhängigkeitsbewegung tiefe Beziehungen, gründete geheime Organisationen wie Lesezirkel und Freundschaftsverein und erzog die Jugendlichen und Schüler im Geist der Souveränität der Nation. Er begab sich sogar nach den Bezirken Nord- und Süd-Phyongan, Nord- und Süd-Hwanghae, geschweige denn von Pyongyang und Gebieten um diese Stadt, entfaltete zügig Tätigkeiten dafür, die Massen aufzuklären und die Gleichgesinnten zu gewinnen.

Nach der Unterbrechung seines Studiums in der Mittelschule beschleunigte er als beruflicher Revolutionär die Arbeit dafür aktiv, eine neue revolutionäre Organisation, die die antijapanische nationale Befreiungsbewegung einheitlich führen kann, ins Leben zu rufen.

Die Nationale Liga Koreas (NLK), die er am 23. März Juche 6 (1917) organisiert hatte, war eine geheime Organisation, die zum Ziel hatte, die gesamte koreanische Nation einmütig zusammenzuschließen, aus eigener Kraft der Koreaner die Unabhängigkeit des Landes zu erringen und einen wahrhaften zivilisierten Staat aufzubauen. Sie war die größte illegale Gruppierung gegen Japan unter den Organisationen, die damals im In- und Ausland tätig waren.

Er sandte die Kern bildende Mitglieder der NLK in weite Gebiete des Inlands und Chinas sowie in die verschiedenen Organisationen für Unabhängigkeitsbewegung und die bewaffneten Organisationen und wirkte darauf hin, dass sie unter den Massen politische Arbeit aktiv durchführten und somit umfassenden Massen antijapanisches Bewusstsein einflößten und die Einflusssphäre der NLK erweiterten. Danach legte er in verschiedenen Versammlungen die Richtlinie dafür dar, die antijapanische nationale Befreiungsbewegung von der nationalistischen in die Richtung der proletarischen Revolution umzuwandeln, und legte es als Hauptweg zum Erreichen der Unabhängigkeit Koreas fest, gegen bewaffnete Räuber, japanische Imperialisten, mit Waffen in der Hand aus eigener Kraft der Nation zu kämpfen, und führte den Kampf für deren Verwirklichung nachhaltig. Unter seiner Leitung lieferten die bewaffneten Organisationen im In- und Ausland zahlreiche Schlachten, wodurch sie den Geist des koreanischen Volkes demonstrierten, den japanischen Aggressoren heftige Schläge versetzten und das Volk zum antijapanischen Kampf aufriefen.

Kim Il Sung zu Patrioten aller Zeiten und hervorragendem Führer der Revolution herangezogen zu haben, ist das größte von seinen unvergänglichen Verdiensten um Vaterland und Geschichte, die über Generationen hinweg erstrahlen.

Das Gedankengut „Jiwon“, die Bereitschaft auf die drei Fälle (vor Hunger sterben, erschlagen werden oder erfrieren) und die Idee über die Gewinnung von Gleichgesinnten und die zwei Pistole waren das Erbe, das er Kim Il Sung hinterlassen hatte. Diese wurden zu einer mächtigen ideologisch-geistigen Triebkraft und einem Grundstein für den siegreichen Fortschritt der koreanischen Revolution.

Am 5. Juni Juche 15 (1926) schied Kim Hyong Jik, der für die Unabhängigkeit des Landes unbeugsam gekämpft hatte, früh im Alter von 32 Jahren aus der Welt. Sein Leben war ein revolutionäres Leben, in dem er mehr an das Vaterland und die Landsleute als an die Familie gedacht und den schweren Weg des Kampfes zurückgelegt hatte.

Das Gedankengut „Jiwon“, das er am Frühmorgen der Geschichte hinterlassen hatte, wurde von Generation zu Generation glanzvoll fortgesetzt. Dieses  erhabene Gedankengut wird auch heute von Kim Jong Un standhaft fortgesetzt.

Naenara, Juli 2014

Der Gedanke des Jiwon

Am 10. Juli 2014
jährt sich der Geburtstag des Herrn Kim Hyong Jik, des herausragenden Leiters der antijapanischen nationalen Befreiungsbewegung Koreas, zum 120. Male.

