05.11.2008, 19:50
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.11.2008, 20:15 von korea-turist.)
Die Strecke Tumangan - Rajin wird ein Vierschienengleis (Normalspur und Breitspur) erhalten, d.h. russische Containerzüge können bis nach Rajin ohne Umladung fahren. Alles andere wäre auch relativ sinnfrei.
Der Transportkorridor soll - bis irgendwann mal die innerkoreanische Eisenbahnverbindung wieder regulär befahrbar sein wird - seine Fortsetzung von Rajin per Containerschiff nach Pusan finden.
Quellen:
http://www.railwaygazette.com/news_view/...egins.html
Weitere Quellen auf russisch:
http://gudok.ru/index.php/63875
http://www.ptr-vlad.ru/news/ptrnews/7484...-puti.html
http://www.amurpravda.ru/articles/2008/10/09/12.html
Der letzte Artikel handelt auch von den persönlichen Eindrücken des russischen Journalisten (6 Stunden in Nordkorea) bei den Spatenstichfeierlichkeiten in Tumangan Anfang Oktober 2008. Der vorletzte Link enthält auch TV-Bilder aus Tumangan (funktionieren bei mir aber nicht mit Firefox, nur mit IE), dabei wird auch der derzeit sehr schlechte Zustand der Eisenbahninfrastruktur in Tumangan erläutert (jede Menge leere, desolate Gleise; kein einziger Zug).
In der Tat hat die Eisenbahn dort schon bessere Zeiten gesehen. Nachstehend die Entwicklung der über den Grenzübergang Hasan/Tumangan transportierten Tonnage (Tonnen/Jahr):
1988 – 4.795.000
1990 – 3.526.000
1993 – 2.306.000
1994 – 761.000
1999 – 230.000
2002 – 68.000
2004 - 106.000
Quelle: http://www.logistics.ru/9/7/i77_6557p0.htm (russisch)
Das Angebot im Personenverkehr ist auch nicht gerade intensiv: 2x wöchentlich gibt es einen "Regionalzug" über die Grenze, dazu noch 2x monatlich den Schlafwagen Moskau - Pyongyang.
Zur Strecke von China nach Rajin, da wäre ein Ausbau für Breitspur sinnlos, da China ja auch Normalspur hat. Für den Güterverkejhr von Nordchina Richtung Japan oder evtl auch Nordamerika wäre diese Route sicher interessant, da man so schnell an einem passenden Hafen ist und nicht mit dem Schiff um Korea herumfahren muss. Der mögliche Zeitgewinn dadurch wird aber stark davon abhängen, wie langwierig die Zollformalitäten an der Grenze China/Nordkorea und in Rajin sind.
Helmut
Der Transportkorridor soll - bis irgendwann mal die innerkoreanische Eisenbahnverbindung wieder regulär befahrbar sein wird - seine Fortsetzung von Rajin per Containerschiff nach Pusan finden.
Quellen:
http://www.railwaygazette.com/news_view/...egins.html
Weitere Quellen auf russisch:
http://gudok.ru/index.php/63875
http://www.ptr-vlad.ru/news/ptrnews/7484...-puti.html
http://www.amurpravda.ru/articles/2008/10/09/12.html
Der letzte Artikel handelt auch von den persönlichen Eindrücken des russischen Journalisten (6 Stunden in Nordkorea) bei den Spatenstichfeierlichkeiten in Tumangan Anfang Oktober 2008. Der vorletzte Link enthält auch TV-Bilder aus Tumangan (funktionieren bei mir aber nicht mit Firefox, nur mit IE), dabei wird auch der derzeit sehr schlechte Zustand der Eisenbahninfrastruktur in Tumangan erläutert (jede Menge leere, desolate Gleise; kein einziger Zug).
In der Tat hat die Eisenbahn dort schon bessere Zeiten gesehen. Nachstehend die Entwicklung der über den Grenzübergang Hasan/Tumangan transportierten Tonnage (Tonnen/Jahr):
1988 – 4.795.000
1990 – 3.526.000
1993 – 2.306.000
1994 – 761.000
1999 – 230.000
2002 – 68.000
2004 - 106.000
Quelle: http://www.logistics.ru/9/7/i77_6557p0.htm (russisch)
Das Angebot im Personenverkehr ist auch nicht gerade intensiv: 2x wöchentlich gibt es einen "Regionalzug" über die Grenze, dazu noch 2x monatlich den Schlafwagen Moskau - Pyongyang.
Zur Strecke von China nach Rajin, da wäre ein Ausbau für Breitspur sinnlos, da China ja auch Normalspur hat. Für den Güterverkejhr von Nordchina Richtung Japan oder evtl auch Nordamerika wäre diese Route sicher interessant, da man so schnell an einem passenden Hafen ist und nicht mit dem Schiff um Korea herumfahren muss. Der mögliche Zeitgewinn dadurch wird aber stark davon abhängen, wie langwierig die Zollformalitäten an der Grenze China/Nordkorea und in Rajin sind.
Helmut
