1. Mai: Der Internationale Feiertag der Werktätigen - Nordkorea-Information

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1. Mai: Der Internationale Feiertag der Werktätigen

Ein neues Verständnis des Ersten Mai

Auf der Konferenz zur Gründung der II. Internationale in Paris im Juli 1889 wurde beschlossen, den Tag, an dem die Arbeiter in Chicago, USA, unter der Losung der Einführung des Achtstundentages kämpften, jährlich als einen internationalen Gedenktag der Arbeiterklasse der ganzen Welt zu begehen. Seit jener Zeit sind über zwei Jahrhunderte hinweg mehr als hundert Jahre vergangen. Niemand war einer anderen Meinung dazu, den Ersten Mai als den internationalen Festtag der Arbeiterklasse zu bezeichnen.

Auf einer Zusammenkunft mit Funktionären am 1. Mai 2006 wies Kim Jong Il auf die Notwendigkeit hin, den bisher so bezeichneten Tag nun in neuer Weise zu verstehen.

Er blickte in den Kreis der Mitarbeiter, die ihre Zweifel nicht verbergen konnten, und meinte, dass der Erste Mai an und für sich als ein internationaler Festtag entstand, an dem die Arbeiterklasse im Kampf gegen die Unterdrückung und Ausbeutung durch das Kapital und für die Existenzrechte und die demokratische Freiheit ihre kämpferische Macht und revolutionäre Geschlossenheit demonstrierte, dass aber dieser Tag nun nicht einfach als Feiertag der Arbeiterklasse bezeichnet werden darf.

Er nannte die Gründe dafür:

In der heutigen Zeit der Informationsindustrie, in der sich die Wissenschaft und Technik rapide entwickeln, ist die Arbeit der Arbeiterklasse gegenüber der früheren unvergleichlich technisierter und intelligenter geworden, sodass die Arbeiter zu Intellektuellen werden. Die Zahl der Arbeiter, die sich mit geistiger Arbeit befassen, ist rasch gewachsen, und sowohl die Arbeiter als auch die Intellektuellen werden zu Werktätigen, die sich der technischen und geistigen Arbeit widmen. Unter solchen veränderten zeitlichen Bedingungen und wirklichen Verhältnissen ist es unnötig, den Ersten Mai einfach dogmatisch als internationalen Festtag der Arbeiterklasse der ganzen Welt zu bezeichnen. …

Die anwesenden Funktionäre hörten seinen Ausführungen zu, die ihnen durch wissenschaftliche Argumente und logische Behauptungen eine klare Vorstellung von der veränderten Lage der Arbeiterklasse und den daraus resultierenden sozialen und Klassenverhältnissen vermittelten, und gelangten zu einem neuen Verständnis für die Unterschiede zwischen der Arbeiterklasse des Zeitalters der Maschinenindustrie und der Arbeiterklasse der Ära der Informationsindustrie.

Er sagte, der Erste Mai solle zu einem Festtag der Werktätigen der ganzen Welt gemacht werden, gehören doch zur Kategorie der Werktätigen alle Arbeiter, Bauern und Intellektuellen.

Er fuhr fort: Die Bezeichnung des Ersten Mai als Festtag der Arbeiter der ganzen Welt widerspricht auch dem Charakter unserer Partei (der Partei der Arbeit Koreas). Unsere Partei ist eine Massenpartei des werktätigen Volkes, die aus fortschrittlichen Elementen der Arbeiter, Bauern und Intellektuellen besteht. Bei der Bezeichnung des Ersten Mai als Festtag allein der Arbeiterklasse dünkt mir, der Massencharakter unserer Partei wird verwässert. Da auch die theoretische Zeitschrift unserer Partei „Kulloja“ (Die Werktätigen) heißt, ist es ratsam, den Ersten Mai gemäß dem revolutionären Massencharakter unserer Partei als Festtag der Werktätigen zu bezeichnen. …

Von nun an ist, sagte er, unumgänglich, auch die Losung „Arbeiter der ganzen Welt, vereinigt euch!“ in „Werktätige der ganzen Welt, vereinigt euch!“ umzuändern.


