Asien besorgt über Japans jüngste Außenpolitik
In jüngster Vergangenheit sind die rechtsextremen Kräfte in Japan, die eine territoriale Expansion anstreben, wiedererstarkt. Am 15. August hat ein japanisches Kabinettsmitglied den Yasukuni-Schrein in Tokio besucht, in dem Kriegsverbrecher der schlimmsten Sorte aus dem 2. Weltkrieg verehrt werden. Es ist das erste Mal, dass ein Mitglied der Demokratischen Partei seit ihrem Machtantritt vor drei Jahren den Schrein besucht hat. Mit seinem Besuch im Yasukuni-Schrein hat der japanische Minister nicht nur die Gefühle der asiatischen Völker zutiefst verletzt, sondern gleichzeitig in ganz Asien auch große Besorgnis ausgelöst.
In diesem Jahr feiern China und Japan den 40. Jahrestag der Normalisierung ihrer diplomatischen Beziehungen. Allerdings hat Japan die Freundschaft mit China durch ungeschickte Aktionen immer wieder aufs Äußerste strapaziert. In seinem "Weißbuch über die Landesverteidigung" hat Japan in den letzten Jahren China gleich mehrmals vorgeworfen, eine militärische Bedrohung aufzubauen. Neuerdings ist Japan bestrebt, die Richtlinien über die Verteidigungszusammenarbeit mit den USA zu revidieren. Seither ist es zwischen China und Japan immer wieder zu Unstimmigkeiten gekommen – vor allem über die Territorialansprüche im Ostchinesischen und Südchinesischen Meer sowie um die Diaoyu-Inseln.
In Bezug auf seine Beziehungen zu China hat sich Japan jedoch verkalkuliert. Die Regierung in Tokio hat fälschlicherweise angenommen, dass die Entwicklung von Chinas Wirtschaft durch die Einkommenskluft sowie die regionalen Unterschiede des Landes gebremst werden würde. Japans fehlende Kenntnis über die Geschichte Chinas sowie seine falsche Einschätzung über die globale Entwicklung sind in gewisser Hinsicht ein Anachronismus.
Mit dieser strategischen Kurzsichtigkeit wird sich Tokio nicht aus seiner politischen Isolation befreien können. Die Länder Asiens sind voneinander abhängig. Eine friedliche Zusammenarbeit von gegenseitigem Nutzen ist unabdingbar für die regionale Entwicklung. Japans offenkundige Absicht, seine Seeherrschaft zu verstärken, könnte das Land außenpolitisch weiter isolieren.
Asiens Einfluss als Wirtschaftsmacht hat seit dem Ende des Kalten Kriegs stetig zugenommen. Das Zentrum der Weltwirtschaft hat sich immer mehr nach Osten verschoben. Allerdings macht es ganz den Anschein, als ob Japan die regionalen Konflikte ganz gezielt verschärft, um die weitere Entwicklung Asiens zu stoppen und sich selber zu stärken. Mit dieser Strategie wird sich Tokio aber auf keinen Fall außenpolitische Freunde schaffen. ( http://german.cri.cn/1565/2012/08/15/1s181090.htm )
Rodong Sinmun Urges Japan to Redress Its Crimes Committed against Humanity in Past
Pyongyang, August 15 (KCNA) -- Rodong Sinmun Wednesday in a bylined article cites facts to prove that the Japanese imperialists imposed unspeakable misfortunes and sufferings upon the Korean people during the colonial fascist occupation and rule over Korea for more than 40 years.
But the Japanese reactionaries are behaving shamelessly just like a thief crying "Stop the thief!" far from honestly repenting of and apologizing for the past crimes, the article says, and goes on:
The Japanese imperialists' history of past aggression is being beautified and information about sexual slavery drastically deleted from history textbooks for senior middle schoolers.
The Japanese reactionaries are now working hard to realize the ambition for staging a comeback to Korea at any cost, backed by the U.S. keen to stifle the DPRK. This is aimed at realizing the old dream "Greater East Asia Co-prosperity Sphere." It is the scenario of Japan to accumulate experience for a war of aggression through joint military exercises with the U.S. and launch aggression against Asia, watching for a chance.
What should not be overlooked is that frantic moves against the General Association of Korean Residents in Japan (Chongryon) are now being escalated in Japan.
Unreasonable court decisions on Chongryon building were made and Japanese ultra-right conservative forces are working with bloodshot eyes to confiscate it, talking about "auction" and the like as if they had been waiting for this to occur. By seizing it, they seek to totally block the legitimate activities of Chongryon in a bid to bar it from operating as a base and stamp it out.
They are seriously mistaken if they think they can do harm to the DPRK and Chongryon by these base methods.
