04.05.2013, 04:27
Gut das die Organisation Lebensmittel an das Waisenhaus liefert, und hoffentlich tut sie das in guter Absicht (sprich: den Menschen helfen, und nicht Hilfe als Tarnmantel fuer religioese Mission oder aehnliches).
Mein Eindruck ist, das die Bilder und die Beschreibungen dazu auseinanderklaffen. Solche (duennen) Kinder habe ich in Asien und auch Afrika viele gesehen, aus den Bildern alleine laesst sich keine dramatische Situation ableiten. Immerhin ist die Kleidung in Ordnung und die Nase laeuft nicht, keine Selbstverstaendlichkeit in Entwicklungslaendern!
Maisfelder mit Eimern zu bewaessern habe ich auf der Farm meiner Schwiegereltern auch schon gemacht. Das ist normal in Ostasien, wo ein Bauer nur ein winziges Stueck Land bewirtschaftet.
(Hilfsorganisationen MUESSEN oft dramatisieren, um Spenden zu bekommen, das ist verstaendlich).
Voellig off-topic, aber ich muss das einfach mal loswerden (ohne damit moegliche Probleme in Nordkorea relativieren zu wollen):
In Namibia gibt es dieses Jahr eine schwere Duerre und viele Menschen, auch Kinder, werden hungern (oder hungern schon). Dabei ist Namibia ein Land mit einem durchschnittlich recht hohen Einkommen, es haette durchaus die Resourcen, auf dem Weltmarkt genuegend Lebensmittel einzukaufen. Was dem entgegensteht:
1. eine extrem ungerechte Verteilung des Reichtums, die waehrend der deutschen Kolonialherrschaft begruendet und waehrend der suedafrikanischen Herrschaft gefestigt wurde (und waehrend 23 Jahren Unabhaengigkeit nicht wesentlich umverteilt wurde).
2. deutsch und afrikaans-sprechende Enklaven der Nachkommen der Kolonialherren, die einen erste-Welt Lebenstandard haben, aber sich in keiner Weise um das Schicksal der 90% Armen im Lande kuemmern.
Aber das sind Zustaende, ueber die schreibt die westliche Presse nichts, da muss immer Nordkorea als Schreckgespenst herhalten.
Mein Eindruck ist, das die Bilder und die Beschreibungen dazu auseinanderklaffen. Solche (duennen) Kinder habe ich in Asien und auch Afrika viele gesehen, aus den Bildern alleine laesst sich keine dramatische Situation ableiten. Immerhin ist die Kleidung in Ordnung und die Nase laeuft nicht, keine Selbstverstaendlichkeit in Entwicklungslaendern!
Maisfelder mit Eimern zu bewaessern habe ich auf der Farm meiner Schwiegereltern auch schon gemacht. Das ist normal in Ostasien, wo ein Bauer nur ein winziges Stueck Land bewirtschaftet.
(Hilfsorganisationen MUESSEN oft dramatisieren, um Spenden zu bekommen, das ist verstaendlich).
Voellig off-topic, aber ich muss das einfach mal loswerden (ohne damit moegliche Probleme in Nordkorea relativieren zu wollen):
In Namibia gibt es dieses Jahr eine schwere Duerre und viele Menschen, auch Kinder, werden hungern (oder hungern schon). Dabei ist Namibia ein Land mit einem durchschnittlich recht hohen Einkommen, es haette durchaus die Resourcen, auf dem Weltmarkt genuegend Lebensmittel einzukaufen. Was dem entgegensteht:
1. eine extrem ungerechte Verteilung des Reichtums, die waehrend der deutschen Kolonialherrschaft begruendet und waehrend der suedafrikanischen Herrschaft gefestigt wurde (und waehrend 23 Jahren Unabhaengigkeit nicht wesentlich umverteilt wurde).
2. deutsch und afrikaans-sprechende Enklaven der Nachkommen der Kolonialherren, die einen erste-Welt Lebenstandard haben, aber sich in keiner Weise um das Schicksal der 90% Armen im Lande kuemmern.
Aber das sind Zustaende, ueber die schreibt die westliche Presse nichts, da muss immer Nordkorea als Schreckgespenst herhalten.
