Zitat:2011 ermöglichte der DAAD zwei deutschen Wissenschaftlern und Hochschullehrern einen Aufenthalt in Nordkorea. Außerdem konnten 13 Koreanerinnen und Koreaner aus Nordkorea in Deutschland studieren, lehren und forschen.Quelle: DAAD
Zitat:Ein DAAD-Lektor ist an der Pjöngjanger Kim-Il-Sung-Universität angesiedelt. In den vergangenen Jahren konnten durch sein Wirken einige nordkoreanische Akademiker zu mehrmonatigen Forschungsaufenthalten nach Deutschland entsandt werden. Vor dem Hintergrund des UN-Sanktionsregimes akzeptiert Deutschland derzeit jedoch keine Ingenieure und Naturwissenschaftler.Quelle: Auswärtiges Amt
Deutsche Studenten oder Forscher wurden seit den 1990er Jahren nicht mehr zu Studienaufenthalten in Nordkorea zugelassen.
Das Ärzteprogramm, in dessen Rahmen deutschsprachige nordkoreanische Mediziner in deutschen Krankenhäusern fortgebildet werden, wurde auch 2011/2012 fortgesetzt.
Entschuldigt bitte, dass ich es immer wieder hervorkrame, aber auch hierzu hat Mario Schmidt vom NDR-auf der GIGA-Veranstaltung einen Videobeitrag eingespielt, der einen DAAD-Lektor beim Deutschunterricht an der KIS-Universität zeigte. Die Nordkoreanischen Studenten sprachen bereits nach kurzer Unterrichtszeit ein passables Deutsch. Eine Studentin sagte, sie möge Oliver Kahn und fände seinen Rücktritt traurig. Mit dem DAAD-Lektor sind also auch Informationen aus Deutschland herübergeschwappt.
Schülerasutausch? Ich denke, kaum. Die oben beschriebene Situation wird mit anderen Ländern kaum anders sein. Ausgenommen jene Abkömmlinge der Kim-Familie, die im Ausland (insbesondere Osteuropa) Schulen besucht haben. Das ist aber notwendigerweise die absolute Minderheit.

