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Nordkorea für Golf-Urlauber
#1
Also 999,- für 5 Nächte im 5 Sterne Hotel, Visum und Transport, ist einfach unschlagbar.

@DPRK: Können wir diese Reisen bei dir auch buchen? Wie sieht das Programm, abgesehen vom Golfen, aus?

P.s: hoffentlich wird Nordkorea normale Touren auch zu solchen Konditionen anbieten :-D

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#2
Hallo jperazor, ja, kein Problem ... ich kann dir eine "normale Tour" zu diesem Preis anbieten, mit vielen Besichtigungen in Pyongyang, Kaesong, Nampo u.a. - Die Mindestteilnehmerzahl sind 10 Personen.

Infos: DPRK@gmx.de
www.nordkorea-info.de
www.nordkorea-info.de

Für preisgünstige Nordkorea-Rundreisen: Infos hier.
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#3
Hallo jperazor,

schade dass du so denkst, deine bisherigen Überlegungen waren besser ;-) Ich kann dir nur den Rat geben, eben nicht solche Kurz-Touren zu buchen. Lieber mal bisschen Geld ausgeben und dafür eben nicht die Standard-Touri-Tour machen. Geh nach Dandong, fahr mit dem Zug, nimm dir Zeit und Geld. 7 bis 10 Tage sind ok um nen Eindruck zu haben, darunter ist alles Quatsch. Man kommt ein wenig im Land rum und guckt nicht nur ein paar Standard-Monumente. 5 Nächte = 3 echte Reisetage dort... Pyongyang-Schnelldurchlauf, Panmunjom (aber nur Grenze ohne was drumrum), Nampo-Damm, und tschüss.... Dafür nach Korea fliegen... Wer sowas bucht ist selber schuld. Stress und Show, aber keine echten Eindrücke. Bleib lieber bei den bisherigen Plänen ;-) Nordkorea hat mehr zu bieten. Am Besten fand ich die 10 Tage-Touren mit Inlandflug, aber genau wegen dieser Geiz-ist-****-Mentalität ist das kaum noch durchzuführen so wie es ausschaut.
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#4
Aber was ich bei diesem englischen Reiseanbieter überlegenswert finde:

Ok, zuerst die 5-Tage Standard-tour Pyongyang-Nampo-Kaesong-Myohangsan um € 640,- (mehr als 10 Reisende) bis € 990,- (solo), aber ab dann € 75,- für jeden weiteren Tag (egal wieviele Personen) und ein Programm nach eigenen Wünschen ?!
Ob das wirklich möglich ist ?
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#5
Der erste Teil dürfte ok sein bei Reisen ab PEK, wenn man zufällig Chinese oder Japan-Koreaner ist geht das wohl noch billiger. Aber bei 75 EUR/Tag/unabhängig von Gruppengröße glaube ich auch nicht an was Seriöses. Schade, dass der ursprüngliche Link zum Vergleichen weg ist, so ein Blödsinn dürfte wohl keine Konkurrenz fürchten müssen wenn das wirklich so drinsteht. Vielleicht gibts jetzt doch Backpacker-Reisen in Nordkorea wo man das Zelt selbst mitbringen muss ;-)
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#6
Muss mich bei Euch entschuldigen:

habe das nochmals durchgelesen und es heißt: € 75.-bis € 225,- pro zusätzlicher Tag je nach Teilnehmerzahl ...
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#7
Mmmh, da hast jetzt aber etwas Verwirrung gestiftet. So ist es wieder im Bereich des ganz Normalen, so hab ich das bei DPRK auch immer bezahlt.
Das bringt eben das zu akzeptierende 2-Guide-System mit sich, aber wer mal bereit ist, das Geld für Einzel- oder Kleingruppenprogramme zu zahlen wirds nicht bereuen.
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#8
Hi Sepp!

Danke für deine Meinung bezüglich der Reise!

Wie gesagt, ich bin schon sehr ambitionniert Nordkorea zu bereisen! Es geht mir auch nicht unbedingt um das Geld (obwohl auch ich nur begrenzte Mittel habe), sondern viel mehr um die Verhältnismäßigkeit!

1.) Bin ich kein "Fan" von Pauschal,- oder Gruppenreisen! Ich habe es viel lieber, spontan, wie Kuwolsan es bereits mit seiner Reise nach Hunchun usw gemacht hat, zu entscheiden, wann ich eine Stadt verlassen um in die nächste zu gehen. Hier in Deutschland buche ich nur den Flug und kümmere mich um Visum-Formalitäten, das war´s. Einmal vor Ort gucke ich mir dann ein paar Sehenswürdigkeiten an, und gehen dann mit dem nächstem Ziel fort.

