17.03.2012, 18:06
Wir hier im Forum unterscheiden doch hoffentlich alle zwischen Staat und dessen Menschen. Allerdings denke ich schon, daß die Koreaner aufgrund 60 Jahre verschiedener Sozialisierung inzwischen ziemlich unterschiedlich ticken dürften. Schwer zu glauben, daß vor allem 60 Jahre Indoktrination, Informationsmangel und Führerkult die Nordkoreaner nicht generell geprägt haben. M.E.auch ein großes Hindernis für eine Wiedervereinigung...
Mit der asiatischen Freundlichkeit hat das ja nur am Rande zu tun, ich glaube gerne, daß es dort viele reizende Menschen gibt.
Ansonsten firde ich die Aussage
"In Nordkorea hat der Staat Probleme, in anderen Laendern ist der Staat an sich das Problem.
Wenn es in Nordkorea Probleme gibt, packen alle gemeinsam an, und die Ergebnisse der gemeinsamen Anstrengungen werden fuer alle sichtbar, alle profitieren.
Nicht wie z.B. in Griechenland, wo es scheinbar keinerlei Ausweg mehr gibt."
sehr diskussionswürdig. Griechenland hat seine Probleme sicher zum großen Teil hausgemacht, Vetternwirtschaft und über die Verhältnisse leben geht nicht ewig gut. Auch das internationale Bankensystem gehört reguliert, was den Griechen den Rest gegeben hat.
Den Unterschied zu Nordkorea muss man mir aber mal erklären- dort ist es eher noch schlimmer. Nur das hier derStaat alleine ohne seine Bürger über seine Verhältnisse zu leben scheint- siehe 25% Anteil Rüstungsausgaben am Volkseinkommen. In Griechenland leigt dieser Wert bei ca. 3%. Auch deswegen leben selbst jetzt die Griechen fast alle immer noch materiell deutlich besser als die Nordkoreaner.
Also, bei allem Verständnis für den Wunsch nach Kommunismus und einem anderen System als dem unseren: man sollte schon die Kirche im Dorf lassen und die Realitäten nicht zu sehr verbiegen.
Mit der asiatischen Freundlichkeit hat das ja nur am Rande zu tun, ich glaube gerne, daß es dort viele reizende Menschen gibt.
Ansonsten firde ich die Aussage
"In Nordkorea hat der Staat Probleme, in anderen Laendern ist der Staat an sich das Problem.
Wenn es in Nordkorea Probleme gibt, packen alle gemeinsam an, und die Ergebnisse der gemeinsamen Anstrengungen werden fuer alle sichtbar, alle profitieren.
Nicht wie z.B. in Griechenland, wo es scheinbar keinerlei Ausweg mehr gibt."
sehr diskussionswürdig. Griechenland hat seine Probleme sicher zum großen Teil hausgemacht, Vetternwirtschaft und über die Verhältnisse leben geht nicht ewig gut. Auch das internationale Bankensystem gehört reguliert, was den Griechen den Rest gegeben hat.
Den Unterschied zu Nordkorea muss man mir aber mal erklären- dort ist es eher noch schlimmer. Nur das hier derStaat alleine ohne seine Bürger über seine Verhältnisse zu leben scheint- siehe 25% Anteil Rüstungsausgaben am Volkseinkommen. In Griechenland leigt dieser Wert bei ca. 3%. Auch deswegen leben selbst jetzt die Griechen fast alle immer noch materiell deutlich besser als die Nordkoreaner.
Also, bei allem Verständnis für den Wunsch nach Kommunismus und einem anderen System als dem unseren: man sollte schon die Kirche im Dorf lassen und die Realitäten nicht zu sehr verbiegen.
