(20.02.2012, 00:28)dprk schrieb: Mit "Rassismus" hat dies jedoch nichts zu tun, denn hier werden andere "Rassen" nicht abgewertet, sondern man möchte den Charakter der koreanischen Nation bewahren.
Man darf/soll also nur dann von "Rassismus" sprechen, wenn andere "Rassen" auf- oder abgewertet werden?
Wenn man innerhalb der eigenen Gesellschaft der Nachbarin/dem Nachbarn den Vowurf macht, dass er/sie - ob seiner/ihrer absonderlichen, obskuren Ideen - eine/n Ausländer/in heiratet, ein multikulturelles Leben führt, Mischlingskinder zeugt, die Blutlinie der Nation verunreinigt (der entsprechende koreanisch-sprachige KCNA-Artikel ist da etwas detaillierter): dann ist das also kein Rassismus, sondern fürsorgliches Denken für die eigene Nation ?
Abgesehen davon, wann man von "Rassismus" sprechen darf/soll, zeigt obiger warnender (oder doch eher absonderlicher?) Artikel viel mehr die Diskussion: "geschlossene" versus "offene" Gesellschaft, wobei der Zeitungskommentator offensichtlich ein Befürworter einer geschlossenen Gesellschaft ist,
meint Kuwolsan
