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Wirtschaftszonen sollen Handel mit Nordkorea ankurbeln
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Es wird erwartet, dass chinesische Investitionen in die Demokratische Volksrepublik Korea und Geschäftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern in naher Zukunft stark zunehmen werden. Dabei soll der Schwerpunkt zuerst auf zwei Sonderwirtschaftszonen liegen, die für Auslandsinvestitionen geöffnet werden.
Ein Vertreter des chinesischen Handelsministeriums erklärte am Dienstag gegenüber der „China Daily“, dass die Arbeiten an zwei solchen Zonen in Nordkorea bereits bereits ein fortgeschrittenes Stadium erreicht hätten, nachdem im letzten Dezember vor Ort der Grundstein gelegt wurde.
Obwohl die chinesischen Investitionen in Nordkorea noch relativ gering sind, sagte eine hochrangiger Vertreterin aus der Abteilung für Asienangelegenheiten im Ministerium namens Dong, dass man in Zukunft an Geschwindigkeit zulegen wolle, um beide Seiten immer weiter zusammen zu bringen.
Sie fügte hinzu, dass die beiden Sonderwirtschaftszonen als eine Art Anreiz für zukünftige Investitionen zwischen den beiden Ländern dienen sollen und dass man darauf hoffe, so auch ein gesteigertes Interesse bei internationalen Investoren zu wecken.
Diese offiziellen Stellungnahmen wurden nach dem dritten Treffen des Organisationskomitees in Beijing herausgegeben, das hinter der Entwicklung der Zonen steht. Auf diesem Treffen vereinbarten Vertreter beider Seiten, die Investitionsumgebungen stärken zu wollen, indem der Aufbau beschleunigt werde und Regeln angepasst werden, um mehr ausländische Direktinvestitionen auszulösen.
Die Konferenz war Teil eines sechstägigen Chinabesuchs einer Delegation, die von Jang Song Thaek, dem Leiter der Zentralverwaltung der Koreanischen Arbeiterpartei, angeführt wird. Die Delegation reist seit Montag durch China.
Jangs Besuch zielte darauf ab, die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zu fördern. Chen Jian, der stellvertretende chinesische Handelsminister, sagte in einem Artikel, der am Dienstag von der „People’s Daily“ veröffentlicht wurde, dass China plane, chinesische Unternehmen zu unterstützen, die in Nordkorea investieren wollen.
Die beiden Zonen – der nordkoreanische Hafen Rason im Osten des Landes, nahe der chinesischen Provinz Jilin, und Hwanggumpyong sowie die Insel Wihwa im Westen, nahe der chinesischen Stadt Dandong in der Provinz Liaoning – waren das Ergebnis einer Einigung zwischen dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao und dem damaligen nordkoreanischen Führer Kim Jong Il während dessen offiziellem Besuch in Beijing im Jahr 2010. • ( http://german.cri.cn/1565/2012/08/16/1s181162.htm )
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Wirtschaftszonen sollen Handel mit Nordkorea ankurbeln - von rroft - 16.08.2012, 15:58

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