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Steht ein Atombombentest bevor?
(02.05.2012, 18:50)Schwabe schrieb: Meine These ist: Das nordkoreanische System lebt von der gefühlten Bedrohung. Nur wenn das Volk in der Überzeugung lebt, dass es ständig in seiner Existenz bedroht ist, kann man ihm so viel Opfer abverlangen. Ich bin mir sicher, wenn der Lebensstadard der nordkoreanischen Bevölkerung massiv stiege, müsste die Regierung entweder massive Zugeständnisse machen, wie in China geschehen, oder sie waere weg vom Fenster. Ein "Wandel durch Handel" wäre eigentlich sehr einfach. Der einzige Grund, warum das nicht funktioniert, ist: Sobald die nordkoreanische Regierung mehr Ressourcen hat, modernisiert sie ihre Waffensysteme und greift den Süden an. Nur meine Theorie.

Erste Hälfte gehe ich im Ansatz mit, 2. Hälfte nicht. Die Nordkoreaner leben noch im Kriegszustand, und es ist ja auch faktisch war. Ein friedensvertrag würde einige Dinge verschieben, die Bedrohung wäre ja auf einmal weg. Deswegen verstehe ich nicht, warum die USA sich sperren
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Tja, Juche, Du hast eben die Gnade der späten Geburt. Deshalb kannst Du es auch nicht werten.
Aber es wäre schön, wenn Du wieder auf das eigentliche Thema kommst.
Ich mach Dir auch gerne ein neues auf, zum Beispiel:
Die dialektische Notwendigkeit von Atomwaffen für die Wiedervereinigung Koreas
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(02.05.2012, 19:03)Rolle schrieb:
(02.05.2012, 18:50)Schwabe schrieb: Meine These ist: Das nordkoreanische System lebt von der gefühlten Bedrohung. Nur wenn das Volk in der Überzeugung lebt, dass es ständig in seiner Existenz bedroht ist, kann man ihm so viel Opfer abverlangen. Ich bin mir sicher, wenn der Lebensstadard der nordkoreanischen Bevölkerung massiv stiege, müsste die Regierung entweder massive Zugeständnisse machen, wie in China geschehen, oder sie waere weg vom Fenster. Ein "Wandel durch Handel" wäre eigentlich sehr einfach. Der einzige Grund, warum das nicht funktioniert, ist: Sobald die nordkoreanische Regierung mehr Ressourcen hat, modernisiert sie ihre Waffensysteme und greift den Süden an. Nur meine Theorie.

Erste Hälfte gehe ich im Ansatz mit, 2. Hälfte nicht. Die Nordkoreaner leben noch im Kriegszustand, und es ist ja auch faktisch war. Ein friedensvertrag würde einige Dinge verschieben, die Bedrohung wäre ja auf einmal weg. Deswegen verstehe ich nicht, warum die USA sich sperren

War das jetzt dein Ernst? Was meinst du, was würden die USA wohl machen, wenn man auf friedliche Weise und mit Bedingungen des Nordens eine Wiedervereinigung durchführen würde? Still sitzen bleiben bestimmt nicht, oder habe ich da was verpasst?
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Warum zur Hölle zu Bedingungen des Nordens??? Das wäre ja mal ne faire Wiedervereinigung. "Joa, wir haben euch jetzt Jahrzehnte lang beschimpft und den Hass auf euch (bzw. das Land) und eure Verbündeten geschürt, jetzt ist es nur fair wenn ihr nach unserer Pfeife tanzt!"
Logik sieht anders aus. Wenn eine Wiedervereinigung stattfinden sollte, so nur in gegenseitigem Einverständnis und Mitbestimmungsrecht. Trotzdem würde wohl der Süden mehr Bedingungen stellen können als der Norden, da die Infrastruktur und Wirtschaft des Südens, die riesigen Geldmengen aufbringen müsste die für eine Wiedervereinigung zu zahlen sind. Denn sollten die Disparitäten zu langsam aufgehoben werden, so käme es am Ende 100%ig zu kriegerischen Auseinandersetzungen.
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Na und? Ich könnte jetzt Sachen posten, da würden dir die Ohren flattern, aber ich unterlasse es jetzt mal lieber. Schließe hoffe ich auch irgendwann mal, dass der Süden seine Politik ändern wird.
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(02.05.2012, 19:29)Juche schrieb: Na und? Ich könnte jetzt Sachen posten, da würden dir die Ohren flattern, aber ich unterlasse es jetzt mal lieber. Schließe hoffe ich auch irgendwann mal, dass der Süden seine Politik ändern wird.
War das jetzt eine Antwort? Denn irgendwie passen Satzbau, Aussage und Wortwahl irgendwie zu nichts...
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(02.05.2012, 19:29)Juche schrieb: Na und? Ich könnte jetzt Sachen posten, da würden dir die Ohren flattern, aber ich unterlasse es jetzt mal lieber. Schließe hoffe ich auch irgendwann mal, dass der Süden seine Politik ändern wird.

