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Außenbeziehungen der DVRK
Wie soll ich das jetzt verstehen,rroft.
Dir ist bekannt, ich durfte die Sprache des Feindes nicht lernen.
Hofft die DRVK das trotz des Raketenstarts ein Neubeginn der Verhandlungen stattfinden wird?
Ich sage Dir, ja, sie sind am Frieden interessiert. Im Kriegsgebieten macht man keinen Profit.
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Zum Beitrag rroft #205

Es wäre schön, wenn zu den einzelnen Aussagen auch Quellenangaben vorliegen würden, dann könnte man dem Inhalt auch mehr Gewicht verleihen.

Leider ist Ausgangsposition mit Hypotheken belastet, die von den USA und Nordkorea bewirkt wurden. Eine Lösung ist wohl nur auf einer 6-Parteien-Verständigung möglich und dabei müssen alle Partner Kompromisse machen und auch einhalten.

Empfehle diesen Aufsatz:

UNDERSTANDING THE NORTH KOREA PROBLEM:
WHY IT HAS BECOME THE “LAND OF LOUSY OPTIONS”

http://www.strategicstudiesinstitute.arm...UB1074.pdf
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(22.12.2012, 18:23)Gorbatz schrieb:
(21.12.2012, 21:51)rroft schrieb:
Schweizerisches Korea-Komitee • Nach dem erfolgreichen Start der zweiten Version des Satelliten "Kwangmyongsong-3" durch die Demokratische Volksrepublik Korea (DVRK) mehren sich weltweit die Stimmen der Vernunft, welche das legitime und souveräne Recht der DVRK auf die friedliche Nutzung des Weltraums anerkennen und die USA zum Dialog statt zu Sanktionen auffordern.
Amerikanische Experten für Korea-Angelegenheiten fordern die USA-Regierung offen dazu auf, endlich einmal über die Ersetzung des Waffenstillstandsabkommens (1953) durch einen Friedensvertrag mit der DVRK zu verhandeln. Sie sagen, dass der Satellitenstart der DVRK der Obama-Administration der zweiten Amtszeit (ab Januar 2013) vor Augen führe, dass die feindliche Korea-Politik gescheitert sei und sie darüber nachdenken solle.
Die USA-Experten fordern von ihrer Regierung die Aufnahme des Dialogs mit der DVRK und den Verzicht auf weitere "Sanktionen" durch den UNO-Sicherheitsrat.
Eine russische Expertin für internationale Politik gab zu bedenken, dass erneute UNO-"Sanktionen" unvorhersehbare Reaktionen seitens der DVRK hervorrufen könnten.
Die englischsprachige chinesische Zeitung "China Daily" vertrat die Meinung, dass alle am Frieden und der Stabilität auf der koreanischen Halbinsel interessierten Parteien Zurückhaltung und Besonnenheit an den Tag legen sollten, damit die Spannungen nicht weiter eskalieren.
Ein Beamter des russischen Außenministeriums äusserte sich in gleicher Weise und meinte, dass die Sechs-Parteien-Gespräche der beste Weg zur Lösung der Nuklearfrage auf der koreanischen Halbinsel seien.
Die japanische Nachrichtenagentur "Kyodo News" betonte, dass der Satellitenstart den interessierten Parteien signalisiert habe, dass sie die DVRK so respektieren sollten wie sie ist und nicht wie sie gerne hätten, dass sie sein sollte.
Diese Vernunftsäußerungen, die sogar von verantwortlichen Stellen in feindlich gesinnten Ländern wie den USA und Japan gemacht wurden, beweisen deutlich, dass in Wirklichkeit die USA das isolierte Land sind, nicht die DVRK.
Die Weltmeinung ist der arroganten und aggressiven Anti-DVRK-Politik der USA-Regierung überdrüssig und wünscht Frieden und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel durch einen fairen Dialog.

Dem ist nichts hinzuzufügen!
Genauso sollte es sein.
Aber die USA und ihre Verbündeten werden sich sicher einen Dreck darum scheren, vermute ich mal.

Sie müssen die innere Sicherheit erstmal herstellen und endlich alle Kinder und Lehrer bewaffnen, damit die sich beim nächsten Überfall wehren können. Vorsicht, dass war Ironie!Smile

Dem wäre unheimlich viel hinzuzufügren und zu entgegenen, weil es natürlich genau so nicht sein sollte, will man Erpressung nicht zum Politikstil machen. Zudem sind die Schlußfolgerungen im Artikel mindestens höchst fragwürdig.

Allerdings ist vor allem dein letzter Satz, Gorbatz, mal wieder so typisch an einer objektiven Bestandsaufnahme und Argumentation zu diesem Thema vorbei, daß er weniger mit Ironie, sondern eher mit Geschmacklosigkeit und dem Dir eigenen Antiamerikanismus erklärt werden muss. Und spätestens hier macht eine weitere Diskussion schon wieder keinen Sinn mehr.
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Dem kann ich nicht zustimmen.

