13.01.2012, 16:48
Ich kann sagen, dass ich einen Teil meiner Reisen mit einem englisch- und einem deutschsprachigen Guide gemacht habe, somit geht das mit der Kontrolltheorie auch nicht. Mir kommt das mittlerweile eher oft als sozialistische Beschäftigungssicherung vor, man könnte zum Beispiel nach deutscher Denkweise den Guides das Autofahren lernen, und somit den Fahrer bei Einzelreisenden oder Kleingruppen sparen, aber so denkt man bei uns, nicht in einem sozialistischen Land :-) Im Kumgangsan/Hamhung hatte ich als Einzelreisender sogar noch den Abteilungsleiter dabei als Tester dieses neuen Gebietes und des für das Reisebüro neuen Hotels, die Fotos und Berichte hätten die Guides auch machen können, aber so hatten mit dem Fahrer 4 Leute eine schöne Reisemöglichkeit und Beschäfigung. Eher ein lustiges Kuriosum sozialistischer Arbeitsbeschaffung, aber Kontrolle sicher nicht. Der Fahrer keine Fremdsprache, ein Guide englisch/chinesisch, ein Guide deutsch/chinesisch/englisch bruchstückhaft, der Abteilungsleiter spanisch, ich deutsch/englisch halbwegs brauchbar; wer hätte jetzt den Kontrolleur meiner Muttersprache kontrollieren sollen?!? Blödsinn.
@Blauer Apfel: Um zum eigentlichen Thema zurück zu kommen. Stellst du dir als Ausländer die Isolotion als Resident nicht als problematisch vor? Ich konnte das damals irgendwie schon verstehen, dass die Sprachlehrer, welche sich mit ein paar wenigen Leuten durch den kalten koreanischen Winter gelangweilt haben im April nicht sehr motiviert waren ums mal diplomatisch auszudrücken. Vielleicht ist es eine interessante Sache, wenn man sich mit einem anderen alle paar Monate abwechselt und zwischen Korea und China hin- und herwechselt, aber Jahre durchgehend in Pyongyang zum Arbeiten halte ich von dem her für nervig.
@Blauer Apfel: Um zum eigentlichen Thema zurück zu kommen. Stellst du dir als Ausländer die Isolotion als Resident nicht als problematisch vor? Ich konnte das damals irgendwie schon verstehen, dass die Sprachlehrer, welche sich mit ein paar wenigen Leuten durch den kalten koreanischen Winter gelangweilt haben im April nicht sehr motiviert waren ums mal diplomatisch auszudrücken. Vielleicht ist es eine interessante Sache, wenn man sich mit einem anderen alle paar Monate abwechselt und zwischen Korea und China hin- und herwechselt, aber Jahre durchgehend in Pyongyang zum Arbeiten halte ich von dem her für nervig.
