21.12.2013, 20:01
Wenn ich mal meine persoenliche Analyse beisteuern darf ...
Ich denke es kommen zwei Faktoren zusammen, der alte Jang Song Thaek wollte und konnte nicht sehen, dass es die Aufgabe eines Mentors oder Coaches ist, einen jungen Chef zu unterstuetzen, dass der Chef aber die Entscheidungen trifft.
Gerade in dem vom Senioritaetsprinzip gepraegten Korea ist es fuer einen altgedienten Kader sicher schwer zu verkraften, von einem 30 Jahre Juengerer die Befehle zu bekommen.
Punkt zwei und schwerwiegender: Jang Song Thaek war haeufiger in China, hat sich dort die Reformen angesehen, und ist dabei korrumpiert worden. Ich weiss ja, wie Chinesen, vor allem in den Nordostprovinzen, Geschaefte machen. Wein, Weib und Gesang sind Mittel, um gute Konditionen auszuhandeln. In dem Umfeld wurden fuer Jang Song Thaek dann bald die eigenen Vorteile wichtiger als die Interessen des Staates.
Und wenn jemand in der Position erst einmal auf die schiefe Bahn gekommen ist, gibt es kaum noch ein Zurueck. Die Konsequenz: Fraktionsbildung bis hin zu Putschplaenen, um fuer die eigenen Verfehlungen nicht gerade stehen zu muessen.
Ungewoehnlich, zumindest in der juengeren Geschichte Nordkoreas ist, dass Jang Song Thaek nicht einfach von der Buehne abgetreten ist, sondern dass es einen oeffentlichen Prozess gab und eine Massenkampagne, die bis heute andauert.
Das laesst zwei Interpretationen zu:
1. Ein neuer Stil von Kim Jong Un, der eine engere Verbindung zu den Massen pflegt als sein Vater, der die (nationale) Oeffentlichkeit nicht scheut.
2. Jang Song Thaek hat sich soviel Einfluss verschafft, das es einer Massenkampagne bedarf, um seine Fraktion und ungesunde Tendenzen, die er toleriert/befoerdert hat (Korruption etc.) zurueckzudraengen.
Wahrscheinlich wohl eine Kombination von Beidem.
Ich denke es kommen zwei Faktoren zusammen, der alte Jang Song Thaek wollte und konnte nicht sehen, dass es die Aufgabe eines Mentors oder Coaches ist, einen jungen Chef zu unterstuetzen, dass der Chef aber die Entscheidungen trifft.
Gerade in dem vom Senioritaetsprinzip gepraegten Korea ist es fuer einen altgedienten Kader sicher schwer zu verkraften, von einem 30 Jahre Juengerer die Befehle zu bekommen.
Punkt zwei und schwerwiegender: Jang Song Thaek war haeufiger in China, hat sich dort die Reformen angesehen, und ist dabei korrumpiert worden. Ich weiss ja, wie Chinesen, vor allem in den Nordostprovinzen, Geschaefte machen. Wein, Weib und Gesang sind Mittel, um gute Konditionen auszuhandeln. In dem Umfeld wurden fuer Jang Song Thaek dann bald die eigenen Vorteile wichtiger als die Interessen des Staates.
Und wenn jemand in der Position erst einmal auf die schiefe Bahn gekommen ist, gibt es kaum noch ein Zurueck. Die Konsequenz: Fraktionsbildung bis hin zu Putschplaenen, um fuer die eigenen Verfehlungen nicht gerade stehen zu muessen.
Ungewoehnlich, zumindest in der juengeren Geschichte Nordkoreas ist, dass Jang Song Thaek nicht einfach von der Buehne abgetreten ist, sondern dass es einen oeffentlichen Prozess gab und eine Massenkampagne, die bis heute andauert.
Das laesst zwei Interpretationen zu:
1. Ein neuer Stil von Kim Jong Un, der eine engere Verbindung zu den Massen pflegt als sein Vater, der die (nationale) Oeffentlichkeit nicht scheut.
2. Jang Song Thaek hat sich soviel Einfluss verschafft, das es einer Massenkampagne bedarf, um seine Fraktion und ungesunde Tendenzen, die er toleriert/befoerdert hat (Korruption etc.) zurueckzudraengen.
Wahrscheinlich wohl eine Kombination von Beidem.
