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Kim Jong Nam ermordet ?
#1
Am Geburtstag von Kim Jong Il verdichten sich die Indizien, dass sein ältester Sohn, Kim Jong Nam, einem Mordanschlag am Flughafen von Kuala Lumpur zum Opfer fiel:
http://www.straitstimes.com/asia/east-as...urdered-in
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#2
Eine der beiden mutmaßlichen Mörderinnen von Kim Jong Nam konnte angeblich von den malayischen Behörden offenbar schon festgenommen werden:
http://www.msn.com/en-us/news/world/mala...ailsignout
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#3
Eine Frau mit einem Vietnamesischen Pass ist natürlich ein klarer Beweis für Nordkoreanische aktivitäten. Vielleicht hatte Kim auch einfach zuviele Spielschulden.....ist ja in Macao nicht ganz so unwahrscheinlich.
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#4
Falls der junge Mann heute Abend in Kuala Lumpur eintrifft, dann wird sich wohl bald herausstellen, ob der Ermordete tatsächlich der älteste Sohn von Kim Jong Il war?

http://www.thestar.com.my/news/nation/20...ing-in-kl/
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#5
Naenara veröffentlichte heute folgende Stellungnahme:

Stellungnahme des Sprechers des Juristenkomitees Koreas

Am 13. Februar bekam in Malaysia ein Bürger unserer Republik mit Diplomatenpass vor dem Einstieg ins Flugzeug plötzlich einen Herzinfarkt und starb auf dem Weg zum Krankenhaus.

Eigentlich bestätigten das malaysische Außenministerium und die Seite des Krankenhauses, sein Tod sei auf Herzinfarkt zurückzuführen, und teilten unserer Botschaft in Malaysia mit, die das Konsulschutzrecht auf die DVRK-Bürger ausübt, es sei beschlossen, seinen Leichnam unserer Botschaft zu übergeben und ihn zu kremieren.

Demnach forderte unsere Botschaft dazu auf, die Identität des Gestorbenen festzustellen und diesen Leichnam zu übergeben.

Sobald aber an jenem Abend ein konservatives Massenmedium Südkoreas behauptete, dass dieser Bürger laut der „Nachricht der Regierung“ durch Gift von irgendjemandem getötet wurde, mischte die Geheimpolizei in Malaysia in diese Affäre ein, machte diese Vermutung zur vollendeten Tatsache und stellte die Leichenöffnung auf. Daher wurde die Frage kompliziert.

Unsere Botschaft beleuchtete klar und eindeutig, es sei unnötig, den Leichnam zur Feststellung der Todesursache zu öffnen, weil unser Bürger wegen des Herzinfarkts starb. Überdies könne der Leichnam des Gestorbenen mit Diplomatenpass niemals geöffnet werden, weil er nach der Wiener Konvention eine exterritoriale Existenz ist.

Aber die malaysische Seite ignorierte nicht nur unsere gerechte Forderungen und Völkerrechte und öffnete ohne irgendeine Vereinbarungen mit uns oder unsere Anwesenheit gewaltweise den Leichnam, sondern auch redete davon, ohne Veröffentlichung der Obduktionsergebnisse sogar die 2. Leichenöffnung zu versuchen.

In der Stellungnahme am 22. Februar verurteilte der Sprecher des Juristenkomitees Koreas das als unverhohlene Beeinträchtigung der Souveränität unserer Republik, grobe Verletzung am Menschenrecht und inhumanitäre Handlung.

Die Stellungnahme erwähnte, es sei ernsthaft, dass solche ungerechte Handlungen der malaysischen Seite gleichzeitig mit dem Rummel der südkoreanischen Behörde gegen unsere Republik inszeniert werden. Dann wurde sie wie folgt fortgesetzt.

