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Die Operation zur Befreiung Seouls

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Die Operation zur Befreiung Seouls

Während der ersten Operation der ersten Etappe des großen Vaterländischen Befreiungskrieges gingen die Truppenverbände der KVA zum Gegenangriffe über und führten diese Operation, um Seoul zu befreien.

Am 25. Juni 1950 begannen die USA-Imperialisten und die Marionettenclique um Syngman Ree in allen Gebieten um den 38. Breitengrad ihren bewaffneten Überfall auf den nördlichen Landesteil unserer Republik und drangen in unsere Gebiete tief ein.

Die KVA-Truppen, die zur Gegenoffensive übergangen, schlugen den in den nördlichen Landesteil eingedrungenen Gegner zurück und befreiten in zwei Tagen nach dem Beginn der Operation die weiten Gebiete Südkoreas wie die Yonan-Halbinsel, Paechon, Ongjin, Kaesong und Uijongbu. Die USA-Imperialisten, die davor in Panik gerieten, ließen die entfliehenden Kräfte, die Reste der 2., 7. und Hauptstadtdivision der Marionettenarmee, und mehrere Flugzeugstaffeten und Kriegsschiffe in die Front einsetzen und andererseits unter Einsatz der dem Hauptquartier des Marionettenlandesheers unterstellten Truppe, der Militärlehranstalt und sogar der Polizeitruppen in der Richtung nach den Straßen zwischen Munsan und Seoul, Uijongbu und Seoul hartnäckige Verteidigung organisieren. So versuchten sie wie besessen, auf Seoul nicht zu verzichten.

Kim Il Sung durchschaute die Absicht der Feinde und ließ die Truppenverbände der Volksarmee an den Fronten ihr Angriffstempo weiterhin erhöhen und sorgte dafür, dass die in der Hauptstoßrichtung tätigen KVA-Truppenverbände Seoul so schnell wie möglich befreien, einen Verband der Marionettenarmee im nördlichen Teil des Flusses Han in zwei geteilt im einzelnen vernichten und durch gewaltsame Überquerung des Flusses Han jenseits einen Stützpunkt schaffen.

In Sorge, dass beim Nachtkampf das Leben und das Hab und Gut der Seouler stark verletzt und wertvolle Kulturerben zerstört werden können, legte Kim Il Sung die Angriffszeit zur Befreiung Seouls als Morgen am 28. Juni fest.

Am 27. Juni vernichteten die in der Hauptstoßrichtung tätigen KVA-Truppenverbände die Gegner, die in Gebieten um Berge Tobong und Pulam Widerstand leisteten, und nahmen die Gegende um Hwagyedong und Ponghwasan ein.

Eine kleine Truppe, zusammengesetzt aus 5 Panzern einschließlich des Panzers Nr. 312 und einer motorisierten Infanterieeinheit, vernichtete in kooperativer Operation die Gegner und löste unter ihnen ein Chaos aus.

Außerdem trat die 9. Panzerbrigade ins Stadtbezirk Tongdaemun ein, vernichtete widerstehende Feinde, eroberte die Hauptobjekte; die 3. Infanteriedivision vereitelte in Kooperation mit der oben genannten Panzerbrigade die Gegner im Gebiet um die Gemeinde Chongryang und befreite das östliche und das südliche Gebiet von Seoul.

Einerseits ging auch die 4. Infanteriedivision zum Angriff über, trat in die Stadt von Seoul ein und vernichtete die Gegner.

Der Hauptstoßverband vernichtete überall in der Stadt gestützt auf die Hochhäuser die Feinde, die wie besessen Widerstand leisteten.

Schließlich wurde die Verteidigung um Seoul – unter Einsatz von 6 Marionettendivisionen und Militärpolizeitruppen einschließlich der Hauptstadtdivision der Marionettenarmee – zusammengebrochen. Die Hauptorgane der Feinde wie das „Zentralregierungsgebäude“, die „Rundfunkstation“, das „Sodaemun-Gefängnis“, das „Mapho-Gefängnis“, das „Hauptquartier des Landesheers“, das „Kommando der Militärpolizei“, das „Telegraphenamt“ und das „Polizeiamt“ fielen an die KVA-Truppen. Am Mast des „Zentralregierungsgebäudes“ wehte die Fahne unserer Republik, und um 11 Uhr 30 am 28. Juni wurde Seoul völlig befreit.

Bei dieser Operationsführung wurden über 21 000 Mann Feinde verletzt, gestorben und gefangen genommen und zahlreiche Kampfmitteln wie verschiedenartige Geschütze, Schusswaffe, Panzer, LKW und Flugzeuge zerstört und erbeutet.

Kim Il Sung verlieh der 3. und der 4. Infanteriedivision, die im Kampf für die Befreiung Seouls heldenhafte Großtaten an den Tag gelegt hatten, jeweils den Titel „3. Seouler Infanteriedivision“ und „4. Seouler Infanteriedivision“, ließ die 9. Panzerbrigade im Rang einer Division erhöhen und gab zugleich ihr den Titel „105. Seouler Panzerdivision“.


Naenara, Juli 2016

 
 
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