Naenara, Februar 2017

Fröhliches und romantisches Arbeitsleben

In der Demokratischen Volksrepublik Korea wird das Arbeitsleben der Werktätigen durch das sozialistische Arbeitsgesetz juristisch garantiert. Jeder Bürger bekommt nach seiner Fähigkeit verschiedene Bedingungen für Arbeitsleben gesichert und führt ein fröhliches und romantisches Leben.

Auch die Arbeiterinnen und Arbeiter der Pyongyanger Seidenspinnerei Kim Jong Suk finden in der Arbeit Freude und Ehre und führen ein lohnendes und stolzes Leben.

Choe Jong A und Jong Un Ju, Arbeiterinnen der Pyongyanger Seidenspinnerei Kim Jong Suk , sagen:

"Wir Arbeiter finden die Freude der Arbeit und den Wert des Lebens darin, noch mehr Seidenfaden herzustellen."

"Da wir in einer so sauberen Atmosphäre arbeiten, ist die Arbeit für uns gleich das Lied. Wir wollen in Zukunft nicht nur bei der Produktion, sondern auch bei der technischen Erneuerung vorbildlich sein und unsere Fabrik mit unseren Händen noch besser gestalten."


Die Arbeiter dieser Fabrik lieben ihren Beruf viel leidenschaftlicher als jemand andere und finden die Freude der Arbeit darin, mit ihren Händen noch mehr Seidenfaden zu produzieren. Sie wollen dann mit ihrer Kraft und Weisheit ihr Werk noch hygienischer, kultureller und moderner einrichten. Das ist ihr unveränderlicher Wille.

Wer die moderne Wissenschaft und Technik nicht versteht, kann nicht vorankommen. Dies haben sie zur Kenntnis genommen, erwerben sich an der Fernhochschule, die in der Spinnerei mit eigener Kraft errichtet wurde, neue Kenntnisse und treiben die Produktion voran.

In diesem Werk ist die Arbeit gleich Freude und Lied.
Da die meisten Arbeiter dieses Werkes die Frauen sind, führen sie immer singend und lachend ein fröhliches Leben. Die vielfältige populäre sportliche Betätigung ist ein unentbehrliches Tagesprogramm in der Spinnerei. In der ersten Stunde des Morgens finden auf dem Sportplatz das Taekwondo für Gesundheit und die Rhythmische Gymnastik statt. In der Zwischenpause der Arbeit oder nach dem Feierabend treibt man verschiedene Sportarten wie Basketball und Volleyball. Dadurch erholt man sich von der Arbeit. Arbeiter Choe Yong Chol sagt:  "Wenn ich Sport treibe, verschwindet die Müdigkeit und steigt im ganzen Körper neue Kraft. Auch die Planerfüllung für morgen ist kein Problem."

Das fröhliche und romantische Arbeitsleben der Arbeiter der Pyongyanger Seidenspinnerei
Kim Jong Suk zeigt das wahre Antlitz sozialistischen Koreas, in dem die Arbeit gleich Freude und Lied ist.

Stimme Koreas, Mai 2914

Außergewöhnliche Geistesgröße und Werktätige Koreas

Der Erste Mai ist der Internationale Feiertag der Werktätigen der ganzen Welt.

Rückblickend glänzt die Geschichte des Ersten Mai in Korea mit der Liebe und dem Vertrauen der außergewöhnlichen Geistesgröße zu Arbeiterklasse und Werktätigen.

Vom ersten Tag des Betretens des Weges der Revolution an stellte Kim Il Sung breite Werktätige – Arbeiter, Bauer und Intellektuelle – als Herren ihres Schicksals heraus und leitete ein neues Zeitalter der Geschichte, die Juche-Zeit ein, wo gestützt auf ihre unerschöpfliche Kraft die Souveränität der Volksmassen realisiert wird.

