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DDR, deutsche Einheit und Nordkorea
#26
(24.01.2013, 17:19)kalksee schrieb: Um zu wissen, wie die Bausbstanz wirklich ist, muß man hineingehen können.
Und ich spreche nicht von geführten Besuchen in Vorzeigeblöcke sondern Besuchen ohne Aufpasser bei Otto-normal-Kim.

Die beiden Wohnungen, die uns gezeigt wurden, jeweils in landwirtschaftlichen Kooperativen, sahen okay und nicht potemkinsch aus. Die umstehenden Häuser sahen äußerlich genauso aus, also bewohnt, beheizt, komplett (eine Weile gab es in Nordkorea Schwierigkeiten, Fensterglas zu bekommen, was durch diverse, z.T. aufgebauschte Berichte ins Ausland weitergetragen wurde) und durchaus gepflegt (Anstrich, Dachrinnen, etc).
Bei der Vorbeifahrt fielen mir auch keine Häuser à la Spät-DDR auf, also mit Algen an den Außenwänden aufgrund defekter Dachrinnen und -fallrohre, zusammengesackten Dachbalken, völlig vergammelten, jahrzehnte alten Fensterrahmen, abgeplatztem Putz, usw.

Übrigens konnten wir, außer mal ein paar Tomatenpflanzen keine Gemüsekulturen oder Hühnerverschläge uf den Balkonen sehen. Das sei laut Erzählungen früher Dagewesener üblich gewesen. Wenn Grünzeug da plaziert war, waren es Blumen und Zierpflanzen.

Die Hotelbauten, in denen wir waren, waren alle massiv mit viel Beton gebaut worden, vor 25, 30 Jahren mindestens - größtenteils von westlichen Firmen.
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RE: DDR, deutsche Einheit und Nordkorea - von K70-Ingo - 24.01.2013, 20:16

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