Bevor die Obduktionsergebnisse veröffentlicht wurden, begannen die konservaten Massenmedien Südkoreas hartnäckig bloße Gerüchte in Umlauf zu setzen, dass „dieser Bürger von zwei Mitgliederinnen der nordkoreanischen Hauptverwaltung für die Aufklärung vergiftet wurde“. „Das sei ja sicher eine Handlung Nordkoreas.“

Am 14. Februar, am nächsten Tag nach dem Tod unseres Bürgers, brach im Blauen Haus ein Lärm los und wurde am 16. Februar eine Ministersitzung abgehalten. So erschien die Reaktion Südkoreas auffallend. Schließlich wurde sogar der Einsatz von „THAAD“ unverhohlen zur Debatte gestellt, der in keinerlei Zusammenhang mit dem Sterben unseres Bürgers ist.

Das zeugt anschaulich davon, dass die südkoreanische Behörde den diesmaligen Vorfall im Voraus vorhergesehen und sogar dementsprechendes Szenarium gezeichnet hat.

Aber nur Malaysia wendet sich von solcher Tatsache. Das ist ja wahrhaft bedauerlich.

Weil unser Bürger in Malaysia starb, sollte die malaysische Regierung die größte Verantwortung dafür tragen.

Das unfreundliche Benehmen der malaysischen Seite kam bei der Frage über das Übergeben vom Leichnam noch anschaulicher zum Ausdruck.

Falls der Leichnam in gesetzwidriger und unmoralischer Weise geöffnet und gerichtsmedizinische Identifizierung durchgeführt wurde, müsste sie gebührenderweise den Leichnam übergeben. Aber unter dem erdenklichen törichten Vorwand, es sei nach dem malaysischen Gesetz unmöglich, den Leichnam zu übergeben, bevor die Seite der Familie des Gestorbenen sein DNA-Exemplar vorlegt, übergibt bisher die obige Regierung uns keinen Leichnam.

Das zeigt, dass die malaysische Seite ohne Berücksichtigung der Völkerrechte und des menschlichen Morals die Übergabe des Leichnams politisieren und irgendeines übelsinniges Ziel erreichen will.

Am Anfang dieses Vorfalls redete sie lautstark davon, dass der Mordverdächtige festgenommen wurde. Aber danach wurde kaum erwähnt.

Das ist ja zu unlogisch, dass nach der Aussage der Mordverdächtigen dieser Bürger vergiftet wurde, weil sie „seinen Kopf mit der Flüssigkeit wie Öl balsamiert hatten“. Worin gibt es solchen Giftstoff, dass die Frau, die mit dem Gift ihre Hand gestrichen hat, nicht sterben und damit balsamierter Mensch ums Leben kommen lässt?

Wir haben schon gemeinsame Untersuchung für richtige Erklärung dieses Vorfalls unterbreitet und beleuchteten, dazu bereit zu sein, unsere Juristendelegation zu schicken.

Wir sind darauf abgezielt, dass die Juristendelegation direkt an Ort und Stelle die Mordverdächtigen trifft, sich ihre Aussagen anhört, bestätigen, nach wessen Direktive sie gehandelt haben, auch ein Gespräch mit unserem Bürger führt, den Tatort und Multimedia-Daten ausführlich untersucht und die Vorfalluntersuchung gerecht zum Schluss bringt.

Wir werden allerlei Versuche über die Diffamierung des Ansehens eines würdevollen starken Landes der Souveränität und der Atommacht niemals zulassen und die schwarzen Verhältnisse des diesmaligen Vorfalls bis ins letzte ans Licht bringen.

Wir werden künftiges Benehmen der malaysischen Seite verfolgen.

Naenara, 23. Febr. 2017


Die englischsprachige Fassung:

Malaysian Side's Unfriendly Attitude Hit Out

A citizen of the DPRK bearing a diplomatic passport suddenly fell into a state of shock before boarding an airliner and died on the way to a hospital in Malaysia on February 13.
At that time the Foreign Ministry of Malaysia and the hospital side informed the DPRK Embassy in Kuala Lumpur exercising the right to consular protection of DPRK citizens that they confirmed he died of heart stroke and decided to transfer his body to the embassy and get it cremated.
So the DPRK Embassy confirmed his identity and asked the Malaysian side to transfer his body.
However, no sooner had south Korean conservative media published a false report that he was "poisoned to death", citing it as a "source from the government" that night, than the Malaysian secret police got involved in the case and recklessly made it an established fact, only to make matters complicated.
The DPRK Embassy made it clear that autopsy is not necessary as his death had already been confirmed as the one due to heart stroke and autopsy should never be done as he enjoyed extraterritorial right according to the Vienna Convention as a carrier of diplomatic passport.
Nevertheless, the Malaysian side, in disregard of the DPRK's just demand and international law, made an autopsy of the body without any prior agreement with the DPRK side and its presence. Moreover, the Malaysian side clamoured for the second autopsy without making the results of the first autopsy.
A spokesman for the Korean Jurists Committee in a statement on February 22 termed this undisguised encroachment upon the sovereignty of the DPRK, a wanton human rights abuse and an act contrary to human ethics and morality.
The statement said:
What merits more serious attention is the fact that the unjust acts of the Malaysian side are timed to coincide with the anti-DPRK conspiratorial racket launched by the south Korean authorities.
Conservative media of south Korea began spreading wild rumours that the DPRK citizen was "poisoned to death by two women agents of the General Reconnaissance Bureau of north Korea" and it is undoubtedly its "deed" before the results of the autopsy were published.
On February 14, a day after his death, the Blue House of south Korea kicked up a fuss over it and the south Korean authorities were busy holding a ministerial meeting on February 16, showing an excessive response. Moreover, they openly discussed the issue of THAAD deployment though it has nothing to do with the death of a DPRK citizen.
This proves that the south Korean authorities has long expected the case since it worked out a scenario for it.
It is, indeed, regretful that only Malaysia is denying such fact.
The biggest responsibility for his death rests with the government of Malaysia as the citizen of the DPRK died in its land.
The unfriendly attitude of the Malaysian side found a more striking manifestation in the matter of transferring his body to the DPRK side.
Malaysia is obliged to hand his body over to the DPRK side as it made an autopsy and forensic examination of it in an illegal and immoral manner. However, it has not yet handed over the body under an absurd pretext that it cannot do so unless the family of the deceased presents a DNA sample in accordance with its law.
This proves that the Malaysian side is going to politicize the transfer of the body in utter disregard of international law and morality and thus attain a sinister purpose.
In the early days when the incident happened Malaysia widely publicized that it arrested suspected persons but now keeps mum about it.
What sounds more alarming is that the suspected persons allegedly stated that the DPRK citizen was poisoned to death when "oil-like lotion was put on his head with their hands." That means the woman survived even after having poison on her hand while leaving only the poisoned man dead.
The DPRK has already proposed a joint investigation for properly probing the incident and clarified that it is ready to dispatch a delegation of its jurists.
Its aim is to meet the suspected persons and hear their statements, confirm who ordered them and meet the arrested citizen and survey in detail the scene of the incident and its video footage and thus conclude the investigation into the incident in a fair way.
The DPRK will never allow any attempt to tarnish the image of the dignified power of independence and nuclear weapons state but make a thorough probe into the truth behind the case.
It will watch the future attitude of the Malaysian side.

KCNA

http://www.nordkorea-info.de

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#6
Bis vor kurzem pflegten Nordkorea und Malaysia die innigsten freundschaftlichen Beziehungen; doch die Ermordung Kim Jong Nam's hinterlässt ein Trümmerfeld, ein vorletzter Akt daraus:

"DPRK Foreign Ministry Labels Malaysian Ambassador as Persona Non Grata
                 
    Pyongyang, March 6 (KCNA) -- The Foreign Ministry of the DPRK notifies that the Malaysian ambassador to the DPRK is labeled as a persona non grata under a relevant article of the Vienna Convention on Diplomatic Relations and demanded that the ambassador leave the DPRK within 48 hours from 10:00 on March 5 (Sunday), 2017."
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