(25.10.2012, 11:35)K70-Ingo schrieb: Es ist immer noch nicht gewünscht, daß ausländische Touristen die Geschäfte für Einheimische oder den legendären Tong-Ri Markt besuchen. Schade, denn das wäre ein Highlight. Nicht nur wegen der Warenvielfalt, auch wegen des bunten Treibens an sich. Da soll richtig was los sein, das echte Leben sozusagen. Aber alle Händler dort sind privat, das ist der Hauptgrund für die ablehnende Haltung der Verantwortlichen.
ja, das wäre sicherlich sehr lehrreich und erquicklich. Ich kenne sowas zwar nicht aus Nordkorea, aber aus China. Die Markthallten bzw. -plätze sind für mich immer die Orte, wo ich das "echte" China und das pralle Leben am deutlichsten erleben kann.
Schade, dass es verboten ist, so etwas zu besuchen. Ist es das wirklich nur deswegen, weil die nordkoreanische Regierung Angst hat, "Gesicht" zu verlieren, wenn sich herausstellt, wie viel dann doch privatwirtschaftlich läuft?
(25.10.2012, 17:05)asahi schrieb: Oder wer einmal die Straße nach Nampo gefahren ist, wird sich nur an den Kopf greifen. Zwar mit ca. 30 m Breite und wunderschönen 8 Fahrspuren, aber die Qualität der Fahrbahn unter aller Sau. Irgendwie hat man beim Bau vergessen, das es in Korea auch Frost im Winter gibt und sie ohne brauchbares Fundament und Unter – und Oberbau errichtet.Dass das "so sein müsse"... nun gut.
Auf nachfrage beim Reiseleiter kam dann nur die Antwort, es müsse so sein und das die Straße doch wunderbar wäre.
Aber wenn sie einem weismachen wollen, dass die Straße "doch wunderbar" sei - damit schießen sie ja wohl den Vogel ab, zumal bei westlichen Touristen. Da braucht man sich nicht wundern, wenn die zurück zu Hause Schlechtes über die Reiseleiter berichten.
(25.10.2012, 17:05)asahi schrieb: Auch ist uns aufgefallen das in keinem Restaurant die Bedienung englisch oder russisch konnte, obwohl ja in der Schule beide Sprachen gelernt würden. Auf Nachfrage antwortete unser Reiseleiter damit das es ein Einzelfall sei. Naja, Einzelfälle bei den meisten Begegnungen sehen irgendwie anders aus.
Das scheint aber nichts Ungewöhnliches zu sein. Ich kenne das aus China. Alle Chinesen mit höherer Schulbildung haben mindestens 7 Jahre lang Englisch gelernt. Aber viele können es nicht annähernd. Selbst manche von den chinesischen Studenten in Deutschland können unzureichend Englisch. Deswegen vermute ich mal, dass das ganz normal und kein "Einzelfall" ist.
Wobei mich trotzdem wundert, dass sie in Restaurants für Ausländer keine Leute mit Fremdsprachenkenntnissen beschäftigen.