If Japan persistently pursues its hostile policy toward the DPRK and Chongryon, neither honestly apologizing for its past criminal atrocities against the Korean people nor taking steps for reparation for them, they will have to pay dearly for them. -0-
In jüngster Vergangenheit sind die rechtsextremen Kräfte in Japan, die eine territoriale Expansion anstreben, wiedererstarkt. Am 15. August hat ein japanisches Kabinettsmitglied den Yasukuni-Schrein in Tokio besucht, in dem Kriegsverbrecher der schlimmsten Sorte aus dem 2. Weltkrieg verehrt werden. Es ist das erste Mal, dass ein Mitglied der Demokratischen Partei seit ihrem Machtantritt vor drei Jahren den Schrein besucht hat. Mit seinem Besuch im Yasukuni-Schrein hat der japanische Minister nicht nur die Gefühle der asiatischen Völker zutiefst verletzt, sondern gleichzeitig in ganz Asien auch große Besorgnis ausgelöst.
In diesem Jahr feiern China und Japan den 40. Jahrestag der Normalisierung ihrer diplomatischen Beziehungen. Allerdings hat Japan die Freundschaft mit China durch ungeschickte Aktionen immer wieder aufs Äußerste strapaziert. In seinem "Weißbuch über die Landesverteidigung" hat Japan in den letzten Jahren China gleich mehrmals vorgeworfen, eine militärische Bedrohung aufzubauen. Neuerdings ist Japan bestrebt, die Richtlinien über die Verteidigungszusammenarbeit mit den USA zu revidieren. Seither ist es zwischen China und Japan immer wieder zu Unstimmigkeiten gekommen – vor allem über die Territorialansprüche im Ostchinesischen und Südchinesischen Meer sowie um die Diaoyu-Inseln.
In Bezug auf seine Beziehungen zu China hat sich Japan jedoch verkalkuliert. Die Regierung in Tokio hat fälschlicherweise angenommen, dass die Entwicklung von Chinas Wirtschaft durch die Einkommenskluft sowie die regionalen Unterschiede des Landes gebremst werden würde. Japans fehlende Kenntnis über die Geschichte Chinas sowie seine falsche Einschätzung über die globale Entwicklung sind in gewisser Hinsicht ein Anachronismus.
Mit dieser strategischen Kurzsichtigkeit wird sich Tokio nicht aus seiner politischen Isolation befreien können. Die Länder Asiens sind voneinander abhängig. Eine friedliche Zusammenarbeit von gegenseitigem Nutzen ist unabdingbar für die regionale Entwicklung. Japans offenkundige Absicht, seine Seeherrschaft zu verstärken, könnte das Land außenpolitisch weiter isolieren.
Asiens Einfluss als Wirtschaftsmacht hat seit dem Ende des Kalten Kriegs stetig zugenommen. Das Zentrum der Weltwirtschaft hat sich immer mehr nach Osten verschoben. Allerdings macht es ganz den Anschein, als ob Japan die regionalen Konflikte ganz gezielt verschärft, um die weitere Entwicklung Asiens zu stoppen und sich selber zu stärken. Mit dieser Strategie wird sich Tokio aber auf keinen Fall außenpolitische Freunde schaffen. ( http://german.cri.cn/1565/2012/08/15/1s181090.htm )
Rodong Sinmun Urges Japan to Redress Its Crimes Committed against Humanity in Past
Pyongyang, August 15 (KCNA) -- Rodong Sinmun Wednesday in a bylined article cites facts to prove that the Japanese imperialists imposed unspeakable misfortunes and sufferings upon the Korean people during the colonial fascist occupation and rule over Korea for more than 40 years.
But the Japanese reactionaries are behaving shamelessly just like a thief crying "Stop the thief!" far from honestly repenting of and apologizing for the past crimes, the article says, and goes on:
The Japanese imperialists' history of past aggression is being beautified and information about sexual slavery drastically deleted from history textbooks for senior middle schoolers.
The Japanese reactionaries are now working hard to realize the ambition for staging a comeback to Korea at any cost, backed by the U.S. keen to stifle the DPRK. This is aimed at realizing the old dream "Greater East Asia Co-prosperity Sphere." It is the scenario of Japan to accumulate experience for a war of aggression through joint military exercises with the U.S. and launch aggression against Asia, watching for a chance.
What should not be overlooked is that frantic moves against the General Association of Korean Residents in Japan (Chongryon) are now being escalated in Japan.
Unreasonable court decisions on Chongryon building were made and Japanese ultra-right conservative forces are working with bloodshot eyes to confiscate it, talking about "auction" and the like as if they had been waiting for this to occur. By seizing it, they seek to totally block the legitimate activities of Chongryon in a bid to bar it from operating as a base and stamp it out.
They are seriously mistaken if they think they can do harm to the DPRK and Chongryon by these base methods.
If Japan persistently pursues its hostile policy toward the DPRK and Chongryon, neither honestly apologizing for its past criminal atrocities against the Korean people nor taking steps for reparation for them, they will have to pay dearly for them. -0-
