26.08.2012, 17:37
(26.08.2012, 17:27)Juche schrieb:Kritik kann man anders üben. Es gab ja letztens bereits eine Diskussion über die Ausdrucksweise Nordkoreas und der damit verbundenen weltweiten Sichtweise auf dieses Land. Ich glaube durchaus, dass es in Nordkorea Menschen gibt die eloquent und gebildet genug sind um die Kritik an einem Manöver, wie dem hier Angesprochenen, eleganter zu verpacken. Denn bei so einer Präsentation ist es vollkommen egal ob die USA und Südkorea 50 oder 100 Manöver ausführen, wenn man solche Meldungen bzw. Reden liest, dann ist man sofort wieder auf Seiten der USA und SK.(26.08.2012, 17:24)rroft schrieb: Ich persönlich hätte eine entschiedene, aber klar defensive Ausrichtung befürwortet. Aber ich möchte mich ja nicht unnötigerweise wiederholen.
Wir beide haben halt eine verschiedene Auslegung von dem Text. Kim Jong Un hat ja eigentlich "nur" die Militärmanöver kritisiert, und auch die sind irgendwann mal vorbei.
Wenn man die Rede von diesem Standpunkt aus betrachtet, ergibt das mehr als Sinn.
Für mich ist es weiterhin kein Wunder, dass Nordkorea einen derart katastrophalen Ruf in der Weltöffentlichkeit hat. Solche Meldungen machen halt einfach keinen guten Eindruck, ob man nun zwischen den Zeilen liest oder nicht.
(Hiermit verteidige ich weder irgendwelche Handlungen der USA oder SK, ich kritisiere allein diese Rede bzw. allgemein die nordkoreanische Ausdrucksweise!!!)
