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Wahre Pädagogin

Service > Bildung und Erziehung > Erfolge im Bildungswesen

Die koreanischen Schüler entfalten in den Schülerpalästen überall in der DVRK nach Herzenslust ihre Begabung. Unter den "Gärtnern", die diese Begabung zur Blüte bringen, ist auch Frau Yun Byong Hui, Klavierlehrerin im Schülerpalast Pyongyang.

In dieser Welt gibt es sehr viele Berufe. Sie liebt aber ihren Beruf als Lehrer.

"Mein Vater ist Hochschullehrer. Als ich klein war, sah ich, dass die Studenten meinen Vater besuchten und ihn als Pädagogen respektierten. Da wuchs auch in mir der Stolz auf den Vater. Auch mein Klassenlehrer in der Mittelschule war ein guter Lehrer. Ich wollte wie mein Lehrer ein Lehrer werden und bewarb mich um eine Studienstelle an der Pädagogischen Hochschule Kim Hyong Jik. Danach wurde ich im Schülerpalast eingestellt, den ich besucht hatte. Meine ehemaligen Lehrer freuten sich darüber. Ich hatte aber große Sorge darum, ob ich ihrer Erwartung gerecht werden kann, und entschloss mich, eine gute Lehrerin zu sein."

Damals war es Juche 76 (1987). Obwohl sie viele Träume und große Pläne hatte, war ihre Arbeit als Lehrerin im Schülerpalast nicht leicht. Sie musste mit Schülern im unterschiedlichen Alter arbeiten. Sie zog die Erfahrungen der älteren Lehrer und gute Unterrichtsmethoden zu Rate und ließ durch schöpferisches Denken und Studium ihre Unterrichtsmethode reifen. Sie klammerte sich nicht nur an die Übungsbücher, sondern auch entwickelte die Methoden, entsprechend der Fähigkeit und Bildungsstufe der Schüler ihre Übung zu leiten. Sie brachte auch allen Zirkelmitgliedern bei, sowohl das Solo, als auch aus Stegreif zu spielen.Sie unterrichtete ihnen auch die grundlegenden musikalischen Theorien.

Jedes Jahr werden im Schülerpalast die Leistungen der Zirkelmitglieder beurteilt. Dabei wurden die Schüler von Yun Byong Hui immer als beste gewürdigt. Sie gewannen auch laufend den nationalen Kunstwettbewerb der Schulkinder im Einzel und kassierten bei künstlerischen Darbietungen zum Neujahr starken Beifall ein. Solche Erfolge war den großen Anstrengungen ihrer Lehrerin Yun Byong Hui zu verdanken.

Neben der Leitung der Übungen der Schüler bemühte sie sich leidenschaftlich darum, ihre fachliche Qualifikation zu erhöhen. Um sich nicht nur im Fachgebiet, sondern auch in anderen Gebieten Kenntnisse anzueignen, besuchte sie Unterrichte und las viele Nachschlagewerke.

Um den Schülern beim Verständnis zu helfen, baute sie einige Dutzend Anschauungsmittel. Entsprechend der Zeitentwicklung fertigte sie multimediale Präsentationen und legte eine neue Unterrichtsmethode vor, bei der diese verwendet werden. Auch zu Hause machte sie Gedanken über ihren Zirkel, und ihr half all ihre Familienangehörigen.

Ihr Schwiegervater ist Kim Byong Hwa, der der Chefdirigent des Staatlichen Sinfonieorchesters war. Ihr Mann ist ein Sektionsleiter im Kunststudio Mansudae, ihr ältester Sohn lernte Computer, und zweiter Sohn die bildende Kunst. Die Anschauungsmittel und die multimedialen Präsentationen wurden alle mit ihrer Hilfe angefertigt.

Sie dachte immer, ob auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause, ob zu Hause oder im Schülerpalast, nur an ihre Schüler im Zirkel.

"Ich war sehr froh, wenn das Talent meiner Schüler zunahm. Auch wenn ich abends auf dem Weg nach Hause war, fielen mir immer die Gesichter der Schüler ein. Und dann war ich gut gelaunt. Ich will mich lebenslang für die Ausbildung der Schüler einsetzen."

Yun Byong Hui arbeitet schon fast 30 Jahre als Lehrerin im Schülerpalast. Ihre ersten Schüler, die von ihr Klavierspielen gelernt hatten, wurden gute Musiker oder Lehrer. Die selbstlosen Anstrengungen der Lehrerin Yun Byong Hui für die Schüler spiegeln sich am Talent ihrer Schüler wider.

Stimme Koreas, Mai 2014

 
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