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Nützliches für den Aufenthalt in die DVR
#11
Was den ominösen fehlenden 5.Stock angeht, fiel mir das auch auf. Der Sache bin ich aber nicht nachgegangen - Zeitverschwendung - wie ich fand.
Ansonsten komme ich mal auf die kleinen nützlichen Dinge zurück, die wir mithatten und wirklich benötigten. Dies für die potentiell nächsten Nordkoreareisenden.
Die Taschenlampen werden sehr wohl benötigt. Besonders in den Hotels in der Provinz gab es öfter Stromausfälle. Trotz vorhandener Straßenbeleuchtung ist diese bei Dunkelheit oft nicht in Betrieb, so dass auch bei Abendspaziergängen (immer mit Reiseleiter/Guide! Wink "Wir möchten keinen Ärger!" ) eine Taschenlampe gute Dienste leistet.
Toilettenpapier und Feuchttücher fürs schnelle Waschen/Desinfizieren haben wir auch nicht umsonst mitgenommen.
Nordkoreas Briefmarken kleben praktisch überhaupt nicht. Wer also Postkarten nach Hause schicken möchte, solte einen Leimstift nicht vergessen.
Kaffeeweißer in Pulverform wird so gut wie überall in Nordkorea als Kaffeesahneersatz genommen. Einmal war keiner vorhanden und unser mitgenommenes Döschen machte in der gesamten Reisegruppe die Runde.
Eher jungen Nordkoreanern ist Englisch nicht unbekannt. Das trifft natürlich auch beim Personal in Hotels und Touristenverkaufseinrichtungen zu. Eher ältere Nordkoreaner haben noch ein paar Brocken Russisch drauf.
Auf Nordkoreaner mit einem freundlichen "annyonghaséyo" (svw. "Hallo") plus einer kleinen Verbeugung zuzugehen wirkt Wunder.
Wenn man weitere Vokabeln lernt - umso besser: Strahlendes Lächeln sind oft der Lohn. Auf einem kleinen "Spickzettel" notiert, sind sie immer schnell parat.
Möchte man kleine Gaben/Geschenke überreichen, mache man dies immer mit beiden Händen, was dort so üblich ist.
Eine große Horizonterweiterung ist es, wenn man die koreanischen Buchstaben einigermaßen lesen kann. Nicht nur Orts- und Verkehrsschilder können so entziffert werden. Diese Seite war mir dabei eine große Hilfe. Schwer ist es auf keinen Fall.
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#12
Wenn man im Juli / August fährt auf jeden Fall Regenmantel oder Regenschirm, am Besten auch noch Gummistiefel.
Juli / August ist Regenzeit, es regnet zwar nicht den ganzen Tag, aber die Schauer, die runterkommen, sind heftig.

Koreaner lieben Gesang, und man kann sich schwer entziehen, selbst etwas vorzutragen, zumindest in chinesischen Reisegruppen ist das so.
Am Besten vorher was vorbereiten ...
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#13
(25.05.2011, 06:46)Martin schrieb: Nordkoreas Briefmarken kleben praktisch überhaupt nicht. Wer also Postkarten nach Hause schicken möchte, solte einen Leimstift nicht vergessen.

Ah, besten Dank für den Hinweis! Zu dem Thema beschäftigt mich eine weitere Frage: kommen alle von dort versandten Postkarten auch bei den bestimmungsgemäßen Empfängern an? Ich möchte vielen Leuten in diversen verschiedenen Ländern schreiben und würde mich ärgern, wenn, wie ich es 1993 mit in Albanien versandten Postkarten erleben mußte, nichts ankommt. Das soll jetzt kein Mißtrauen gegenüber der nordkoreanischen Post sein (natürlich werde ich nichts Unerwünschtes schreiben), ich spiele vielmehr auf "Sammler" auf dem Transportweg an. Wenn die es in erster Linie auf die Briefmarken abgesehen haben, könnte es hilfreich sein, die Marken vor dem Verkleben leicht zu beschädigen - aber das könnte die Empfänger stören.

Wie sind Eure Erfahrungen?
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#14
Nach den Erfahrungen einiger User und mir selbst, kommt alles an.
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#15
Kann ich bestätigen, es kommt alles an :-)
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#16
(14.09.2012, 23:02)K70-Ingo schrieb: und würde mich ärgern, wenn, wie ich es 1993 mit in Albanien versandten Postkarten erleben mußte, nichts ankommt.
Wie sind Eure Erfahrungen?

Ich war 1984 in Albanien, da lebte Enver noch, und die Postkarten kamen alle an. Smile
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#17
(15.09.2012, 18:27)Blauer Apfel schrieb:
(14.09.2012, 23:02)K70-Ingo schrieb: und würde mich ärgern, wenn, wie ich es 1993 mit in Albanien versandten Postkarten erleben mußte, nichts ankommt.
Wie sind Eure Erfahrungen?

Ich war 1984 in Albanien, da lebte Enver noch, und die Postkarten kamen alle an. Smile

Daran sieht man es: Zu Envers Zeiten war doch alles besser Big Grin

Off-Topic Frage: Wie bist du eigentlich als DDR-Bürger (korrigier mich bitte wenn ich in dieser Sache falsch liege) eigentlich dorthin gekommen? Lag Albanien nicht zu dieser Zeit mit mehr oder wenigen allen anderen sozialistischen Staaten im Streit?
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#18
(15.09.2012, 18:41)Juche schrieb:
(15.09.2012, 18:27)Blauer Apfel schrieb:
(14.09.2012, 23:02)K70-Ingo schrieb: und würde mich ärgern, wenn, wie ich es 1993 mit in Albanien versandten Postkarten erleben mußte, nichts ankommt.
Wie sind Eure Erfahrungen?

Ich war 1984 in Albanien, da lebte Enver noch, und die Postkarten kamen alle an. Smile

Daran sieht man es: Zu Envers Zeiten war doch alles besser Big Grin

Off-Topic Frage: Wie bist du eigentlich als DDR-Bürger (korrigier mich bitte wenn ich in dieser Sache falsch liege) eigentlich dorthin gekommen? Lag Albanien nicht zu dieser Zeit mit mehr oder wenigen allen anderen sozialistischen Staaten im Streit?

Ging die OT-Frage an mich?
Ich war/bin BRD-Bürger, bin damals mit der deutsch-albanischen Freundschaftsgesellschaft nach Albanien. Flug ging aber mit Interflug von Berlin, Hauptstadt der DDR.
Isoliert traf damals auf Albanien sehr viel mehr zu, als auf Nordkorea heute. Trotzdem fand ich, Albanien hatte damals einige gute Ansätze, leider ist Albanien in den Strudel der Auflösung des Ostblocks geraten, auch wenn Albanien deutlich anders war und eben auch sehr selbstständig.
Warum, das habe ich von China aus dann nicht mehr im Detail verfolgen können. Ein Grund war wohl, daß Enver Hoxha ein sehr starker Führer war, und es keinen halbwegs gleichwertigen Nachfolger gab. Dies ist wohl ein Punkt, aus dem Nordkorea die Lehren gezogen hat.
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#19
1993, als ich das war (nur ein Tagesausflug von Korfu aus nach Sarande und Butrint), war es ein Land in absoluter Agonie. Nichts fand statt, gar nichts. Nach dem Generalstreik 1991 hatten die Wenigsten ihre Arbeit wieder aufgenommen. Ein paar Monate später gab es die Unruhen, bei dem auch das Hotel in Sarande, in dem wir zu Mittag aßen, geplündert und abgebrannt wurde.
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