Dazu muß ich sagen, dass mir Sehenswürdigkeiten auch ziemlich Gleichgültig sind ... Klar werde ich mir in China die Mauer, das Mao Mausoleum, oder die verbotene Stadt ansehen! Aber ich gehe nicht hin mit einer "Sehenswürdigkeiten" Liste und hacke alles ab was ich gesehen habe, und was fehlt! Was mich am meisten interessiert ist die Lebensweise bzw. den Alltag der Menschen. Wenn ich dabei ein paar geschichtliche Punkte mitnehmen kann, dann gerne, aber kein muß. Das meißte davon merke ich mir eh nicht, und es ist für mich irrelevant ob Kim Jong-Il 1941,1942 oder sonst wann geboren wurde! Oder weiß einer von euch im Forum ganz genau an welchen Tag Kim Il-Sung geboren wurden, verstorben ist und womöglich noch die Uhrzeit? :-D

Bezüglich der Verhältnimäßigkeit regt es micht auch auf, dass die Preise und Möglichkeiten der Unterbringungen in Nordkorea so begrenzt sind! Besonders weil ich während meiner Reisen lediglich einen Dach über den Kopf brauche, fließend Wasser zum waschen, undessen tue ich meistens das gleiche wie die Einheimischen! Da graut es mir davor > 200 € für einen Tag auszugeben, wo ich doch für das gleiche Geld 1 Woche (ink. aller Kosten!) in Vietnam verbringe!!! Dabei bewege ich mich wie und wann ich will, und muß mir keine Tour à la "Neckermann" antun...

Ich will hier die Reisen nach Nordkorea nicht unterbewerten! Von vielen habe ich mir sagen lassen, dass es ein einziges Erlbenis war.

Aber was ebenfalls zu bemängeln ist, ist die Tatsache, dass (obwohl man für Reise selbst schon an das offiziele "Regierungs-Programm" gebunden ist!) man weder weiß was letzlich als Endpreis rauskommt (da es auch von der Teilnehmerzahl abhängt!), noch ob das angekündigte Programm so beibehalten wird!

Ich weiß bis heute nicht ob ich für eine Reise über DPRK 1250 € für 7 Tage (bei 10 Leuten meine ich) zahlen werde, oder den gleichen Preis für 4 Tage zahlen werden, weil weniger dabei sind. Auch wenn ich hier die (Zeit)Flexibilität mitbringen, finde ich es etwas ärgerlich, da ich ja im Prinzip gar nichts planen kann! Gott sei Dank können wir noch auf der Reise eigenständig atmen.

Und last but not least habe ich am wenigstens Verstädnis dafür, dass die Reisen so teuer sind, für das die eigentlich kosten würden!

Also Leute, keiner kann mir sagen, dass es den Nordkoreanern ca. 200 € am Tag kostet um einen Touri zu unterbringen! Ich weiß welche Preise es in anderen Ländern sind!

Und mit vorsichtiger Vermutung, würde ich sagen, dass Personalkosten (2 Guides, Hotel Personal, etc.), Essen, Unterkunft, Transport, nicht mehr wie 20-25 € Kosten pro Tag verursachen!

Die Regierung in Pyonyang sollte sich überlegen was ihr lieber ist ... Denn die können nicht von "Offenheit gegenüber der Welt" reden, dabei noch sagen "kommt her, und seht wie gut es uns geht" und dabei nur Reisen bei solchen Preisen anbieten!

Sollen die die Preise reduzieren, dann kommen auch mehr Leute, auch aus dem Westen! Vielleicht wird sich dadurch die Meinung über das Land zum positivem wenden, hoffentlich!

Ich bin mir sowieso sicher, dass dieser großangekündigter Golf-Turnier (da der Preis auch nicht so extrem hoch ist) lediglich zu Propagandazwecken dient...

Pyonyang-Times 1. Mai 2011 "Mit großem Erfolg sind tausende Besucher ..." *rofl*

In diesem Sinne bitte ich um Rege Diskussionen!