Er erinnerte sich zu Lebzeiten oft an die Tage des antijapanischen revolutionären Kampfes und sagte, dass er trotz dem schwierigen Partisanenleben nur den Ersten Mai sinnvoll und eindrucksvoll verbracht habe. Die Festdemonstration zum Ersten Mai in Xinxingcun, die Juche 26 (1937) trotz strenger feindlicher Wache am hellen Tag unter der flatternden roten Fahne flatternd stattfand, und die Festveranstaltung auf der Hochebene in Xiaodeshui nach dem Ende des schweren Marsches Juche 28 (1939).


Nach der Befreiung des Landes wohnte Kim Il Sung persönlich auch der Pyongyanger Massenkundgebung zum Ersten Mai bei und spornte die Werktätigen an, damit sie ihrer Verantwortung und Rolle als gerechter Herr bei der Neugestaltung des Vaterlandes vollauf gerecht wurden. Nach dem Krieg suchte er die Arbeiter von Kangson auf, um den Chollima aus der Legend auf diesem Boden galoppieren zu lassen. So führte er in jedem Zeitabschnitt und in jeder Etappe der Revolution und des Aufbaus die Werktätigen dazu, beim Aufbau eines reichen und mächtigen Vaterlandes Großtaten vollzubringen.

Auch Kim Jong Il war immer unter den Werktätigen.

Im Januar eines Jahres besuchte Kim Jong Il trotz schneidender Kälte viele Einheiten. Da sagte er, während der diesmaligen Vor-Ort-Anleitungen sei das Wetter kalt und es ihm wirklich schwer gewesen, vom Frühmorgen bis zur späten Nacht viele Objekte zu besichtigen, aber überall tief beeindruckt, weil die Arbeiter wie andere Bevölkerung politisch-ideologisch gut ausgerüstet sind. Er habe Gewissheit darüber erlangen, dass es nichts Unerreichbares gibt, wenn er sich auf ein solches Volk stützt.

Er bemerkte, besonders sei unsere Arbeiterschaft ausgezeichnet. Auch künftig sei es notwendig, die Arbeiterschaft zu achten, aktiv herauszustellen, für sie treulich zu arbeiten, konsequent auf sie gestützt alle Schwierigkeiten zu überwinden, damit die große historische Sache des Aufbaus eines mächtigen Staates hervorragend realisiert wird.

Sein Vertrauen und seine Liebe zu Werktätigen werden heute vom Marschall Kim Jong Un weiter fortgesetzt.

Am Ersten Mai vor 2 Jahren suchte er Arbeitsplätze der Werktätigen auf und schaute am Ersten Mai des letzten Jahres den Sportwettkampf der Werktätigen im Gesundheitswesen an.

Als unser erster Nutzsatellit „Kwangmyongsong-3-2“ erfolgreich gestartet wurde, fuhr er im Dezember frühmorgens einen langen schneebedeckten Weg bis zur Satellitenstartrampe, gratulierte den Wissenschaftlern, Technikern, Arbeitern und Funktionären, lud sie alle nach Pyongyang ein. Er berichtete zusammen mit ihnen den Generalissimussen im Sonnenpalast Kumsusan über den Sieg, ließ sich mit ihnen vor dem Gebäude des Zentralkomitees der Partei zum Andenken fotografieren, gab ihnen wiederholt ein festliches Festbankett und verlieh mehr als 100 Menschen den Titel des Helden der Republik.

Die Werktätigen Koreas, die unter der Führung der ungewöhnlichen Geistesgrößen ein glückliches und sinnvolles Leben geführt haben, werden auch künftig getreu der Führung des Marschalls Kim Jong Un an allen Fronten für den Aufbau eines mächtigen Staates weiterhin Wundertaten und Erneuerungen vollbringen.

Naenara, Mai 2014

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