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Wasserstoffbombentest der DVRK
#1
[Bild: 20160106143952_bodyfile.jpg]
Kim Jong Un unterzeichnet den Befehl zur Durchführung des H-Bomben-Tests. Foto: KCNA/Yonhap

Pyongyang spricht von „strategischer Entscheidung“ / Befehl von Kim Jong Un
Nordkorea hat heute erfolgreich eine Wasserstoffbombe getestet. Dies gab das Staatsfernsehen um 12 Uhr (Pyongyanger Zeit) in einer Sondermitteilung bekannt. Es habe sich bei dem „historischen Ereignis“ um eine „strategische Entscheidung“ unter Leitung des Staatsoberhauptes Kim Jong Un gehandelt.
Kim Jong Un habe den endgültigen schriftlichen Befehl am Sonntag (3. Januar) unterzeichnet, meldete die Koreanische Zentrale Nachrichtenagentur. Bereits im Dezember 2015 hatte er erklärt, dass sein Land im Besitz einer „Wasserstoffbombe eigener Produktion“ sei, mit der es seine „Souveränität und nationale Würde“ schütze.
Die Sprengkraft von Wasserstoffbomben übersteigt jene von Atombomben um ein Vielfaches. Herkömmliche Atomtests führte Nordkorea seit 2006 dreimal durch, zuletzt 2013.




Nach Angaben eines Regierungsabgeordneten hat der südkoreanische Geheimdienst Zweifel an Nordkoreas Behauptung geäußert, nach der eine Wasserstoffbombe getestet worden sei.
Nach Berichten des Geheimdienstes vor dem Informationsausschuss des Parlaments soll der heutige Test eine Explosionsstärke von sechs Kilotonnen aufgewiesen haben. Beim dritten Atomtest soll eine Stärke von 7,9 Kilotonnen gemessen worden sein, sagte der SP-Abgeordnete Lee Chul-woo weiter. Wie der Geheimdienst angegeben habe, müsse ein Wasserstoffbombentest eine Stärke von hunderten Kilotonnen erreichen und selbst bei einem Scheitern des Tests noch eine Stärke von mehreren Dutzend Kilotonnen.
Der Geheimdienst soll außerdem darauf hingewiesen haben, dass die Stärke des Erdbebens heute Vormittag 4,8 auf der Richterskala erreicht habe, während beim dritten Atomtest eine Stärke von 4,9 gemessen worden sei.
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#2
Über die Art der Bombe gibt noch keine schlüssige Beweise, aber eine klassische H-Bombe war es wohl nicht.

http://www.spektrum.de/news/wie-spuert-m...n=ZON_KOOP
http://www.zeit.de/wissen/2016-01/nordko...ettansicht
http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-...sanktionen

Werden die Sanktionen verstärkt, was bestimmt erfolgt, dann wird die Bevölkerung am meisten leiden.
Dadurch könnten sich die wirtschaftlichen Strukturen weiter Richtung Privatwirtschaft verschieben und das Staatssystem von innen schwächen.
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#3
Erklärung der Regierung der DVRK:

The New Worker (Großbritannien): Ein Test für den Frieden (engl.)
Partei der Arbeiterwelt (USA): Solidaritätsbotschaft an die Koreaner (engl.)
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