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Kimchi-Rezept
#11
Hab ich eben gefunden: Ein Kimchi, nach Pyongyang Art:

http://www.food.com/recipe/kimchi-187905
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#12
Merci!
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#13
Zu dem Peperoni- bzw. Chillipulver: Lieber zu wenig als zu viel. Ich hab letztens eine Spur zu viel rein gemacht, der Kimchi war ungenießbar... Gibt es da vllt genaue Angaben?
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#14
Hallo,

eines was bei uns im Freundeskreis bisher immer sehr gut ankam, war folgendes Rezept:

Zutaten:
4 Köpfe Chinakohl, 500g Meersalz, 150g Reismehl, 300g koreanisches Chilipulver, 150g Ingwer, 2 Knollen Konoblauch,
1 große Zwiebel, 100ml koreanische Fischsauce, 1 TL in Salz eingelegte Schrimps (nach Belieben), 1 Rettich, 1 große Karotte,
2 Bund Frühlingszwiebeln und 1 Prise Zucker.

Die Herstellung ist ja wie bekannt der Sauerkrautherstellung nicht unähnlich. Man isst es zu den Mahlzeiten ebenso als Beilage.

Zubereitung:

Der Kohl wird der Länge nach halbiert (vom Strunck an). Wasser und Salz in einem großen, passenden Behälter ansetzten und die Kohlhälften hineingeben. Dabei soviel Salzen wie man mag. Die Kohlhälften hineingeben und 24 darin ziehen lassen. Am besten (ganz wie beim Sauerkraut beschweren, so das der Kohl unter Wasser bleibt. Am Folgetag das Salzwasser von den Blättern waschen. Reismehl mit der dreifachen Menge Wasser vermischen und unter stetigem Rühren aufkochen und anschließend lauwarm werden lassen. Dann Chilipulver, sehr fein gehacketen (oder pürierten) Ingwer, Knoblauch und Zwiebeln hinzugeben. Die fischsauce und (evtl.) eingelegte Schrimps hinzu geben und das ganze zu einer Paste rühren. Rettich und Karotte in feine Streifen schneiden und den Lauch in 3 cm breite Stücke. Dies ebenfalls der Paste beigeben. Dann mit Zucker abschmecken, wenn die Paste zu salzig sein sollte. Anschließend die Kohlblätter mit der Paste bestreichen (Küchenpinsel). Das richtige Aroma bekommt das kimchi nun wenn man es noch drei weitere Tage ziehen lässt. Vor dem Servieren die Kohlhälften kleinschneiden und auf kleinen Beilagentellern servieren.

맛있게 드세요 masistgedeuseyo (Guten Appetit)!
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#15
Dein Rezept @Bulungi scheint mir ein recht autenthisches zu sein. Mein erster Kimchi-Versuch ist soweit geglückt und steht dicht dedeckelt bzw. verschraubt im Kühlschrank.
Ich habe fürs erste nur einen Chinakohlkopf genommen und Fischsoße und Schrimps bzw. das Pastösmachen der Würzsoße mit Reismehl weggelassen. Zuletzt musste ich noch eine Spur Zucker zugeben, damit es geschmacklich abgerundet wurde.
Allerdings bin ich mit meinem Kimchi wegen des "aparten Geruchs" zunächst rausgeflogen. Big Grin Außer dem Knoblauch bringt der Ingwer eine geschmackliche Note hinein, die nicht jedermanns Geschmack zu sein scheint....
Also....wenns stinkt, ist alles im Grünen Bereich und nichts verdorben oder misslungen, jedenfalls nach meiner Erfahrung... Big Grin

Martin
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#16
Ein Kimchi-Rezeptbuch aus Nordkorea zum Download (in engl. Sprache):

Kimchi –Korean Speciality
http://www.nordkorea-info.de

Für preisgünstige Nordkorea-Rundreisen: Infos hier.
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#17
Oh, es gibt noch eines außer der Druckausgabe von 2004? Das sei das einzig fremdsprachige nordkoreanische Kochbuch, wurde mir gesagt.
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#18
Es gibt auch noch mehrere englischsprachige Rezepthefte, hier im Katalog auf PDF-Seite 132 und 133:

http://dprk.bplaced.de/Documents/KPEA-Ca...2011HP.pdf

(Dateigröße ca. 12 MB)
http://www.nordkorea-info.de

Für preisgünstige Nordkorea-Rundreisen: Infos hier.
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#19
Kimchi, aehnlich dem Sichuaner Paocai 泡菜, gibt es in Korea morgens, mittags und abends.
Ein Xinhua Reporter hatte ein Familie in Pyongyang besucht, auf den Balkons der modernen Etagenwohnungen gibt es extra Vorrichtungen, in denen die Kimchi - Faesser gelagert werden.
Eine 5-koepfige Familie isst pro Jahr 300 kg (!), ca. 160g pro Tag und Kopf.

Das Wichtigste fuer den Geschmack ist, das ein stabiler Zustand der Gaehrung in Gang kommt. Wenn sich erst einmal genug Bakterien gebildet haben, kann man jeden Tag aus dem Topf etwas herausnehmen und frisches Gemuese hineintun.

Wenn man einen neuen Topf ansetzt, nimmt man etwas Bruehe aus einem Topf, der schon laenger in Betrieb ist, ggf. von Freunden oder Nachbarn.
In Sichuan funktioniert das jedenfalls so.
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#20
Die eine Sorte aus dem Asia-Laden, die aus dem Glas, ist übrigens in Deutschland hergestellt worden.
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