22.05.2012, 20:12
Da hast du natürlich recht. Die chinesischen Fischer haben ja nicht ohne Grund auch massive Schwierigkeiten mit den Südkoreanern. Man konnte ja auch irgendwo lesen, dass "Vorfälle" wie dieser nicht selten sind. Aber eben auf nordkoreanischem Territorium. Dieses Mal war es zumindest nicht in unumstrittenem Gebiet, sondern irgendwo in Gewässern, die China zu seinen eigenen zählt.
Und naja, Schiffe in fremden Gewässern zu kapern ist selbst für nordkoreanische Verhältnisse recht spektakulär.
Das mit der diplomatischen Krise sehe ich allerdings etwas anders. Es ist ja schon irgendwie krisenmäßig, dass Peking die Geschichte publik gemacht hat. Das war ein eindeutiges Zeichen an Pjöngjang und es war auch klar, dass die chinesische Öffentlichkeit (z.B. die Global Times, aber natürlich auch die Leute auf Weibo) Konsequenzen fordern würden.
Außerdem muss bedacht werden, dass die Fischer zu dem Zeitpunkt, als die Geschichte öffentlich wurde schon seit einer Woche in Gefangenschaft waren. Vermutlich wird man zuerst versucht haben das in Ruhe auszuhandeln und irgendwann hat es den Chinesen dann gereicht. Auch das klingt eher nach Spannung.
In einigen Hinterköpfen dürfte die Geschichte zumindest haften bleiben. Wenn es auch keine direkten Konsequenzen gibt, dann könnte es doch, wenn es dann weitere Probleme geben sollte (z.B. ein Nukleartest), passieren, dass man dann vielleicht schneller die Geduld mit dem unzuverlässigen Alliierten verliert.
Und naja, Schiffe in fremden Gewässern zu kapern ist selbst für nordkoreanische Verhältnisse recht spektakulär.
Das mit der diplomatischen Krise sehe ich allerdings etwas anders. Es ist ja schon irgendwie krisenmäßig, dass Peking die Geschichte publik gemacht hat. Das war ein eindeutiges Zeichen an Pjöngjang und es war auch klar, dass die chinesische Öffentlichkeit (z.B. die Global Times, aber natürlich auch die Leute auf Weibo) Konsequenzen fordern würden.
Außerdem muss bedacht werden, dass die Fischer zu dem Zeitpunkt, als die Geschichte öffentlich wurde schon seit einer Woche in Gefangenschaft waren. Vermutlich wird man zuerst versucht haben das in Ruhe auszuhandeln und irgendwann hat es den Chinesen dann gereicht. Auch das klingt eher nach Spannung.
In einigen Hinterköpfen dürfte die Geschichte zumindest haften bleiben. Wenn es auch keine direkten Konsequenzen gibt, dann könnte es doch, wenn es dann weitere Probleme geben sollte (z.B. ein Nukleartest), passieren, dass man dann vielleicht schneller die Geduld mit dem unzuverlässigen Alliierten verliert.
