06.10.2012, 14:07
Interessant ist die Aussage des schwedischen Managers. Natürlich fällt es diesen nordkoreanischen Delegierten schwer, ein anderes System zu verstehen als das ihre. Insofern wird funktionierende Marktwirtschaft nicht von oben, also von den regierungsnahen Kreisen, kommen, deren Mitglieder die Delegation stellten. Das sind Apparatschiks des Systems, die letztlich gar nichts bewegen.
Die Marktwirtschaft entwickelt sich, wie immer und überall, aus der Tat- und Triebkraft der "normalen" Menschen, quasi dem "Streben nach Glück". Der Staat hat dabei keine Funktion, er muss nur den Rahmen stecken, in Nordkorea also die staatliche Gängelung und den eigenen Einfluss auf das Wirtschaftsgeschehen und den Markt zurückfahren.
Nur so klappt das, regulieren kann man das später, wenn das Pflänzchen gewachsen ist. Siehe China.
Die Marktwirtschaft entwickelt sich, wie immer und überall, aus der Tat- und Triebkraft der "normalen" Menschen, quasi dem "Streben nach Glück". Der Staat hat dabei keine Funktion, er muss nur den Rahmen stecken, in Nordkorea also die staatliche Gängelung und den eigenen Einfluss auf das Wirtschaftsgeschehen und den Markt zurückfahren.
Nur so klappt das, regulieren kann man das später, wenn das Pflänzchen gewachsen ist. Siehe China.
