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Die Flugabwehrgruppenbewegung

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In der Zeit des dreijährigen vaterländischen Befreiungskrieges des koreanischen Volkes gegen die bewaffnete Invasion der US-Imperialisten zu Anfang der 1950er Jahre schuf Genosse Kim Il Sung zahlreiche eigenschöpferische Kriegsmethoden und gab den US-Aggressoren bittere Niederlage. Unter jenen Methoden ist auch die Flugabwehrgruppenbewegung. Eines Tages Anfang August Juche 39 (1950) fuhr er zum obersten Hauptquartier der koreanischen Volksarmee. Er fuhr durch die Stadt Sariwon, die durch die barbarische Bombardierung der US-Flugzeuge zu Asche wurde. Er ließ an einer Stelle das Auto anhalten. Er stieg aus dem Auto, versank im tiefen Gedanken und blickte eine Weile auf den Berg Gyongam in der Nacht. Weil der Berg auffallend war, ließ er das Auto anhalten. Die Begleitenden hatten keine Ahnung davon und warteten nur darauf, dass er wieder ins Auto steigt. Die feindlichen Flugzeuge könnten in beliebiger Zeit wieder erscheinen. Nach der Rückkehr ins oberste Hauptquartier saß er am Operationstisch. Im Gedanken versunken blieb er jene Nacht auf.  Bei Tagesanbruch rief er einen Mitarbeiter zu sich und sagte eine Stelle auf der Landkarte, eben den Berg Gyongam der Stadt Sariwon, zeigend: Er schlage vor, an diesem Ort eine Musterschlacht zu organisieren, wo die feindlichen Flugzeuge durch Schützenwaffen abgeschossen werden. So entstand auf dem Berg Gyongam eine originelle Stellung der schweren Maschinengewehre für Luftschutzkampf. Es war eine ganz neue Fliegerabwehrwaffe. Ein Maschinengewehr wurde auf dem Fuhrwerkrad befestigt und in alle 4 Richtungen frei bewegt. Man konnte damit auf die feindlichen Flugzeuge zielen und schießen. Von außergewöhnlicher Weisheit und großem Vertrauen des Genossen Kim Il Sung viel ermutigt schossen die mutigen Soldaten der Volksarmee schon 2 Tage später nach dem Bau der Stellung der schweren Maschinengewehre auf dem Berg Gyongam feindliche Flugzeuge ab. Nach der Entgegennahme des Berichts über ihre Kampferfolge rief er sie alle zum obersten Hauptquartier. Er hörte ausführlich die Geschichte über die erste Schlacht und schätzte sie hoch. Er sagte sehr zufrieden, dass die Richtigkeit seines Entwurfs in der Praxis bewiesen worden sei. In Korea, wo es viele Berge gebe, könne man mit Schützenwaffen die niedrig fliegenden feindlichen Flugzeuge sicher abschießen. Dann erklärte er die konkrete Methode für die Organisierung der Jagd auf feindliche Flugzeuge durch verschiedenartige Schützenwaffen. So wurden die Flugabwehrgruppen gebildet, die beispiellos in der Kriegsgeschichte waren.

Später wurden sowohl in der Front als auch im Hinterland die Tätigkeiten dieser Gruppen rege entfaltet. Entsprechend den realen Verhältnissen wandten sie verschiedene Schützenwaffen wie schwere und leichte Maschinengewehre, Infanteriegewehre und Panzerabwehrwaffen an und vernichteten die feindlichen Flugzeuge. Ende Dezember Juche 39 (1950) erteilte Genosse Kim Il Sung den Befehl des Oberbefehlshabers über die Bildung der Flugabwehrgruppen. Er initiierte und schuf die Bewegung der Gruppe, deren Richtigkeit und Vorzüglichkeit im Kampf gegen die feindlichen Flugzeuge bestätigt wurden. Diese Bewegung fand gleich im Ausmaß des Staates und der Volksarmee statt.

Die mutigen Gruppenmitglieder schossen vielerorts innerhalb von 2 Jahren Tausende feindliche Flugzeuge ab und erzielten große Kriegserfolge.

Die Luftpiraten der USA, die sich vor der Luftkampfmethode koreanischer Prägung fürchteten, übergingen vom Tiefflug zum Höhenflug und flogen heimlich. Die originelle Bewegung der Flugabwehrgruppen war ein mächtiger Schutzdegen für den Sieg über die Luftkampfüberlegenheit der US-Imperialisten.


Stimme Koreas, Juni 2015

 
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