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Kampf der Höhe 1211 (September 1951)

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Kampf der Höhe 1211

Dieser Kampf war ein heroischer Verteidigungskampf, bei dem die Volksarmisten in der 4. Etappe des Vaterländischen Befreiungskrieges die an der Ostfront gelegene Höhe 12ll verteidigten.

Die Höhe 1211 war in strategischer Hinsicht von großer Bedeutung.

Die Feinde, die bei der „Sommer-Offensive“ schwere Niederlage erleiden mussten, taten so, als ob sie an der Westfront einen großen Angriff machen wollen. Aber sie konzentrierten große Truppenkontingente auf die Ostfront und versuchten zusammen mit ihren Truppen, die an der Ostküste landen würden, die Kräfte den nördlichen Landesteil unserer Republik in einem Zug einschlucken. Daher verübten die Feinde Anfang September 1951 die „Herbst-Offensive“.

Kim Il Sung durchschaute rechtzeitig die hinterhältige Absicht der Feinde und unterbreitete einen Kurs, ein Teil der Verteidigungstruppen an der Westküste an die Ostfront manövrieren zu lassen, in der Gegend um die Höhe 1211, in der die feindliche groß angelegte Offensive vorausgesetzt war, eine mächtige Verteidigungslinie zu bilden und dort den Feinden einen vernichtenden Schlag zu versetzen und dadurch die feindliche Offensive zu vereiteln.

Wie Kim Il Sung vorausgesehen hatte, begannen die Feinde Anfang September 1951 eine groß angelegte Offensive auf die Höhe 1211.

Sie setzten enorme Streitkräfte und technische Kampfmittel, warfen täglich 30 000 bis 40 000 Granaten und Bomben auf die Höhe 1211 ab und verübten auch an einem Tag dutzende „wellenartige Offensive“.

Aber trotzdem mussten sie im über ein Monat lang durchgeführten Angriffskampf kontinuierliche Niederlage erleiden, wollten also diese Höhe durch den Schlag von der Flanke um jeden Preis erobern. So wechselten sie ihre Richtung und begannen gegen die nordwestlich der Gemeinde Sathae befindliche Höhe 851 anzugreifen.

Die Feinde faselten von der „größtem Bombardement“. Der erbitterte Kampf zwischen beiden Seiten dauerte tags- und nachtsüber an.

Bei diesem Vernichtungskampf gegen die Feinde bekundeten die Kämpfer ausnahmslos den Massenheroismus und die Selbstopferbereitschaft.

Trotz dem erbitterten Kampf fertigten die heroischen Verteidiger Musikinstrumente an und waren vom revolutionären Optimismus erfüllt, indem sie in den Gefechtspausen Revolutionslieder sangen und Gedichte vortrugen.

Im ganzen Zeitraum des Kampfes auf der Höhe 1211 transportierten die Einwohner in dieser Gegend trotz dem Kugel- und Kanonenhagel der Feinde die Geschützengeschossen und Nahrungsmittel auf diese Höhe und bauten die zerstörten Wege und Brücken wieder und gewährleisteten das Fronttransport.

Mit einem Herz und einer Seele zusammengeschlossen, hatten die Kämpfer in der Höher 1211 und das Volk den heroischen Kampf entfaltet und so diese Höhe ehrenvoll verteidigt. Schließlich wurde die „Sommer- und herbstoffensive“ der Feinde vereitelt.

Die Verteidiger der Höhe 1211 haben in diesem Kampf 29 000 Feinde getötet, verletzt bzw. gefangen genommen, über 40 Kampfjets abgeschossen und mehr als 60 feindliche Panzer und zahlreiche Waffen und technische Kampfmittel erbeutet, was ein glänzender Kampferfolg war.

Als Verdienste um diesen Kampf wurde der Titel „Ehrenvolle Garde“ der 2. Infanteriedivision der KVA, und zahlreichen Offizieren und Soldaten die staatlichen Auszeichnungen.


Naenara, Juli 2017

 
 
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