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Der Kampf für die Verteidigung der Wolmi-Insel (September 1950)

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Der Kampf für die Verteidigung der Wolmi-Insel

Die Truppeneinheiten der Koreanischen Volksarmee (KVA) kämpften vom 13. bis 15. September Juche 39 (1950) für die Verteidigung der Insel Wolmi heldenhaft, um die groß angelegte Operation der US-Aggressoren zur Landung auf Inchon zum Scheitern zu bringen.

Die Feinde setzten für diese Landungsoperation die großen Kontingente von über 50 000 Mann, Hunderte Kriegsschiffe und ca. 1000 Flugzeuge und sogar japanische Militaristen ein.

Damals verteidigten die Insel Wolmi nur eine Küstenartilleriekompanie (mit 4 Geschützen) und eine Infanteriekompanie. Die Feinde bombardierten vor allem vom 10. September die Insel Wolmi (0,66 km2), das Tor von Inchon, unter Einsatz zahlreicher Flugzeuge und Kriegsschiffe in großem Maßstab. Danach begannen sie vom 13. September an mit der Landung auf der Insel Wolmi.

An jenem Tag begannen sie, unter Deckung zahlreicher Flugzeugstafetten und Kriegsschiffe aller Art den Vortrupp der 10. US-Armee auf den Patrouillenbooten, Landungsbooten und -schiffen auf die Insel Wolmi einzudringen.

Auch unter Kanonenhagel von feindlichen Kriegsschiffen und den Flammen ließen sich die Verteidiger der Insel Wolmi unbestürzt die Feinde sogar der Entfernung von 800 m annähern, feuerten plötzlich ab, zerstörten 2 Zerstörer und versenkten 2 kleine Schiffe.

Die Rädelsführer der US-Aggressoren wie MacArthur erschienen auf dem Flaggschiff auf dem Meer vor Inchon und führten persönlich die Landungsoperation. Im Anschluss mit der über 3 Stunden langen erbarmungslosen Bombardierung von 1730 Geschossen aus Kriegsschiffen und Flugstafetten begannen die Feinde erneut, auf die Insel Wolmi einzudringen.

Beim Gefecht an diesem Tag versenkten Küstenartilleriekompanieführer Ri Thae Un wie auch andere Küstenartilleristen mit treffsicheren 9 Geschossen einen feindlichen Zerstörer. Dann ließen sie auch 2 Landungsschiffe und -boote versinken.

Die Feinde näherten sich erneut am 15. September nach den wahnsinnigen Bombardements und Kanonenbeschuss der Insel Wolmi.

Die Küstenartilleristen und Infanteristen schossen mit einem einzig gebliebenen Geschütz die Kriegsschiffe des Feindes, bis das letzte Geschoss abgefeuert wurde. Mit den schweren und leichten MG und Maschinenpistolen schossen sie konzentriert die Landungsboote des Feindes, ließen 2 Landungsboote versinken und vernichteten den feindlichen Vortrupp scharenweise.

Als das letzte Geschütz zerstört wurde, erhoben sich die heroischen Verteidiger zum Entscheidungskampf und zerstörten die gegnerischen Panzer mit Panzerabwehrhandgranaten. Und durch erbitterten Nahkampf vernichteten sie die Feinde.

Die Verteidiger der Wolmi-Insel versenkten und zerstörten während des 3-tägigen Gefechts verschiedenartige 13 Kriegsschiffe einschließlich 3 Zerstörer und ließen die feindliche Landung verlängern, wodurch sie für die Abwehrtruppen im Gebiet von Inchon und Seoul wertvolle Zeit verschaffte. So leisteten sie einen großen Beitrag zur Durchsetzung des vom Kim Il Sung dargelegten strategischen Kurses in der 2. Kriegsetappe.


Naenara, Juli 2017

 
 
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