23.12.2011, 15:15
(23.12.2011, 15:06)Juche schrieb: Die DDR ist meiner Meinung nach viel zu lasch mit ihren Gesetzen umgegangen, und war nach '56 eindeutig zu pro-sowjetisch. Dafür sollte man sich schämen.sich schämen, weil zu pro-sowjetisch?
Ich bin Westdeutscher und deswegen in der Theorie des Marxismus-Leninismus nicht so bewandert, aber so wie ich es verstanden habe, sollten alle sozialistischen Länder in Freund- bzw. Bruderschaft miteinander leben. Und die Sowjetunion war das Land, das allen anderen Ostblock-Staaten den Sozialismus gebracht hatte. Sie war praktisch das Vorbild. Wie konnten die dann nicht pro-sowjetisch sein?
Abgesehen davon, ist die soziale Frage sowieso ein Phänomen, das weltweit in einem gewissen Stadium der Entwicklung auftritt. Und weil die soziale Frage ein weltweites Phänomen ist, sollte doch auch der Klassenkampf bzw. der Aufbau des Sozialismus/Kommunismus weltweit geführt werden. Und wenn ein Land da weiter war als andere, sollten die anderen von ihm lernen. Oder sehe ich das falsch?
