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Steht ein Atombombentest bevor?
#21
(27.04.2012, 17:45)Rolle schrieb: Nein, das ist logisch gedacht, aber die Logik ist ein Produkt des alten griechischen Denkens, und damit haben sowohl China als auch Korea nun gar nichts gemeinsam.
China ist seit über 1000 Jahren der Patriarch Koreas, der grosse Bruder, der ältere Freund und der Gönner. Das lässt sich nicht wie Mathematik auf pure Interessen reduzieren.
Und Logik spielt in Asien keine Rolle, bzw. Asiaten sind nicht willens, logisch zu denken? Als begeisterter Asien-Liebhaber muss ich da heftig widersprechen.

Was du von dem "großen Bruder, älteren Freund und Gönner" sagst, ist sicherlich richtig (wenn auch nur aus chinesischer Perspektive!). Aber das beruhte auch in der Vergangenheit nicht nur auf purer Selbstlosigkeit. Anders als die meisten europäischen Länder und die USA, versucht China häufig nicht, durch militärische Eroberung andere Völker unter ihre Kontrolle zu bringen (obwohl es das auch gegeben hat!), sondern durch kulturelle Beeinflussung und auch wirtschaftliche Abhängigkeit. Das kann man heutzutage schön in Afrika sehen, und in der Vergangenheit gab es das im Umgang mit den "barbarischen" Nachbarn. Die Motive sind verständlich (Ruhe an den Grenzen, Erschließen von "Rohstoffquellen", Erhöhung des Selbstbewusstseins), aber Eingeninteresse spielte dort eine große Rolle. Und wenn die "Barbaren" nicht so wollten wie China, konnte es auch ganz schön eklig werden (zuletzt geschehen in dem Krieg mit Vietnam).
Endlos ist der Geduldsfaden Chinas im Bezug auf Nordkorea sicher nicht...
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#22
Nachdem die Diskussion zu diesem Thema nun schon wieder bei den Griechen ist, nun mal meine Gedanken

Pfeil und Bogen gegen Menschen eingesetzt sind bereits pervers.

Atomwaffen sind der Gipfel der Perversion.

Sie sind Angriffswaffen. Wer das bestreitet, lügt.
Sollte es zum Einsatz kommen, wird dieser nicht auf dem eigenem Territorium stattfinden und beeinträchtigt trotzdem das Leben der aller Menschen dieses Planeten. Und für die, die es nicht verstanden haben, Hitze, Strahlung und Druckwellen wirken unabhängig von der ideologischen Einstellung und auch auf den, der sie anwendet.

Zweck dieser Waffen ist die massenhafte Vernichtung von Leben ohne Rücksichtnahme auf persönliche Glaubenseinstellung.

Allein das Streben, aber auch der Besitz solcher Waffen offenbart die Einstellung der Regierenden zum eigenen Machterhalt und zur Einstellung zum Leben überhaupt.

Wie weit sind wir gesunken, das es heutzutage Menschen gibt, die das befürworten.
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#23
(27.04.2012, 19:53)egkr1 schrieb: Sie sind Angriffswaffen. Wer das bestreitet, lügt.
ein wahres Wort. Volle Zustimmung!
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#24
(27.04.2012, 19:53)egkr1 schrieb: Atomwaffen sind der Gipfel der Perversion.
Sie sind Angriffswaffen. Wer das bestreitet, lügt.
Und für die, die es nicht verstanden haben, Hitze, Strahlung und Druckwellen wirken unabhängig von der ideologischen Einstellung und auch auf den, der sie anwendet.

Zweck dieser Waffen ist die massenhafte Vernichtung von Leben ohne Rücksichtnahme auf persönliche Glaubenseinstellung.

Allein das Streben, aber auch der Besitz solcher Waffen offenbart die Einstellung der Regierenden zum eigenen Machterhalt und zur Einstellung zum Leben überhaupt.

Wie weit sind wir gesunken, das es heutzutage Menschen gibt, die das befürworten.

Dem ist nichts hinzu zu fügen..
micha
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#25
(27.04.2012, 19:53)egkr1 schrieb: Nachdem die Diskussion zu diesem Thema nun schon wieder bei den Griechen ist, nun mal meine Gedanken

Pfeil und Bogen gegen Menschen eingesetzt sind bereits pervers.

Atomwaffen sind der Gipfel der Perversion.

Sie sind Angriffswaffen. Wer das bestreitet, lügt.
Sollte es zum Einsatz kommen, wird dieser nicht auf dem eigenem Territorium stattfinden und beeinträchtigt trotzdem das Leben der aller Menschen dieses Planeten. Und für die, die es nicht verstanden haben, Hitze, Strahlung und Druckwellen wirken unabhängig von der ideologischen Einstellung und auch auf den, der sie anwendet.

Zweck dieser Waffen ist die massenhafte Vernichtung von Leben ohne Rücksichtnahme auf persönliche Glaubenseinstellung.

