(26.08.2012, 16:19)Juche schrieb: Seine Rede ist mutig, da er den USA und dem Süden in dieser Rede die Stirn bietet. Darum geht es doch: Diese beiden Länder in ihre Schranken zu verweisen. Völlig zu Recht.
Zitat:Es ist wahrhaft eine herzzerreißende Sache, dass unsere Landsleute, die lange Zeit auf ein und demselben Territorium als eine homogene Nation lebten, beinahe 70 Jahre lang das Leid der Spaltung durchmachen.
Unsere Partei und die Regierung unserer Republik werden mit allen Menschen, wenn sie ehrlich die Vereinigung des Landes wünschen und den Frieden und das Gedeihen der Nation herbeisehnen, Hand in Hand gehen und für die Verwirklichung der großen historischen Sache, der Vereinigung des Vaterlandes, verantwortliche und geduldige Bemühungen unternehmen. (Kim Jong Un, 15. April)
Meiner Meinung nach ist diese Rede völliger Humbug, zumal sie sogar von Nordkoreas höchstem Vertreter gehalten wurde. Es ist unmöglich, die Wiedervereinigung Koreas mit militärischen Mitteln erzwingen zu wollen, das dürfte schon seit 1950 allgemein bekannt sein.
Seine leichtfertigen Äußerungen über den Krieg sind eine Gefährdung der Sicherheit sowohl Nord- als auch Südkoreas und erwecken den Eindruck einer abenteuerlich-provokatorischen Grundhaltung des Landes.
Man kann kontern, indem man für den Fall der Fälle defensive Maßnahmen wie im November 2010 angekündigt, aber nicht indem man in einer sehr komplizierten Situation einen möglichen Gegenangriff ins Gespräch bringt.
M.E. sollte Nordkorea die Südkoreaner dazu ermutigen, menschlichem Abschaum wie Ri Myong Bak eine Abfuhr zu erteilen und alle Kriegsplänen getreu dem Motto "Der Hauptfeind (Ri Myong Bak und die Jaebols) steht im eigenen Land" entschlossen entgegenzutreten.
