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Politik, Schwindel, westliche Nachrichten und vieles mehr!
#18
(09.07.2012, 15:06)klaus schrieb: So wie ich den Sozialismus verstehe, sollen doch alle Menschen gleich sein. In Nordkorea sind aber nicht alle Menschen gleich - die Elite laesst es sich sehr gut gehen (Google Earth gewaehrt hier Einblicke). Ich denke, einen Grund vor der normalen Bevoelkerung zu verbergen, wie die Oberschicht lebt koennte darin liegen, dass diese nicht auf die Idee kommt, das System zu hinterfragen.
Auch gibt es zahlreiche Sperrgebiete, die zum Militaer gehoeren. Lande- und Startbahnen die in Berge reingebaut sind. Das ganze Land soll untertunnelt sein. Damit sich niemand hierhin "verirrt", gehoert auch dieses gesperrt.

Meiner Meinung nach hat jede Regierung gewisse Privilegien, nur sollten die Lebensbedingungen von Partei- und Staatsführung sowie der Bevölkerung nicht zuweit auseinanderdriften - vor allem im Sozialismus nicht. Das "zuweit" ist natürlich subjektiv und vom jeweiligen Betrachter abhängig.

Was die Sperrgebiete betrifft, so wirst du diese in den meisten Staaten nicht betreten dürfen. Hinzu kommt noch, dass sich der Norden und der Süden praktisch noch im Kriegszustand befinden. Die sich daraus ergebenden Riesebeschränkungen halte ich für logisch und sinnvoll.

(09.07.2012, 15:06)klaus schrieb: In anderen asiatischen Laendern sind Reichen-Ghettos auch hinter hohen Mauern verborgen, doch in diesen - meist kapitalistischen - Laendern ist jeder fuer sein Glueck selbst verantwortlich. Im Sozialismus soll das ja anders sein...

Im Sozialismus ist man in gewissem Maße für sein Leben verantwortlich. Das fängt in der Schule an und geht in der Berufsausbildung weiter. Je mehr man sich anstrengt, desto besser wird man leben. Jedenfalls ist das der Regelfall. Die Menschen im sozialistischen Korea haben das Privileg einer guten Schulbildung und können im späteren Leben darauf aufbauen. Hinzu kommt noch, dass im Sozialismus niemand links liegen gelassen, sondern in die Gesellschaft integriert wird.
In der Verfassung der DVRK ist das Recht auf Arbeit garantiert. Somit kann jeder Mensch für seinen Unterhalt sorgen und ein menschenwürdiges Leben führen.

Klaus schreibt: In kapitalistischen Laendern ist jeder fuer sein Glueck selbst verantwortlich.
Ist das wirklich so? Ist es ein Glück in einem indischen Slum geboren zu werden? Dort fehlt es schon an der Schulbildung und an einer Gesundheitsvorsorge.

Also wie soll man dort sein "Glück" machen?

Ich habe eine Seite herausgesucht, auf der die Zustände dort beschrieben werden: http://unterwegsmitbeate.de/reisegeschic...derarbeit/

Zitat:90% der Slumbewohner Firozabads arbeiten in der Glasfabrikation, verdienen damit aber so wenig, dass sie teilweise hoch verschuldet sind bei den Glasfabrikbesitzern oder lokalen Kredithaien. Es gibt kaum sanitäre Einrichtungen, über 70% der Kinder sind unterernährt und die Tuberkulose ein weit verbreitete Krankheit.

Die größten Probleme, mit denen die Stadt zu kämpfen hat, sind Kinderarbeit, Analphabetentum und Umweltverschmutzung.
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RE: Politik, Schwindel, westliche Nachrichten und vieles mehr! - von teardown - 10.07.2012, 14:20

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