Allein das Streben, aber auch der Besitz solcher Waffen offenbart die Einstellung der Regierenden zum eigenen Machterhalt und zur Einstellung zum Leben überhaupt.

Wie weit sind wir gesunken, das es heutzutage Menschen gibt, die das befürworten.

Es ist ein Unterschied ob man sie besitzt um jemanden wirklich anzugreifen, oder ob man sie aus Gründen der Abschreckung hat. Leider ist letzteres nötig.
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#26
Das älteste Märchen der Welt.
Mein Nachbar besitzt Angriffswaffen, mit denen er mich agreifen kann.
Ich brauche also Angriffswaffen, damit mein Nachbar mich nicht angreift.
Da ich Angriffswaffen habe, werde ich nicht anggegriffen.

Wenn ich solche zur Verteidigung nutzlosen Waffen habe, warum soll ich damit eigentlich nicht angreifen.

Nochmal weit zurück, und jetzt gehe ich in die Zeit vor den oben genannten Griechen, aber wegen der Unsinnigkeit der Behauptung, das jeder Angriffswaffen haben muß:
Nachdem beide Pfeil und Bogen hatten griffen sie sich nicht mehr an?
Entspricht das Deiner Vorstellung?
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#27
(27.04.2012, 20:21)ml91 schrieb:
(27.04.2012, 19:53)egkr1 schrieb: Nachdem die Diskussion zu diesem Thema nun schon wieder bei den Griechen ist, nun mal meine Gedanken

Pfeil und Bogen gegen Menschen eingesetzt sind bereits pervers.

Atomwaffen sind der Gipfel der Perversion.

Sie sind Angriffswaffen. Wer das bestreitet, lügt.
Sollte es zum Einsatz kommen, wird dieser nicht auf dem eigenem Territorium stattfinden und beeinträchtigt trotzdem das Leben der aller Menschen dieses Planeten. Und für die, die es nicht verstanden haben, Hitze, Strahlung und Druckwellen wirken unabhängig von der ideologischen Einstellung und auch auf den, der sie anwendet.

Zweck dieser Waffen ist die massenhafte Vernichtung von Leben ohne Rücksichtnahme auf persönliche Glaubenseinstellung.

Allein das Streben, aber auch der Besitz solcher Waffen offenbart die Einstellung der Regierenden zum eigenen Machterhalt und zur Einstellung zum Leben überhaupt.

Wie weit sind wir gesunken, das es heutzutage Menschen gibt, die das befürworten.

Es ist ein Unterschied ob man sie besitzt um jemanden wirklich anzugreifen, oder ob man sie aus Gründen der Abschreckung hat. Leider ist letzteres nötig.
Wovor sollen die denn abschrecken? Wenn schon eine andere Atomwaffe gezündet wurde, dann ist's sowieso egal. Da hilft einem das nichts. Wenn man sie bei einer Invasion/Annexion was auch immer einsetzt, so kann dies nur vor der Haustür des anderen sein. Tut man dies, so wird man wohl kaum Soldaten oder Militär treffen, sondern Zivilisten. Verhältnismäßigkeit ist das nicht. Das mag sich nun komisch anhören, versteht mich bitte nicht falsch, aber lieber sehe ich wie Soldaten sich gegenseitig das Leben nehmen, als das jemals wieder eine Atomwaffe größeren Ausmaßes eingesetzt wird. Sollte dies nämlich geschehen, so wird es wohl zu etwas führen, das wir kaum absehen können. Nur eins ist sicher: Die Schlacht von Verdun war ein Witz dagegen.
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#28
Entschuldige Nichthurz, hatte meinen Beitrag #26 geändert
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#29
Die Logik der massiven Vergeltung bzw. der überproportionalen militärischen Reaktion war ja 40 Jahre lang Doktrin beider Militärblöcke in Mitteleuropa. Man kann jetzt rätseln, ob dies Gleichgewicht des Schrecken einen Krieg verhindert hat- wahrscheinlich aber ja.
Solange die herrschenden Generäle warm saßen ohe Bedrohung für ihre Familien und ihr Eigentum, schickten sie schneller die Armeen los.
Im gegenzug muß man aber auch feststellen, daß die riesige militärische Macht an Atomwaffen und Panzerarmeen den Herrschern des Ostblocks nicht geholfen hat, an der Macht zu bleiben. Wenn die Panzerfahrer und deren Mütter und Väter nicht mehr an das system glauben, bricht eine Herrschaft sehr schnell zusammen.
Im Rückschluß heißt das, es ist zwar bedrohlich, wenn Nordkorea Atomwaffen hat, für den Machterhalt der Regierung ist dies aber eher unerheblich, da die Veränderungen- wenn- dann von innen kommen werden.
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#30
Das ist für mich ein Grund, den vorhersehbaren Atomwaffentest zu verurteilen.
Gemäß der marxistischen Doktrin werden innere Probleme nach außen gekehrt. Das bedeutet das innere Probleme durchaus den Einsatz als letztes Mittel zum Machterhalt ermöglichen.
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