Der Gedanke des Jiwon war im ganzen Verlauf der revolutionären Tätigkeit des Herrn Kim Hyong Jik, Vater des Präsidenten Kim Il Sung, unverändert Motto der Revolution und Grundsatz seines Lebens. Jiwon heißt, ins Deutsch übersetzt, sich hohe Ziele zu setzen.

Schon früh in seiner Kindheit erlebte er schmerzhaft die elende Lage der koreanischen Nation als heimatlosen Sklaven unter der japanischen Kolonialherrschaft und fasste den festen Entschluss, das eroberte Vaterland um jeden Preis wiederzuerlangen. Es geschah in der Zeit, wo er die Sungsil-Mittelschule in Pyongyang besuchte. Auf dem Seminar unter dem Motto "Was verlangt die Gegenwart von jungen Schülern?" hielt Kim Hyong Jik eine Rede und wurde aus dem Grund, dass er eine aufrührerische Idee propagiert hätte, drei Tage lang im Polizeiamt Pyongyangs gefangen gehalten. Nach der Entlassung sagte Kim Hyong Jik, diesmal habe er es klar begriffen, dass das Schicksal eines Volkes, das seine Heimat verloren habe, schlimmer als das Leben eines herrenlosen Hundes sei. Dann äußerte er seinen festen Entschluss dazu, selbst wenn sein Leib in Stücke zerrissen und zu Staub gemahlen würde, solle man von Korea die japanischen Imperialisten vertreiben und die Unabhängigkeit des Landes erringen. Wenn man in seiner Generation die Unabhängigkeit des Landes nicht erreiche, solle seine Nachkommenschaft diese Sache auf alle Fälle erfüllen. Kim Hyong Jik sah voraus, dass die Unabhängigkeit des Landes keinesfalls leicht zu erlangen ist und nur durch den harten und langwierigen Kampf zu verwirklichen ist. Das war eine praktische Schlussfolgerung, die Kim Hyong Jik aus der historischen Lehre aus der antijapanischen Kampfgeschichte des koreanischen Volkes gezogen hatte. Ausgehend davon festigte er seine eiserne Überzeugung davon, dass man sich für die Unabhängigkeit und das Gedeihen des Landes und für Freiheit und Befreiung des Volkes ein hohes Ziel setzen und für die Erreichung dieses weit reichenden Ziels trotz allen Schwierigkeiten und Bewährungsproben unbeugsam kämpfen soll. Mit diesem großen Vorhaben schaute er in die Zukunft. Sein Gedanke des Jiwon war durchdrungen vom nationalen souveränen Geist und patriotischen Standpunkt, dass man gegen Aggression, Unterjochung, Unterdrückung und Ausbeutung standhaft kämpfen, sein Land und sein Volk glühend lieben, überzeugt von der Kraft des Volkes seines Landes diese Kraft stählen, somit die Befreiung des Vaterlandes und die nationale Unabhängigkeit verwirklichen und ferner in der befreiten Heimat eine zivilisierte neue Gesellschaft aufbauen soll. Unter dem Banner des Gedankens des Jiwon leitete Kim Hyong Jik die antijapanische nationale Befreiungsbewegung, wodurch im antijapanischen Kampf des koreanischen Volkes ein neues Kapitel eingeleitet wurde. Kim Hyong Jik setzte den Gedanken des Jiwon durch, gründete somit die Nationale Liga Koreas, schloss die antijapanischen und patriotischen Kräfte zu einem Ganzen zusammen, legte den Kurs auf die Umlenkung der nationalistischen Bewegung in die proletarische Revolution im antijapanischen nationalen Befreiungskampf Koreas dar und war energisch tätig. In der Tat war der Gedanke des Jiwon eine patriotische Idee dafür, mit eigener Kraft sein Land und seine Nation zu retten und in Korea ein gedeihendes und glückliches Land des Volkes aufzubauen. Durch Fortsetzung und Entwicklung des Gedankens des Jiwon begründete Präsident Kim Il Sung die Songun-Idee und bahnte einen neuen Weg der koreanischen Revolution, den Weg des Juche. Dank dessen ging die historische Sache der Befreiung des Vaterlandes in Erfüllung, wurde die Würde der souveränen Nation demonstriert, ein Paradies des Volkes und eine neue sozialistisch geprägte Gesellschaft aufgebaut.

Stimme Koreas, Juli 2014

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