Erpressung ist Politik, heisst anders wie " Sanktionen " oder " Ringen um einen Kompromiss ", aber vom Wesen ist es Erpressung. Gibst du mir nicht dass, bekommst du nicht das.
In der Politik gibt es keine Dankbarkeit oder Freundschaft, da gibt es nur Interessen. Kleine Einmaleins der Diplomatie.
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@Rolle:
So ist es!
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DPRK's Fine Art Introduced by ITAR-TASS

ITAR-TASS of Russia on Jan. 10 introduced the developing fine art in the DPRK that opened a new phase in pictorial art.
Korean style jewel-powdered paintings, a unique style of formative art, are highly appreciated in the world because they keep their original colors unchanged for hundreds of years, the news agency said.
Referring to means and objectives of jewel-powdered paintings' depiction, the news agency continued: Such paintings vividly deal with the picture of the DPRK, a land of morning calm. They present a good harmony of nature, environment and traditional manners and customs.
The Korean Jewel-powdered Painting Studio was organized at an instruction of leader Kim Jong Il, said ITAR-TASS, adding he paid deep attention to the creation of jewel-powdered paintings.
It also recalled that those paintings were highly appreciated at international exhibitions.
Jewel-powdered paintings have become popular in foreign countries as a peculiar industrial art of the DPRK.
Rodong Sinmun
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Die Wirtschaft steht oft über politischen Verhältnissen auch in der Außenpolitik, das war ja auch so in den deutsch- deutschen Beziehungen, die waren meist besser als die rein politischen Kontakte. China hat seinen eigenen Weg gewählt, seinen besonderen Sozialismus, ist in der Wirtschaft schon mehr kapitalistisch geprägt, ist da vielleicht offener wie Russland. China hat sich ja in den USA schon sehr fest gesetzt, in der Wirtschaft, auch in anderen Regionen der Welt. Russland ist da etwas anders, denkt etwas anders, sucht verstärkt Partner in Asien und anderswo, das kann für Nordkorea gut sein, auch mit Blick auf die wirtschaftlichen Vorhaben von Russland im Fernen Osten und in Richtung Südkorea. Nordkorea sollte hier offensiv mit machen, sich einbringen, vom Nutzen einfach profitieren auch für sein Volk, seine Vorhaben. Putin in Russland ist da ein weitsichtiger Denker, hat ja viele Erfahrungen in seinem Berufsleben sammeln können, auch aus seiner Geheimdiensttätigkeit damals in der DDR.
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Die Nordkoreaner haben aber kein Interesse an rusisschen Produkten. So richtig mögen tun sie das Rußland unter Putin auch nicht.
Der chinesischen Billigwaren, die derzeit Nordkorea überschwemmen, sind sie auch überdrüssig.

Nein, sie wollen "made in Germany". Die Waren sowieso, aber nach Möglichkeit auch in gesellschaftlicher Hinsicht. Die Delegationen, die in der letzten Zeit ins Ausland geschickt werden, um dortige Endrücke zu sammeln, damit man überlegen kann, was man für Nordkorea adaptieren kann, werden mitnichten nach Rußland geschickt. Nein, nach Deutschland, auch nach Schweden geht die Reise.
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Shy 
Herr Schirinowski hat sich vor kurzem in der russischen Duma anscheinend mit völlig neuen Gedanken zum Thea Nordkorea ans Mikrofon gewagt. Cool

http://german.ruvr.ru/2013_01_18/101581882/

Zitat:
"Der Führer der Liberaldemokratischen Partei Russlands und deren Fraktion in der Staatsduma Wladimir Schirinowski hat die Demokratische Republik Korea aufgefordert, der Zollunion mit Russland, Weißrussland und Kasachstan beizutreten. Außerdem soll die Verbindung der Eisenbahnen von Südkorea und Nordkorea mit der russischen Eisenbahn möglichst schnell abgeschlossen werden, damit Güter vom Pazifik durch Korea und Russland in EU-Häfen geliefert werden könnten, erklärte Wladimir Schirinowski am Freitag bei einem Treffen mit dem nordkoreanischen Botschafter in Russland Kim Yong Jae.

Der Führer der Liberaldemokratischen Partei Russlands äußerte sich für eine drastische Ausweitung der Zusammenarbeit zwischen Russland und Nordkorea bis die Öffnung der Grenze zwischen beiden Staaten.

Schirinowski schlug auch vor, die russische Sprache in Nordkorea als die zweite Staatssprache zukünftig zu anzuerkennen."

Was immer auch daraus wird-das Thema Nordkorea in der Zukunft scheint also im russischen Parlament angekomen zu sein.
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War nicht dieser Wladimir Schirinowski so ein russischer Holger Apfel? Da sollte man nichts drauf geben.
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