26. Juni 1950: Historische Rundfunkansprache des Genossen Kim Il Sung - Nordkorea-Information

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26. Juni 1950: Historische Rundfunkansprache des Genossen Kim Il Sung

Die historische Rundfunkrede als Siegeserklärung

Am 25. Juni Juche 39 (1950) brach der Korea-Krieg aus, zu dem die USA das südkoreanische Regime von Ri Sung Man aufgehetzt hatte. Damals war die Demokratische Volksrepublik Korea erst 2 Jahre jung.

Jang Ok Byol, Führerin im historischen Revolutionsmuseum Jonsung, sagt: "Der Korea-Krieg war ein Krieg zwischen einem jungen Staat und den USA, die durch zahlreiche Invasionskriege berüchtigt worden waren. Es schien ein Krieg zwischen einem Schwachen und einem Starken zu sein.
Die Nachrichtenagenturen und Rundfunksender vieler Länder glaubten damals an Prahlerei der USA und entschieden voreilig das ´eindeutige Ergebnis´ des Krieges. Dafür hatten sie aber einen Grund. Jedoch glaubte Genosse Kim Il Sung nicht an die Stärke der USA. Es was der Mut und Wille von ihm, dass die Koreaner den Herausfordern eine Lehre erteilen sollten."

An dem Tag des Kriegsausbruchs berief Kim Il Sung eine außerordentliche Sitzung des Ministerkabinetts ein, wo er die historische Rede "Mit entschlossenem Gegenangriff die militärischen Aggressoren vernichten" hielt. In der Rede widerspiegelte sich genau der große Mut des Heerführers. An dem Tag gab er den Befehl, den Überfall der Feinde zurückzuschlagen und mit dem entscheidenden Gegenangriff die Invasoren zu vernichten. Sein Befehl war eine Erklärung über den Untergang der US-Imperialisten und der Wille des koreanischen Volkes, der Siegesgeschichte der USA ein Ende zu setzen.

Die Truppen der Volksarmee, die starke Schlagformationen gebildet hatten, gingen sofort zum Gegenangriff über. Der alberne Traum der Feinde, in einem Blitzkrieg Korea zu erobern, scheiterte von Anfang an. Der erste Tag des Krieges ging langsam zu Ende. Kim Il Sung, der den ganzen Tag gespannt die Front geleitet hatte, saß noch in tiefer Nacht am Tisch, ohne eine Pause gemacht zu haben. An diesem Tisch entwarf er noch gestern neue Fabriken, Dörfer, Strassen und Wohnhäuser und wollte eine Konzeption für besseres glückliches Leben des Volkes verwirklichen.

An der Stelle schrieb er ein Manuskript für die historische Rundfunkrede, um das koreanische Volk zum gerechten Widerstandskampf aufzurufen. Jang Ok Byol, Führerin im historischen Revolutionsmuseum Jonsung, sagt:
"Am 26. Juni Juche 39 (1950) ertönte die historische Rundfunkansprache des Genossen Kim Il Sung. ´Liebe Landsleute!Geliebte Brüder und Schwestern! Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten der Volksarmee! Partisanen im südlichen Teil der Republik!
Im Namen der Regierung der Koreanischen DemokratischenVolksrepublik wende ich mich mit folgendem Aufruf an Sie.´ In der historischen Rundfunkansprache betonte Kim Il Sung:
Die Menschheitsgeschichte zeuge davon, dass die Völker, die sich zum Kampf um ihre Freiheit und Unabhängigkeit entschlossen hätten, stets siegreich seien. Der Sieg sei bestimmt an der Seite des koreanischen Volkes. Sein gerechter Kampf werde um jeden Preis siegen."

Seine Rundfunkrede von jedem Tag "Alle Kräfte für den Sieg im Krieg", die dem ganzen koreanischen Volk tausendfach Kraft und Mut gab, war ein ermutigendes Banner und Kampfprogramm für das koreanische Volk und die Koreanische Volksarmee. Getreu seiner Rede meldeten sich über 800 000 Jugendliche wetteifernd zur Front und entfalteten die Arbeiter aktiv die Bewegung für die Steigerung der Produktion wie auch die Massenbewegung für den Transport der militärischen Güter zur Front.

Kim Il Sung legte die kämpferische Losung "Alles für den Sieg im Krieg!" vor. Er leitete die Operation für den Gegenangriff der Volksarmee und ließ im Hinterland alle Arbeiten der Partei und des Staates schnell auf das System der Kriegszeit umstellen. Die Weltkriegsgeschichte zeigt, dass ein Land, das einen plötzlichen Angriff der Feinde erleidet, selbstverständlich viel Schaden bekommt und alles in diesem Land bestimmte Zeit lang in Verwirrung und ungünstigen Umständen liegt.

Aber die Koreaner konnten unter weiser Führung von Genossen Kim Il Sung trotz des plötzlichen Generalangriffs der Feinde ohne geringste Verwirrung sofort zum Gegenangriff auf die Feinde übergehen. Die Truppen der heroischen Koreanischen Volksarmee rückten mit dem Willen zur Vernichtung der Feinde nach Süden vor. Bis zum Tag des Sieges vergingen 3 Jahre. In dieser Zeit begriffen die USA, dass sie nicht mehr so stark waren, wie die anderen Länder gedacht hatten. Die Amerikaner konnten sich ausserdem nicht vorstellen, dass im Korea-Krieg anstelle des Mythos von der Stärke der USA ein neuer vom starken koreanischen Volk entstand und die ganze Welt überraschte.

Stimme Koreas, Juni 2014

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