Ich frage mich bei Deinen Posts jedesmal wieder, warum ausgerechnet der Süden seine Politik ändern sollte. Dem Süden geht es ohne den Norden wunderbar und große Aggression und Hetze kommt ebenfalls nicht von Süd, sondern von Nord.

Und zum Post von Rolle weiter oben frage ich mich, wer eigentlich einen Friedensvertrag verhindern will. Ich sehe nicht, inwiefern ROK und USA damit ein Problem hätten, wenn sich beide Koreas an die beidseits akzeptablen Bedingugen halten würden. Es werden wohl die Gesamtsituation und inkompatible Vorstellungen zur Gestaltung eines solchen Vertrages sein, der ihn verhindert.

Mit den Raketen- und Atomtests ist jeder Vertrag in eine solche Richtug zumindest in weitere Ferne gerückt, die Kriegsrhetorik Nordkoreas tut ein übriges.
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Die USA kostet es nämlich auch nicht wenig sich dort drüben die Beine in den Bauch zu stehen. Das ist absolut nicht in deren Interesse. Allerdings ist das Vertrauen in Nordkorea inzwischen so gering, dass man wohl schon für die nächsten 100 Jahre plant. Selbst aus dem Nahen Osten, dem Gebiet in welchem die USA seit vielen Jahren ihre großen und kleinen Kriege führen, ziehen sie sich inzwischen zurück. Ich schätze mal, dass die US-Army in kaum einem Land so lange stationiert ist und war wie in Südkorea.

Insbesondere jetzt wo die USA wirtschaftstechnisch und machttechnisch auf dem eher absteigenden Ast sind, haben sie wohl das geringste Interesse am Bewachen einer fremden Grenze. Es kostet sie nur Geld, die Gefahr ist nicht akut, höchstens unberechenbar.
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(02.05.2012, 19:29)Juche schrieb: Na und? Ich könnte jetzt Sachen posten, da würden dir die Ohren flattern, aber ich unterlasse es jetzt mal lieber. Schließe hoffe ich auch irgendwann mal, dass der Süden seine Politik ändern wird.

Die Bevölkerung im Süden sieht das vermutlich anders, wenn man sich das Wahlergebnis der im April stattgefundenen Parlamentswahl mal anschaut.
Vor allem, weil der Regierungspartei Lee Myung bak's vor der Wahl eine haushohe Niederlage prognostiziert wurde.
Bis Nordkorea seine Rhetorik dem Süden gegenüber verschärfte...

http://www.faz.net/aktuell/politik/ausla...14492.html

Umso spannender, wer dann möglicherweise auf Lee Myung bak folgen wird.

http://de.wikipedia.org/wiki/Park_Geun-hye
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Der Artikel ist recht wirr formuliert. Ist das jetzt nen Er oder ne Sie?^^

*Ironie an* Oha, "Menschenrechtsverletzungen". So einer könnte natürlich Präsident des Südens werden, gar keine Frage. *Ironie aus*

Naja, wenigstens hat sie sich mal mit Kim Jong-il getroffen, das ist schonmal etwas. Nur blöd, dass sie so Japanfreundlich zu sein scheint.
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