16.01.2013, 04:12
In Berlin wird Koreanistik nur mehr an der FU gelehrt.
(Vielleicht kann man sich dort zwecks eines Studiums in NK informieren?)
Ein Studium in Nordkorea ist - meines Wissens - nur aufgrund eines interuniversitären Abkommens (zwischen einer nordkoreanischen und ausländischen) Universität möglich. Mir ist ein solches derzeit bestehendes Abkommen zwischen einer deutschen und nordkoreanischen Universität nicht bekannt, würde mich aber über mein Irrtum freuen.
"Rolle" sprach über sein Studium an der Kimdä von "damals": ... liegt vermutlich über ein Vierteljahrhundert zurück ...
Zur Frage des Guides für ausländische Studenten?
"Rolle" sprach in einem anderen thread über "mein Tongsuksäng" ...
Der ausländische Student wohnt in der Regel nicht in einem Einzelzimmer im Studentenheim in Pyongyang, sondern in einem Zweibettzimmer, gemeinsam mit seinem Tongsukssäng. Tongsukäng heißt übersetzt in etwa: "der gemeinam in der Unterkunft Lebende". Dieses Wort selbst ist zB in Südkorea unbekannt und muß dort erst umständlich erklärt werden.
Ein nordkoreanischer Tongsuksäng hat während seiner Tätigkeit vor allem zwei Aufgaben: Er/Sie ist einerseits Tutor/Helfer/Freund für den ausländischen Studenten in universitären und privaten Belangen (was nach außen hin sichtbar und hilfreich ist) und er/sie ist gegenüber seinen (nordkoreanischen) Vorgesetzten Aufpasser und Kontrolleur des ausländischen Studenten (er/sie muss regelmäßig Berichte über Tätigkeiten, Einstellungen, Charakter, ... des ausländischen Studenten abliefern), was dem ausländischen Studenten verborgen bleiben soll.
Weiss der ausländische Student diese zweite Funktion und ist der Tongsuksäng in seiner ersten Funktion sehr hilfreich, dann ist er eben keinen Aufpasser, sondern eventuell einen guten Freund in Nordkorea.
Würde mich interessieren, ob "Rolle" nach dem Auszug aus dem Studentenheim In Pyongyang noch Kontakte zu seinem Tongsuksäng hatte, oder dieser aus seinen Augen entschwand ...
(Vielleicht kann man sich dort zwecks eines Studiums in NK informieren?)
Ein Studium in Nordkorea ist - meines Wissens - nur aufgrund eines interuniversitären Abkommens (zwischen einer nordkoreanischen und ausländischen) Universität möglich. Mir ist ein solches derzeit bestehendes Abkommen zwischen einer deutschen und nordkoreanischen Universität nicht bekannt, würde mich aber über mein Irrtum freuen.
"Rolle" sprach über sein Studium an der Kimdä von "damals": ... liegt vermutlich über ein Vierteljahrhundert zurück ...
Zur Frage des Guides für ausländische Studenten?
"Rolle" sprach in einem anderen thread über "mein Tongsuksäng" ...
Der ausländische Student wohnt in der Regel nicht in einem Einzelzimmer im Studentenheim in Pyongyang, sondern in einem Zweibettzimmer, gemeinsam mit seinem Tongsukssäng. Tongsukäng heißt übersetzt in etwa: "der gemeinam in der Unterkunft Lebende". Dieses Wort selbst ist zB in Südkorea unbekannt und muß dort erst umständlich erklärt werden.
Ein nordkoreanischer Tongsuksäng hat während seiner Tätigkeit vor allem zwei Aufgaben: Er/Sie ist einerseits Tutor/Helfer/Freund für den ausländischen Studenten in universitären und privaten Belangen (was nach außen hin sichtbar und hilfreich ist) und er/sie ist gegenüber seinen (nordkoreanischen) Vorgesetzten Aufpasser und Kontrolleur des ausländischen Studenten (er/sie muss regelmäßig Berichte über Tätigkeiten, Einstellungen, Charakter, ... des ausländischen Studenten abliefern), was dem ausländischen Studenten verborgen bleiben soll.
Weiss der ausländische Student diese zweite Funktion und ist der Tongsuksäng in seiner ersten Funktion sehr hilfreich, dann ist er eben keinen Aufpasser, sondern eventuell einen guten Freund in Nordkorea.
Würde mich interessieren, ob "Rolle" nach dem Auszug aus dem Studentenheim In Pyongyang noch Kontakte zu seinem Tongsuksäng hatte, oder dieser aus seinen Augen entschwand ...
