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Wie steht die Gesellschaft der DPRK zu Rassismus?
#50
als Antwort auf den letzten Beitrag von sep811:

ich habe auf dem Web folgenden Artikel aus dem Jahre 2007 gefunden:
http://news.163.com/07/1124/07/3U20UJLR000120GU.html

Kurze Zusammenfassung:
im 19. Jahrhundert hat sich eine große Zahl von Chinesen in Korea niedergelassen, die meisten sind in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts zurückgegangen, nicht wenige sind aber auch dort geblieben.
(leider keine Angabe von Zahlen). Von Korea werden sie weiter als Ausländer angesehen, sie dürfen nicht Parteimitglieder werden und keine Staatsämter bekleiden. Dafür sind sie von freiwilligen Arbeitsdiensten befreit und dürfen beliebig ins Ausland reisen.
Folge ist, daß der Kleinhandel mit China weitestgehend in den Händen dieser Gruppe liegt. In den 90er Jahren haben sie sich durch den Handel mit China einen akzeptablen Lebensstandard sichern können, gelten für koreanische Verhältnisse als reich.
Trotzdem sind seit den 90er Jahren viele Chinesen nach China zurückgekehrt, weil die Unterschiede im Lebensstandard immer größer wurden.
Es gibt in den letzten Jahren aber auch die umgekehrte Tendenz, Chinesen die vom Handel mit Nordkorea leben, haben sich in Korea niedergelassen.

(Original in der Beijinger Jugendzeitung)
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RE: Wie steht die Gesellschaft der DPRK zu Rassismus? - von Blauer Apfel - 22.02.2012, 13:46

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