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Die Schlacht am Jangjin-See (November - Dezember 1950)

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Die Schlacht am Jangjin-See

Die Truppenverbände der Koreanischen Volksarmee in der Gegend des Jangjin-Sees umzingelten und vernichteten vom 27. November bis zum 6. Dezember Juche 39 (1950) die Haupttruppen der 10. US-Armee.

In Befolgung des von Kim Il Sung dargelegten 2. Operationskurses in der 3. Etappe des Vaterländischen Befreiungskrieges brachten die KVA-Truppenverbände in der Gegend des Jangjin-Sees an der Ostfront den Angriff der 10. US-Armee, die von der Richtung nach Hamhung-Jangjin-Kanggye aus in die nördlichen Grenzgebiete am Oberlauf des Flusses Amnok einzudringen versuchte, zum Scheitern und gingen um 20 Uhr am 27. November 1950 zur Gegenoffensive über.

Die KVA-Truppenverbände hatten die Haupttruppen der 10. US-Armee, die in die Gegend des Jangjin-Sees eindrangen, in 4 Gebieten wie in Gemeinden Sindae, Ryudam, Hagalu und Koto am Jangjin-See völlig umzingelt.

Die Feinde beförderten für die Rettung der am Jangjin-See umzingelten 10. US-Armee ein in Wonsan stationiertes Regiment der 3. US-Infanteriedivision per Schiff nach Hungnam, und dieses in Hungnam gelandete Regiment versuchte mit einem Panzerbataillon der 1. US-Marinedivision in Richtung Yongkwang-Hwangchoryong wie besessen die Umzingelung durchzubrechen.

Die Truppenverbände griffen in enger Kooperation die Truppen der 1. US-Marinedivision und der 7. US-Infanteriedivision von drei Seiten an und vernichteten bis zum Morgen am 1. Dezember die meisten in der Gegend des Jangjin-Sees umzingelten Feinde.

Die noch am Leben gebliebenen Feinde in der Gemeinde Ryudam wollten zusammen mit in der Gemeinde Hagalu umzingelten Kräften in Richtung Yonggwang fliehen.

Damals hatte eine Einheit des Truppenverbandes der KVA, die auf der südlichen Höhe der Gemeinde Hagalu war, die 8-maligen Angriffe der Feinde zurückschlagen, töteten bzw. verletzten über 500 Feinde und kämpften für die Verteidigung der Höhe bis zum letzten Mann.

Durch heftigen Schlag der Truppenverbände der KVA wurden die meisten Kräfte der am Jangjin-See umzingelten Feinde vernichtet und ein Teil der noch am Leben Gebliebenen ergriffen am 6. Dezember in Richtung Hamhung die Flucht.


Naenara, Juli 2017

 
 
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