Bis dann,

Der Belgier

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#9
Wer eine Reise nach Nordkorea bucht, bucht ein "Rundumsorglospaket". Vergleichbar mit einem ueberteuerten gefuehrten Museumsbesuch.
Da lob ich mir mein China, da hat man die Moeglichkeit zu reisen wie, wann und wohin man will. Ok Tibet ist etwas schwieriger, aber auch loesbar.
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#10
(15.01.2011, 14:18)jperazor schrieb: Bin ich kein "Fan" von Pauschal,- oder Gruppenreisen! Ich habe es viel lieber, spontan, wie Kuwolsan es bereits mit seiner Reise nach Hunchun usw gemacht hat, zu entscheiden, wann ich eine Stadt verlassen um in die nächste zu gehen. Hier in Deutschland buche ich nur den Flug und kümmere mich um Visum-Formalitäten, das war´s. Einmal vor Ort gucke ich mir dann ein paar Sehenswürdigkeiten an, und gehen dann mit dem nächstem Ziel fort.

In vielen Ländern mag das durchaus so möglich sein, aber wer außergewöhnliche Reiseziele wie Nordkorea sehen will, muss akzeptieren, dass es dort manchmal anders ist.

(15.01.2011, 14:18)jperazor schrieb: Dazu muß ich sagen, dass mir Sehenswürdigkeiten auch ziemlich Gleichgültig sind ... Klar werde ich mir in China die Mauer, das Mao Mausoleum, oder die verbotene Stadt ansehen! Aber ich gehe nicht hin mit einer "Sehenswürdigkeiten" Liste und hacke alles ab was ich gesehen habe, und was fehlt! Was mich am meisten interessiert ist die Lebensweise bzw. den Alltag der Menschen. Wenn ich dabei ein paar geschichtliche Punkte mitnehmen kann, dann gerne, aber kein muß. Das meißte davon merke ich mir eh nicht, und es ist für mich irrelevant ob Kim Jong-Il 1941,1942 oder sonst wann geboren wurde! Oder weiß einer von euch im Forum ganz genau an welchen Tag Kim Il-Sung geboren wurden, verstorben ist und womöglich noch die Uhrzeit? :-D


Die Reiseleiter in Nordkorea möchten den Touristen gerne das zeigen, worauf man in dem Land besonders stolz ist: Das sind sowohl historische Gebäude, wunderschöne Naturlandschaften, kulturelle Veranstaltungen, besondere festliche Veranstaltungen zu den staatlichen Feiertagen, Museen zu vielen verschiedenen Themen, Tempel und Kirchen, technische Errungenschaften etc.

Bei einer solchen Reise hat man die Gelegenheit, genau das kennenzulernen, was den Menschen dort wichtig ist: Das Geburtshaus des Präsidenten Kim Il Sung ist nicht einfach eine Sehenswürdigkeit, die man "abhaken" kann, sondern ein für die Koreaner sehr wichtiger Ort. Dasselbe gilt z.B. auch für sein Mausoleum (Kumsusan Gedenkpalast), sein großes Monument auf dem Mansudae-Hügel in Pyongyang und die Internationale Freunschaftsausstellung in Myohyangsan. Diese Orte sind wichtige Bestandteile der dortigen Lebensweise: Sogar in Kindergärten sind detailgetreue Modelle des Geburtshauses aufgebaut, und die Kinder basteln aus Baukästen den Juche-Turm, der die staatliche Philosophie symbolisiert.

Wenn man darüber geringschätzig denkt und "stattdessen" lieber die "Lebensweise" oder den "Alltag der Menschen" sehen möchte, hat man leider nicht verstanden, dass diese "Sehenswürdigkeiten" essentiell zur Lebensweise und zum Alltag der Menschen gehören: Genau das können wir in der DVR Korea kennenlernen.

Man muss sich als Tourist natürlich nicht merken, an welchen Tag oder auch in welchen Jahr der Präsident geboren wurde, aber man sollte bei einer Reise akzeptieren, dass genau diese Daten für einen Nordkoreaner wichtig sind. Bei geführten Reisen in anderen Ländern hört man ja auch viele Details, die man sich anschließend nicht merkt. Es gibt keinerlei Grund, sich darüber lustig zu machen.



(15.01.2011, 14:18)jperazor schrieb: Bezüglich der Verhältnimäßigkeit regt es micht auch auf, dass die Preise und Möglichkeiten der Unterbringungen in Nordkorea so begrenzt sind! Besonders weil ich während meiner Reisen lediglich einen Dach über den Kopf brauche, fließend Wasser zum waschen, undessen tue ich meistens das gleiche wie die Einheimischen! Da graut es mir davor > 200 € für einen Tag auszugeben, wo ich doch für das gleiche Geld 1 Woche (ink. aller Kosten!) in Vietnam verbringe!!! Dabei bewege ich mich wie und wann ich will, und muß mir keine Tour à la "Neckermann" antun...


