14.07.2011, 06:20
Also ich fand die ARD-Dokumentation genauso sehenswert wie Hana, Dul, Sed.
Fr. Weich hatte für die Dreharbeiten in Nordkorea vier Jahre Zeit, wofür dem ARD-Team vielleicht eine Woche zur Verfügung standen.
Dann müssen, so hört man, alle Aufnahmewünsche in Nordkorea schon vor der Einreise beantragt und erlaubt werden. Doch was für alle Delegationen gelten soll, ist, dass die ausländichen Gäste zu den für die nordkoreanische Politik und Geschichte (betr. Kim Il Sung und PdAK) markanten Punkten wie Mangyongdae, Kumsusan, Juche-Turm usw. geführt werden und ich denke, dass die nordkoreanischen Verantwortlichen sogar wollen, dass die "gebetsmühlenartig" besuchten Gedenkstätten dann auch gezeigt werden, weil nach Juche-Sichtweise alles in Nordkorea geschaffene seinen Ursprung in der PdAK und Kim Il Sung hat und auch das berichtenswerteste über Nordkorea sei.
Ich vermute daher, dass ein nordkoreanischer Zuseher der ARD-Doku weniger abwertend empfindet als Bulungi (außer vielleicht die Szenen über das Abschneiden und die Abreie des nordkoreanischen Frauenfußball-Teams; mich würde interessieren, ob der gewöhnliche nordkoreanische Fußballfan etwas davon mitbekommen hat).
PS: Im Nachhinein ironisch fand ich die Szene, wo dem ARD-Filmteam im Yanggakdo-Stadium der leere Doping-Kontrollraum gezeigt wurde ...
Fr. Weich hatte für die Dreharbeiten in Nordkorea vier Jahre Zeit, wofür dem ARD-Team vielleicht eine Woche zur Verfügung standen.
Dann müssen, so hört man, alle Aufnahmewünsche in Nordkorea schon vor der Einreise beantragt und erlaubt werden. Doch was für alle Delegationen gelten soll, ist, dass die ausländichen Gäste zu den für die nordkoreanische Politik und Geschichte (betr. Kim Il Sung und PdAK) markanten Punkten wie Mangyongdae, Kumsusan, Juche-Turm usw. geführt werden und ich denke, dass die nordkoreanischen Verantwortlichen sogar wollen, dass die "gebetsmühlenartig" besuchten Gedenkstätten dann auch gezeigt werden, weil nach Juche-Sichtweise alles in Nordkorea geschaffene seinen Ursprung in der PdAK und Kim Il Sung hat und auch das berichtenswerteste über Nordkorea sei.
Ich vermute daher, dass ein nordkoreanischer Zuseher der ARD-Doku weniger abwertend empfindet als Bulungi (außer vielleicht die Szenen über das Abschneiden und die Abreie des nordkoreanischen Frauenfußball-Teams; mich würde interessieren, ob der gewöhnliche nordkoreanische Fußballfan etwas davon mitbekommen hat).
PS: Im Nachhinein ironisch fand ich die Szene, wo dem ARD-Filmteam im Yanggakdo-Stadium der leere Doping-Kontrollraum gezeigt wurde ...
