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Satellitenprogramm Nordkorea
#21
(18.03.2012, 22:09)ml91 schrieb: Die KZNA verteidigt den Satellitenstart als legitimes Recht der DVRK:




Ganz so ist es auch. Es ist ein legitimes Recht des Landes den Satelliten für wissenschaftliche Zwecke in den Orbit zu bringen. Dieses Projekt kommt der Weiterentwicklung des Landes zu gute und ist offensichtlich ziviler Natur. Was ist daran auszusetzten? Gerade das Angebot an westliche Vertreter selbst beim Start etc teilzunehmen und Zeuge zu sein, ist doch ein Beweis dafür das man gewillt ist zu beweisen, das es sich hierbei um ein friedliches Projekt handelt. Trotzdem finden Kritiker immer noch ein Haar in der Suppe.

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#22
Nö,ich nicht. Auch ich gestehe NK dieses Recht zu.

Die westlichen Länder haben nur Angst, daß die Trägerraketen zu militärischen Zwecken benutzt werden könnten. Und da sie NK aufgrund früherer markiger Sprüche nicht trauen, kritisieren sie die Pläne.

Verstehe ich auch.
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#23
Von südkoreanischer Seite wird der DVRK, aufgrund des geplanten Raketenstarts, ein Bruch des Völkerrechts vorgeworfen.
Währenddessen töten die USA weiterhin klammheimlich Zivilisten.
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#24
War klar, was anderes habe ich auch nicht erwartet. Schade, dass wieder so eine Doppelmoral an den Tag gelegt wird.
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#25
(19.03.2012, 19:23)teardown schrieb: Von südkoreanischer Seite wird der DVRK, aufgrund des geplanten Raketenstarts, ein Bruch des Völkerrechts vorgeworfen.
Währenddessen töten die USA weiterhin klammheimlich Zivilisten.

Das war hier nicht die Frage. der Bruch von Völkerrecht ist nicht mit dem Bruch des Völkerrechts zu entschuldigen.

Die hier diskutierte Frage ist einzig, ob hier NK das Völkerrecht bricht.

Ich weiss es nicht und habe keine stichhaltigen Argumente gegen den Satellitenstart Nordkoreas. Allerdings gelten in Korea besonders strenge Maßstäbe und völkerrechtliche Regelungen aufgrund der Geschichte. Den objektiven Bruch von Völkerrecht müssen also Jurusten entscheiden, ich bin hier nicht ausreichend bewandert.
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#26
dieses Video ist interessant.

Es ist sicherlich kein aggressiver Akt, einen Satelliten zu starten. Jemandem mit der Faust zu drohen, ist aber eine aggressive Geste. Und in der Verlautbarung sind häufig solche hoch emotionale und negativ besetzte Adjektive wie "feindselig" o.ä., ohne dass sie für das Verständnis des Sachverhalts unbedingt nötig wären. Das ist auch nicht unbedingt förderlich...
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#27
Ich sehe das auch so wie Schwabe.
Mit soviel Gerede über Feinde und verbalen Drohungen wird jeder Raketenstart eine Bedrohung,
selbst wenn man nur einen Nachttopf ins All schießen würde.

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#28
ich sehe nicht die Bedrohung, die in einem Raketenstart liegen soll, wenn es eine Weltraumrakete und keine Mittelstreckenrakete ist. Vor allem wenn Pyongyang wirklich ausländische Beobachter eingeladen hat, sollte man diese Offenheit würdigen.

Mich stört eher diese verbale Aggressivität, wie auch das Foto von dieser Menschenmasse, in der jeder die Faust in die Höhe reckt. Das ist nicht gerade die Art, einen friedfertigen Eindruck zu ermitteln.

(ein Meister der deutschen Sprache war der Ersteller dieses Bildes mit seinem "Satelitten" auch nicht gerade; aber das ist jetzt OT)
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#29
Das hier ist ein Artikel mit dem Flugweg der Rakete.
Warum die nun nach Süden und nicht nach Osten fliegen soll- da fehlt mir der technische Hintergrund.
Im Osten kommt hinter Japan lange nur Wasser. Da wäre ein Fehlschuss weit ungefährlicher.
Andereseits fliegt die Rakete nach Süden nicht mehr quer über Japanisches Territorium, sondern schrammt nur noch ein paar Inselchen.
Die Südkroeaner werden beim Südkurs auch kaum tangiert.
http://www.northkoreatech.org/2012/03/21...rajectory/

[Bild: 120320-rocket-01.png]
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#30
Hier ein Video zum geplanten Raketenstart:



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