Dies sollte kein Grund sein, sich aufzuregen: Keiner zwingt dich dazu, nach Nordkorea zu reisen und dort diese Beträge auszugeben. Wer das Land gerne sehen möchte, dem stehen die Türen auch offen, wenn man sich an gewisse Regeln hält und auch auch dazu bereit ist, die staatlicherseits angebotenen "Pauschalreisen" als einzige Einreisemöglichkeit zu akzeptieren. Von meinen Touristen hat bisher noch kein einiger bereut, die Reise gemacht zu haben.

Wenn es um die Verhältnismäßigkeit geht, darf man auch nicht "Äpfel mit Birnen" vergleichen: Ein solcher begleiteter Urlaub kostet in anderen Ländern mindestens genausoviel. Ein Aufenthalt zum Preis von 200 EUR pro Woche ist in der DVR Korea nicht möglich, das muss man so akzeptieren. Wenn man das nicht kann, so gibt es in der Welt viele weitere Reiseziele ...


(15.01.2011, 14:18)jperazor schrieb: Aber was ebenfalls zu bemängeln ist, ist die Tatsache, dass (obwohl man für Reise selbst schon an das offiziele "Regierungs-Programm" gebunden ist!) man weder weiß was letzlich als Endpreis rauskommt (da es auch von der Teilnehmerzahl abhängt!), noch ob das angekündigte Programm so beibehalten wird!

Ich weiß bis heute nicht ob ich für eine Reise über DPRK 1250 € für 7 Tage (bei 10 Leuten meine ich) zahlen werde, oder den gleichen Preis für 4 Tage zahlen werden, weil weniger dabei sind. Auch wenn ich hier die (Zeit)Flexibilität mitbringen, finde ich es etwas ärgerlich, da ich ja im Prinzip gar nichts planen kann! Gott sei Dank können wir noch auf der Reise eigenständig atmen.

Der Reisepreis ist wie bei praktisch allen anderen Reisegruppen in aller Welt u.a. von der Anzahl der Reiseteilnehmer abhängig. Solange die Mindestteilnehmeranzahl nicht erreicht ist, kann die Reise entweder abgesagt werden, oder - als Entgegenkommen des Veranstalters - die Tour dennoch durchgeführt werden, dann natürlich zu einem höheren Preis oder für einen kürzeren Zeitraum. Das sollte doch kein Grund zur Kritik sein, sondern ganz im Gegenteil zur Dankbarkeit.



(15.01.2011, 14:18)jperazor schrieb: Und last but not least habe ich am wenigstens Verstädnis dafür, dass die Reisen so teuer sind, für das die eigentlich kosten würden!

Also Leute, keiner kann mir sagen, dass es den Nordkoreanern ca. 200 € am Tag kostet um einen Touri zu unterbringen! Ich weiß welche Preise es in anderen Ländern sind!

Und mit vorsichtiger Vermutung, würde ich sagen, dass Personalkosten (2 Guides, Hotel Personal, etc.), Essen, Unterkunft, Transport, nicht mehr wie 20-25 € Kosten pro Tag verursachen!

Die Regierung in Pyonyang sollte sich überlegen was ihr lieber ist ... Denn die können nicht von "Offenheit gegenüber der Welt" reden, dabei noch sagen "kommt her, und seht wie gut es uns geht" und dabei nur Reisen bei solchen Preisen anbieten!

Ich denke nicht, dass es uns zusteht, die Regierung der DVR Korea zu belehren. Die dortigen Verantwortlichen machen sich die Entscheidungen sicherlich nicht leicht, und man muss dabei auch bedenken, dass sich das Land seit den 1950er Jahren faktisch immer noch im Kriegszustand befindet, denn es gibt zum Koreakrieg keinen Friedensvertrag, sondern lediglich einen Waffenstillstand. Man sollte akzeptieren, dass momentan nicht jede Form des Tourismus möglich ist.


(15.01.2011, 14:18)jperazor schrieb: Ich bin mir sowieso sicher, dass dieser großangekündigter Golf-Turnier (da der Preis auch nicht so extrem hoch ist) lediglich zu Propagandazwecken dient...

Die Reise ist nicht billiger als normale touristische Touren, wenn man sich die angebotenen Leistungen genau ansieht.


(15.01.2011, 14:18)jperazor schrieb: Pyonyang-Times 1. Mai 2011 "Mit großem Erfolg sind tausende Besucher aus aller Welt nach Pyongyang gekommen ..."

Leider musste ich einige Passagen Deines Textes löschen, da sie den gebotenen Respekt gegenüber der nordkoreanischen Regierung und der Bevölkerung missen lassen.




www.nordkorea-info.de

Für preisgünstige Nordkorea-Rundreisen: Infos hier.
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