16.07.2011, 06:57
(15.07.2011, 22:43)Bulungi schrieb:Was ich sagen wollte ist, dass etwas nicht automatisch besser ist, nur weil es irgendwie "asiatisch" ist. Japan war ein asiatisches Land, und die Mongolen (die wohl auch viel Leid über das Land gebracht haben) waren Asiaten.(15.07.2011, 06:34)Schwabe schrieb: Zu dem "urasiatischen Niveau" (zählt die japanische Kolonialzeit übrigens auch dazu?) sage ich hier nicht viel, auch wenn ich anderer Meinung bin.
-Die äusserst blutige und schicksalhafte Zeit des koreanischen Volkes unter der Herrschaft und "Kolonialzeit" der Japaner damit in Verbindung zu bringen finde ich etwas unpassend.
Gemeint war mit "urasiatischem Niveau" einzig die jahrtausende alten Traditionen, Wissen und Kultur in vielen Teilen Asiens und hier Korea, im Vergleich zur überwiegend niveau- und inhaltslosen, jungen US Popkultur, die sich damit nicht messen kann.
Dass man amerikanisches Fastfood nicht mit asiatischer Geistesgeschichte vergleichen kann, ist klar; aber das ist vielleicht auch ein falscher Ansatz.
Dass durch Fastfood-Ketten auch irgendwelche Inhalte oder Verlockungen transportiert werden, ist klar. Und das sind nicht immer die besten. Wie stark das bei einer KFC-Niederlassung im ganzen Land jedoch ist, steht auf einem anderen Blatt.
(15.07.2011, 22:43)Bulungi schrieb: Der Kapitalismus in der heutigen Ausprägung war und ist (wenn man von England, anderen Ländern und einstigen Industrienationen absieht) in großen Teilen ein Modell der USA. Er nährt die agressive Form des Materialismus. Egoismus, Geldgier, Ignoranz, Kriege, Ausbeutung und gesellschaftliche, extreme Ungleichheit sind die Folgen.Na ja... in den USA verhungern keine Leute, in Nordkorea schon. Daneben hat die Partei-Elite auch alles, nehme ich mal an.
Und Länder bzw. Regionen wie China, Südkorea, Vietnam, Singapur sind mindestens so "kapitalistisch" wie die USA (was das wirtschaftliche System anbelangt; von anderen Bereichen spreche ich hier nicht). Dennoch haben sie in den letzten Jahren stark aufgeholt.
