Das Schicksal des Vaterlandes und des Volkes auf sich nehmend - Nordkorea-Information

Nordkorea-Info.de
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Das Schicksal des Vaterlandes und des Volkes auf sich nehmend

Aktuelles aus der DVR Korea > Aus der Geschichte Koreas > 20. Jahrhundert > Der Koreakrieg

Das Schicksal des Vaterlandes und des Volkes auf sich nehmend

Die US-Imperialisten verübten seit 1947 unaufhörlich bewaffnete Provokationen gegen den nördlichen Landesteil und weiteten den Lokalkrieg jedes Jahr stufenweise aus. Am Frühmorgen des 25. Juni 1950 begannen sie unter Aufhetzung der Marionettenclique um Syngman Rhee den totalen bewaffneten Überfall. Die Feinde versuchten, durch einen abenteuerlichen „Blitzkrieg“ mit einem Schlag den Norden Koreas zu schlucken, und drangen in den Gegenden Haeju, Kumchon und Cholwon 1–2 km nördlich des 38. Breitengrades ein.

Die US-Imperialisten entfesselten in Korea den Aggressionskrieg mit dem Ziel, die DVRK in der Wiege zu stürzen und ganz Korea in ihre Kolonie wie auch in einen militärischen Brückenkopf zur Eroberung des asiatischen Kontinents und zur Realisierung ihres Anspruchs auf die Weltherrschaft zu verwandeln.

Kim Il Sung fasste die entschiedene Entschlossenheit, dem Aggressionskrieg mit dem gerechten Befreiungskrieg entgegenzutreten, und ergriff revolutionäre Maßnahmen zum Zurückschlagen der bewaffneten Invasion der US-Imperialisten.

Er berief am 25. Juni eine Notstandsitzung des Kabinetts ein.

Er machte in seiner auf dieser Sitzung gehaltenen Rede „Wir vernichten mit einem entscheidenden Gegenangriff die bewaffneten Aggressoren“ deutlich, dass die Truppen der Koreanischen Volksarmee (KVA) den überraschenden Angriff des Feindes aufhalten und unverzüglich zur Gegenoffensive übergehen sollten.

Die Offiziere und Soldaten der KVA schlugen getreu dem Befehl zum Gegenangriff den Angriff des in den nördlichen Landesteil eingedrungenen Gegners zurück und gingen sofort an der ganzen Front zum entscheidenden Gegenangriff über.

Das gesamte Volk erhob sich wie ein Mann zum heiligen Kampf für die Verteidigung des Vaterlandes.

Zwecks Organisierung und Mobilisierung der ganzen Armee und des gesamten Volkes zum Kampf für den Sieg im Krieg hielt Kim Il Sung am 26. Juni 1950 die Rundfunkansprache „Alle Kräfte für den Sieg im Krieg!“.

Er stellte in dieser Rede dem koreanischen Volk die Kampfaufgaben, mit eigener Kraft die Republik zu verteidigen, den südlichen Landesteil von der Kolonialherrschaft der US-Imperialisten zu befreien und so unter dem Banner der Republik die Sache, die Vereinigung des Vaterlandes, zu vollenden.

Er ordnete an, alle Arbeiten des Landes umgehend auf das Kriegszeitsystem umzustellen.

Er organisierte am 26. Juni das Militärkomitee der DVRK als höchstes Leitungsorgan des Staates, das die ganze Macht des Landes und alle Angelegenheiten an der Front und im Hinterland einheitlich zu erfassen und anzuleiten hatte, und am 4. Juli das Oberste Hauptquartier der KVA, das die gesamten Streitkräfte einheitlich zu erfassen und zu führen hatte. Kim Il Sung nahm nach dem einmütigen Wunsch aller Offiziere und Soldaten der KVA und des gesamten Volkes die schwere Verantwortung des Vorsitzenden des Militärkomitees der DVRK und des Obersten Befehlshabers der KVA auf sich.

Mit dem Ziel, die Operationen an der Front schnell und geschickt zu befehligen, rief er das Frontkommando und das Armeekommando ins Leben. Er führte zur Intensivierung der Führung der KVA durch die Partei und der politischen Arbeit in der Armee das System des Militärkommissars ein und entsandte Militärkommissare in alle Fronttruppen.

Er verhängte in allen Gegenden des Landes den Kriegszustand, erließ den Mobilmachungsbefehl und stellte die Arbeit der Partei- und Machtorgane sowie der gesellschaftlichen Organisationen entsprechend den Kriegsverhältnissen um.

Er ließ am 27. Juni an alle Parteiorganisationen und -mitglieder einen Brief des ZK der PdAK schicken, damit die Kampfkraft der Parteiorganisationen und die Vorhutrolle der Parteimitglieder entsprechend den Verhältnissen der Kriegszeit verstärkt wurden, in der Partei eine revolutionäre Disziplin herrschte sowie alle Parteimitglieder lückenlos bereit waren, unter jedweden Bedingungen gegen den Feind vorzugehen. Zugleich traf er Maßnahmen, um die diktatorische Funktion der Volksmachtorgane und die Funktion und Rolle der gesellschaftlichen Organisationen zu stärken.

Er strukturierte die Wirtschaft des Landes in ein System der Kriegszeit mit Bevorzugung des Militärwesens um. Auf seine Weisung hin wurden alle Kräfte darauf konzentriert, durch die Erhöhung der Produktion in der Kriegszeit die umfangreichen materiellen Bedürfnisse der Front zu decken. Die Rüstungsgüterproduktion wurde dadurch erweitert, dass insbesondere Waffenfabriken vergrößert und möglichst alle Betriebe in Rüstungsbetriebe verwandelt wurden. Die Arbeit aller Bereiche wurde auf die Kriegswirtschaft umgestellt, darunter auch die Eisenbahn militärisch umorganisiert.

Das ganze Land passte sich in kurzer Zeit den Erfordernissen der Kriegszeit an, die ganze Partei, die ganze Armee und das gesamte Volk wurden fest zu einer Kampfformation geschlossen. In den wichtigen Industriegebieten wie Hungnam, Songnim und Nampho wurden Arbeiterregimenter gebildet und an die Front geschickt. Jugendliche und Studenten meldeten sich voller Begeisterung freiwillig zum Kriegsdienst an der Front.

Die in Betrieben und Dörfern gebildeten Volksselbstschutzwehren wurden den Verhältnissen der Kriegszeit entsprechend umorganisiert, und alle Bürger erhoben sich dazu, ihre Betriebe, Städte und Dörfer zu schützen.


Naenara, Juli 2016

 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü