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Nordkoreaner in Deutschland
#11
Ein paar Zahlen:

" ...2013 wurden 44 NordkoreanerInnen in Deutschland eingebürgert (Quelle: Statistisches Bundesamt), was nicht so einfach ist, denn für gewöhnlich haben nur NordkoreanerInnen in Deutschland Asylanspruch, wenn sie zum Fluchtzeitpunkt Funktionäre der nordkoreanischen Arbeiterpartei waren oder übergelaufene Angehörige des Militärs. (Quelle: Verwaltungsgerichtshof Mannheim, 3.6.2005)

2014 wurden 10 Asylanträge von nordkoreanischen Staatsbürgern in Deutschland gestellt. Gegenwärtig (April 2015) sind beim Bundesamt noch 7 Asylverfahren aus Nordkorea anhängig. Im Jahr 2014 hat das Bundesamt 12 Asylverfahren aus Nordkorea entschieden, in keinem Fall wurde ein Schutzstatus festgestellt, die Schutzquote geht damit gegen Null. (Quelle: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge)

Im Mai 2011 belief sich laut Ausländerzentralregister (AZR) der Anteil von nordkoreanischen StaatsbürgerInnen in Deutschland auf 1086. Im Dezember 2014 hingegen hielten sich nur noch 984 NordkoreanerInnen in Deutschland auf, von denen circa 85 hier geboren wurden. (Quelle: Statistisches Bundesamt) ..."

(Quelle:  http://www.amnesty-korea.de/Nordkorea/Ei...orea.Start  )
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#12
Südkoreanische Medien berichten, dass derzeit fünf gehörlose Kinder und ihre Begleiter aus Nordkorea zu Besuch in Deutschland sind:

http://world.kbs.co.kr/special/northkore...114&lang=g
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#13
Die Heinrich Böll Stiftung hat im Jahr 2014 - rd. 50 Jahre nach dem Beginn der südkoreanischen Arbeitsmigration nach (West-)Deutschland - einen kurzen Bericht darüber verfasst: http://heimatkunde.boell.de/2014/01/29/g...eutschland
http://www.nordkorea-info.de

Für preisgünstige Nordkorea-Rundreisen: Infos hier.
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#14
(01.10.2017, 22:25)dprk schrieb: Die Heinrich Böll Stiftung hat im Jahr 2014 - rd. 50 Jahre nach dem Beginn der südkoreanischen Arbeitsmigration nach (West-)Deutschland - einen kurzen Bericht darüber verfasst: http://heimatkunde.boell.de/2014/01/29/g...eutschland

Danke für den Hinweis. Manches war mir neu.
Ich habe mir die angegebene Seite angeguckt . Ist ganz gut geschrieben.
Mir wird jetzt erst so richtig bewusst, wie schwer es für Ausländer ist, hier Fuss zu fassen.
Gleichzeitig sind wir Deutschen uns wohl nicht immer deutlich bewußt, dass wir uns diesen
ausländischen KollegInnen und Nachbarn gegenüber latent rassistisch verhalten.
Bloss weil jemand mit ausländischer Herkunft unsere Sprache nicht schnell genug und gut genug gelernt hat, ist
er doch nicht gleich per se faul oder dumm oder untauglich. (ich beziehe mich da auf das eben Gelesene)

Grüssele Frieda Schlappohr
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