28.10.2012, 13:23
(28.10.2012, 09:32)K70-Ingo schrieb:(27.10.2012, 20:56)rroft schrieb: Die Zerstörung der DDR durch das Komplott Kohl/Gorbatschow ist nun alles andere als ein vorzeigbares Beispiel der Geschichte.
Was für ein gequirlter Schwachsinn. Nein, die Wahrheit ist eine andere. Angefangen hat der wirtschaftliche Niedergang -der hauptsächlich zum Kollaps geführt hat, noch von den politisch/weltanschaulichen Diskrepanzen, freiheitlichen und ökologischen Problemen- in der DDR Mitte der 70er Jahre. Da fing man an, westliche Güter, vor allem Konsumgüter auf Pump zu kaufen. Der nächste, noch schwerere Schlag ins Kontor kam zur zweiten Ölkrise 1980/81, als Breschnew, bzw.die UdSSR-Führung entschieden hat, daß die RGW-Partner russisches Öl und Gas in Westgeld zu bezahlen haben. Das ließ die DDR abschmieren. Der Strauß'sche Milliardenkredit brachte eine kurze Verzögerung, konnte aber auch nichts mehr retten.
Was teardown angeht, so mache ich mir ernsthafte Gedanken, was ihm dieses derartige Trauma verpaßt hat.
@Die Jüngeren hier: so wie er hat in der DDR niemand gesprochen (außerhalb der offiziellen, von den Propagandaabteilungen zusammengeschusterten Sprechblasen-Verlautbarungen). Niemand. Nirgendwo. Gut, im Westen gab es winzigste Zirkel von Hardcore-Kommunisten, de dieses Gesülze für bare Münze nahmen, aber die waren derart unter der Nachweisgrenze -vielleicht ein paar Dutzend in ganz Westdeutschland- daß sie zu keinem Zeitpunkt von irgendwem ernstgenommen, bzw.überhaupt bemerkt wurden.
Wenn teardown gegenüber seinen Kollegen in der Fabrik so gesprochen hätte, hätten die ihm schon ein paar Takte vor den Latz gegeben. Der überwiegende Teil der DDRler reagierte im privaten Bereich ziemlich allergisch auf diesen Polit-Sprech. Außerdem stellt sich die Frage: wenn sein Klassenbewußtsein damals schon derart gefestigt war, warum hat teardown dann am Band gearbeitet und war nicht Parteisekretär oder Propagandamacher geworden?
Ich schätze, daß er, als sein ganzes bisheriges Leben zu Wendezeiten den Bach runterging, sich in diesen DDR-Wahn hineingesteigert hat. Und weil er sonst kein Refugium hat -DDR-Foren gab es im Internet, die sind aber wegen solcher Gestalten dann alle hopsgegangen, schon vor über 10 Jahren, müllt er nun dieses Forum zu und geht allen an Nordkorea Interessierten auf die Nüsse, bzw. verschreckt potentielle Neumitglieder. Von Nordkorea an sich hat er nämlich überhaupt keine Ahnung. Diesbezügliche Erfahrungen auch nicht.
Vom USA-Imperialismus auch nicht. Es war noch nie dort und kennt auch keinen US-Amerikaner persönlich.
Diese Aussagen kann ich in ihrer Absolutheit nicht bestätigen. Und ich bin in der DDR geboren und aufgewachsen.
Aber mit LMB hat das alles nichts zu tun ...
