Dezember 2014 - Die Jahreszeitteilungen im Winter in Korea - Nordkorea-Information

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Dezember 2014 - Die Jahreszeitteilungen im Winter in Korea

Die Jahreszeitteilungen wurden durch die Einteilung der Umlaufbahn der Erde um die Sonne in 24 Teile festgesetzt. Unsere Vorfahren benutzten den Mondkalender, der auf der Grundlage der Änderung des Aussehens des Mondes angefertigt wurde. Aber er hatte auch Nachteile, weil dieser den Wechsel der Jahreszeiten nicht gut widerspiegelte. Aus diesem Grund wurden im Mondkalender 24 Jahreszeitteilungen festgesetzt, in denen sich die jährlichen Bewegungen der Sonne widerspiegelten. Zwischen den Jahreszeitteilungen dauert es etwa 15 Tage. Die 24 Jahreszeitteilungen dienten als Maßstab für die Erkennung des Wechsels der Jahreszeiten. Nach dieser Gewohnheit ist in Korea vom Riptong bis Ripchun, also vom 7. oder 8. November bis zum 4. oder 5. Februar des nächsten Jahrs, der Winter. Zu den Jahreszeitteilungen im Winter zählen Riptong, Sosol, Taesol, Tongji, Sohan und Daehan. Riptong fällt auf den 7. oder 8. November und bedeutet den Beginn des Winters. Nach Riptong kommt Sosol, an dem es wenig schneit, und dann Taesol, an dem es am meisten im Jahr schneit. Danach kommt Tongji. Tongji fällt auf den 22. oder 23. Dezember und bedeutet die Erreichung des Hochwinters. Von alters her bezeichnete man in Korea Tongji als kleines Neujahr und feierte diesen Tag fröhlich. An diesem Tag aß man den mit gestampften, durchsiebten roten Bohnen gekochten Reisbrei und sagte, dass man nun ein Jahr älter geworden ist. Zusammen mit den Nachbarn aßen die Menschen diesen Brei, erinnerten sich dabei an das vergangene Jahr und vertieften die Eintracht. In diesem Jahr fällt Tongji auf den 22. Dezember. Sohan betrifft meistens den 6. oder 7. Januar und bedeutet die kleine Kälte. 15 Tage später kommt Taehan, der kälteste Tag im Winter. Der 4. oder 5. Februar ist Ripchun, an dem der Frühling beginnt und der Winter zu Ende geht. Durch den Einfluss des kontinentalen Hochdrucks weht es im Winter in Korea öfters der Nordwestwind, hält das kalte Wetter an, schneit es und ist recht kalt. Im Frühling erlebt man die Blumenlandschaft, im Sommer die grüne Landschaft und im Herbst die schöne Landschaft der Färbung der Blätter. Die Schneelandschaft im Winter erregt auch besondere Aufmerksamkeit.

D
ie mit weißem Schnee bedeckte schöne Landschaft gibt den Menschen ein besonderes Gefühl.

Überall fahren die Kinder fröhlich Schlitten, spielen Kreisel und machen Schneeballschlacht.

Auf den herrlichen Pisten des Schigeländes Masikryong sind die fröhlichen Gesichter von Jugendlichen, Studenten, Schülern und Werktätigen zu sehen. Und das Eisskulpturenfestival im Norden bietet eine besondere Faszination.


Stimme Koreas, Dez. 2014

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